Originaltitel: The Commitments
USA/Irland 1991
Robert Arkins
Michael Aherne
Angeline Ball
Regie: Sir Alan Parker
Verleih: Fox
Der 21jährige Musikfan Jimmy Rabbitte will den Soul nach Dublin bringen. Mit viel Mühe gelingt es ihm, einen bunt zusammengewürfelten Haufen von zehn jugen Musikern unter dem Namen "The Commitments" zu vereinen. Angeführt von Jimmy und dem 45jährigen Soulveteranen und Trompeter Joey beginnt der Kampf um Anlage, Übungsraum und schließlich, nach schier endlosem Proben, um erste Auftritte. Die meiste Energie verwendet Jimmy jedoch darauf, die überschäumenden Temperamente der Bandmitglieder im Zaum zu halten und die Gruppe vor der Auflösung zu bewahren. Als endlich der Durchbruch naht und sogar die Möglichkeit besteht, mit Idol Wilson Pickett zu spielen, löst sich die Band im Streit auf.

Selten zuvor wurde der Aufstieg und Fall einer Musikband mit soviel warmherzigem Humor, Enthusiasmus und Authentizität gezeigt. Alan Parker ("Mississippi Burning"), ansonsten ein Meister der Stilisierung, gelangen in seinem bislang persönlichsten, bisweilen intimsten Film völlig unprätentiöse, aber dennoch tief bewegende Szenen. Sein Ensemble bestand ausschließlich aus jungen irischen Musikern ohne Filmerfahrung, die er aus 3000 Interessierten auswählte. Das wahre Leben hat den Film längst eingeholt: Der mitreißende Soundtrack, von den Film-"Commitments" selbst eingespielte Soulklassiker, avancierte zum Bestseller; über 500.000 Zuschauer sahen den Film in deutschen Kinos.
| Darsteller: | Robert Arkins | als Jimmy Rabbitte | |
|---|---|---|---|
| Michael Aherne | als Steven Clifford | ||
| Angeline Ball | als Imelda Quirke | ||
| Maria Doyle Kennedy | als Natalie Murphy | ||
| Dave Finnegan | als Mickah Wallace | ||
| Bronagh Gallagher | als Bernie McGloughlin | ||
| Félim Gormley | als Dean Fay | ||
| Glen Hansard | als Outspan Foster | ||
| Johnny Murphy | als Joey Fagan | ||
| Kenneth McCluskey | als Derek Scully | ||
| Andrew Strong | als Deco Cuffe | ||
| Colm Meaney | als Jimmy Rabbitte Sr. | ||
| Anne Kent | als Mrs. Rabbitte | ||
| Andrea Corr | als Sharon Rabbitte | ||
| Liam Carney | als Duffy | ||
| Mark O'Regan | als Father Molloy | ||
| Phelim Drew | als Reporter Roddy Craig | ||
| Sean Hughes | als Dave Machin | ||
| Maura O'Malley | als Joeys Mutter | ||
| Rynagh O'Grady | als Bernies Mutter | ||
| Mick Nolan | als Imeldas Vater | ||
| Eileen Reid | als Imeldas Mutter | ||
| Regie: | Sir Alan Parker | ||
| Drehbuch: | Dick Clement | ||
| Ian La Frenais | |||
| Roddy Doyle | |||
| Produzent: | Roger Randall-Cutler | ||
| Lynda Myles | |||
| Koproduzent: | Marc Abraham | ||
| Dick Clement | |||
| Ian La Frenais | |||
| Ausf. Produzent: | Armyan Bernstein | ||
| Tom Rosenberg | |||
| Souter Harris | |||
| Buchvorlage: | Roddy Doyle | ||
| Kamera: | Gale Tattersall | ||
| Schnitt: | Gerry Hambling | ||
| Musik: | Wilson Pickett | ||
| Paul Bushnell | |||
| Produktionsdesign: | Brian Morris | ||
| Kostüme: | Penny Rose | ||
| Ton: | Clive Winter | ||
| Casting: | John Hubbard | ||
| Ros Hubbard | |||
Gerade mal 27 und schon die beliebteste Schauspielerin des Kontinents: Kate Winslet wurde für ihre Performance in "Iris" in Rom als "Best Actress" ausgezeichnet.
Eine besondere Ehre für die "Titanic"-Beauty, denn es war das Kinopublikum, dass sie mit dem "Peoples Choice Prize" zur Gewinnerin bestimmte. Entsprechend begeistert äußerte sich Kate denn auch in ihrer Dankesrede:
"Ich fühle mich sehr geschmeichelt, denn gerade ein Publikeumspreis ist etwas wirklich Wunderbares. Ohne die großartige Leistung von Judi Dench hätte ich das allerdings nie geschafft."
Winslet spielt im Drama von Richard Eyre die junge Literatin und Philosophin Iris Murdoch, während Oscar-Preisträgerin Judi Dench die alternde Iris porträtiert.
Ken Loach gewann für sein mutiges Soziodram "Sweet Sixteen" in Rom den Kritikerpreis: "Immer wenn ich einen meiner Filme Kritikern zeige, komme ich mir wie ein Laternenpfahl vor, der auf die Hunde wartet", scherzte Loach, als er die Auszeichnung entgegennahm.
Beste Chance auf Lob von Kritik und Publikum dürfte Kate Winslet mit ihrem nächsten Projekt haben: Ab 6. März 2003 ist sie neben Kevin Spacey in "The Life of David Gale" zu sehen. Spacey spielt einen Gegner der Todesstrafe, der sich plötzlich selbst in der Todeszelle wiederfindet, weil er einen seiner Mitstreiter ermordet haben soll. Winslet versucht als findige Journalistin Bitsey Bloom, den Fall aufzuklären.
Mit Regie-Ass Alan Parker ("Evita", "Commitments") steht Kate dabei neben dem doppelten Oscar-Gewinner Spacey ein weiterer Hochkaräter zur Seite.
Am besten, Kate probt schon mal die nächste Dankesrede.
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.