Sergeant Major Keegan hat in einem privaten militärischen Ausbildungslager Gelder veruntreut. Der Ehrenvorsitzende des Vereins, General Padget, schöpft Verdacht und beauftragt einen Untergebenen mit Recherchen. Dieser will seine Enthüllungen dazu nutzen, Keegan, der ein Verhältnis mit Padgets Frau hat, zu erpressen. Beim Manöver wird er von dem Betrüger kaltblütig ermordet. Lt. Colombo entlarvt Keegans konstruiertes Alibi und sammelt zielstrebig Indizien, die den Mörder schließlich zu einem Geständnis zwingen.
Der bislang vierte und schwächste Teil der Abenteuer des unkonventionellen Fahnders läßt die Spannung alter Folgen vermissen und wirkt bisweilen entwas hölzern. Zwar knüpft Peter Falk auch diesmal wieder geschickt seine Indizienkette, doch auf spektakuläre Enthüllungen kann er sich nicht stützen. Der zur Routine gewordene Polizistenalltag wird auf Video nur noch die treuen Fans interessieren.
| Darsteller: | Peter Falk | ||
|---|---|---|---|
| Robert Foxworth | |||
| Andy Romano | |||
| Janet Eilber | |||
| Stephen Elliott | |||
| Michael McManus | |||
| Regie: | Sam Wanamaker | ||
| Drehbuch: | Sy Salkowitz | ||
| Produzent: | Stanley Kallis | ||
| Musik: | Patrick Williams | ||
Der Lollipop lutschende Cop mit dem losen Mundwerk kehrt zurück: Verbrecher zieht euch warm an, Kojak ist wieder da.
Als "Kojak" 1973 das erste Mal im Fernsehen lief, bildete sich sofort eine treue Fangemeinde. Neben "Columbo" zählte "Einsatz in Manhattan", so der deutsche Titel, zu den besten Polizei-Serien ihrer Zeit.
Telly Savalas glänzte damals in der Rolle des Theo Kojak als unkonventioneller Superbulle, der das Rauchen aufgeben will und der Schwarm aller Frauen ist.
Da sich Hollywood sowieso gerade in einer Remake-Phase befindet, ist nun die Entscheidung gefallen auch "Kojak" aus der Mottenkiste zu holen: Geplant sind mehrere Kinofilme mit Ving Rhames ("Mission: Impossible") als kompromisslosem Cop. Die erste Klappe soll noch diesen Monat in Kanada fallen.
Locker, lässig und stets erfolgreich bei seinen Einsätzen gegen die bösen Buben von Manhattan, so kannten die Zuschauer Kojak, so liebten sie ihn. Telly Savalas gab der Figur den besonderen Schliff. Klarer Fall, dass die Fans nun gespannt sind, ob Ving Rhames diese Klasse auch erreichen kann.
So wie er bis jetzt in Filmen wie Out of Sight oder "Con Air" aufgetreten ist, könnte er auch den Kojak geben: Nämlich als ruhiger Typ, der im richtigen Moment den richtigen Spruch oder aber auch mal die rechte Gerade auspackt.
Nur den Lollipop muss er wohl weglassen, denn die Süßigkeit wurde bereits in den 90ern aus den Serien-Skripts gestrichen. Grund: Die amerikanische Zahnarzt-Lobby hatte sich beschwert, Kojak würde ein schlechtes Vorbild für die Jugend liefern.
Die Rolle des schlitzohrigen, scheinbar stets zerstreuten, dabei durch läppische Zwischenfragen nach Nebensächlichem zum Ziel kommende Inspektor...
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Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.