Arnold Schwarzenegger
Elias Koteas
Francesca Neri
Regie: Andrew Davis
Verleih: Tobis
Bei einem Attentat des kolumbianischen Terroristen Claudio Perrini verliert der unbescholtene Feuerwehrmann Gordon Brewer Frau und Kind. Weil die offiziellen Ermittlungen der Behörden ins Nichts verlaufen und Brewer von der Angst verfolgt wird, der Drahtzieher des Verbrechens könne nie zur Rechenschaft gezogen werden, nimmt der verzweifelte Mann das Gesetz in die eigene Hand und reist nach Kolumbien.
Kompetenter Terrorismusthriller, in dem es Arnold Schwarzenegger als Feuerwehrmann mit einem kolumbianischen Terroristenchef aufnimmt.
Bei einem Attentat des kolumbianischen Terroristen Claudio Perrini verliert der unbescholtene Feuerwehrmann Gordon Brewer Frau und Kind. Weil die offiziellen Ermittlungen der Behörden ins Nichts verlaufen, wird Brewer von der Angst verfolgt, der Drahtzieher des Verbrechens könne nie zur Rechenschaft gezogen werden.
So bleibt dem verzweifelten Mann nichts anderes übrig, als das Gesetz in die eigene Hand zu nehmen. Er reist nach Kolumbien und begibt sich auf eine spannende Jagd nach Vergeltung.
Einen milderen, aber trotzdem zu allem entschlossenen Arnold Schwarzenegger präsentiert Spannungsspezialist Andrew Davis in seinem nach den Anschlägen vom 11. September verschobenen Terrorismusthriller, in dem Genrefans auf ihre Kosten kommen.
Davis ist eine stringent erzählte Handlung ebenso wichtig wie kompetente Action und bietet Ah-nuld damit eine Spielwiese, auf der er sich wohlfühlt wie seit "True Lies"-Tagen nicht mehr.
| Darsteller: | Arnold Schwarzenegger | als Gordon Brewer | |
|---|---|---|---|
| Elias Koteas | als CIA-Agent Peter Brandt | ||
| Francesca Neri | als Selena Perrini | ||
| Cliff Curtis | als Claudio Perrini, "der Wolf" | ||
| Miguel Sandoval | als Phipps | ||
| Harry Lennix | als Dray | ||
| John Leguizamo | als Felix Ramirez | ||
| John Turturro | als Sean Armstrong | ||
| Michael Milhoan | als Jack | ||
| Lindsay Frost | als Anne Brewer | ||
| Raymond Cruz | als Junior | ||
| Tyler Posey | als Mauro | ||
| Jsu Garcia | als Roman | ||
| Rick Worthy | als Ronnie | ||
| Ethan Dampf | als Matt Brewer | ||
| Jorge Zepeda | als Rocha | ||
| Regie: | Andrew Davis | ||
| Drehbuch: | David Griffiths | ||
| Peter Griffiths | |||
| Produzent: | Steven Reuther | ||
| David Foster | |||
| Koproduzent: | John Schimmel | ||
| Ausf. Produzent: | Howard W. Koch Jr. | ||
| Nicholas Meyer | |||
| Kamera: | Adam Greenberg | ||
| Schnitt: | Dennis Virkler | ||
| Dov Hoenig | |||
| Musik: | Graeme Revell | ||
| Produktionsdesign: | Philip Rosenberg | ||
| Richard Reseigne | |||
| Mark Fisichella | |||
| Theresa Wachter | |||
| Ton: | Art Rochester | ||
Sie war die taffe Mutter des kleinen John Connor, dem die Terminatoren nach dem jungen Leben trachteten. Doch in "T3" wird Linda Hamilton nicht wieder als Sarah Connor zu sehen sein - ein guter Grund, so richtig über das Projekt herzuziehen.
Dabei setzt die Aktrice den Hebel nicht etwa bei Arnies Greisentum an: Der österreichische Muskelberg versucht nach Flops wie "Collateral Damage" und "The 6th Day" verzweifelt sein angekratztes Image als Äkschn-Held zu retten - scharfzüngige Kritiker nennen ihn schon "Äkschn-Opa".
Nein, in dem Fall ist das Drehbuch Stein des Anstoßes: "Das Skript, das ich gelesen habe, ist völlig seelenlos. Obwohl die früheren Terminator-Filme schon actionlastig waren, hatten sie aber gleichzeitig eine recht hochherzige Message: Es ging um den Zustand der Menschheit. Aber "Terminator 3" zeigt nicht den geringsten Respekt vor dem menschlichen Leben."
Da kann man eigentlich nur zustimmen: Auch wenn Arnie die Gegner reihenweise ummähte, in Wirklichkeit waren die ersten beiden Filme echte Kunstwerke mit einer epischen Bilderwelt voller lyrischer Momente, nachdenklicher Bilder und feinfühliger Charaktere. Auch Dialoge wie "Hasta la vista, Baby" - "Arrgh! Bummm! Röchel!" sind Musterbeispiele tiefsinniger zwischenmenschlicher Kommunikation.
Eine Erklärung für die Misere um "T3" hat Hamilton auch: "Sie haben das Drehbuch so umgeschrieben, dass meine Figur nicht mehr vorkommt", sagt sie schmollend, obwohl die Entscheidung im vielzitierten "beiderseitigen Einvernehmen" erfolgte.
Dafür gibt's zwei mögliche Gründe: Erstens ist Linda inzwischen von Terminator-Regisseur James Cameron, den sie 1997 geheiratet hatte, geschieden. Möglicherweise wäre ein weiterer Terminator-Dreh mit schmerzhaften Erinnerungen verbunden - auch Cameron ist nicht in "T3" involviert.
Der wahrscheinlichere Grund ist aber schlichtweg der, dass Linda nach dem noch halbwegs erfolgreichen "Dante's Peak" von 1996 (immerhin mit Pierce Brosnan) einen Flop nach dem anderen geliefert hat: Von ihren letzten fünf Filmen schaffte es kein einziger in die deutschen Kinos. Bei Titeln wie "Skeletons in the Closet" (frei übersetzt: "Leichen im Keller") oder "The Secret Life of Girls" ("Das geheime Leben von Mädchen") verwundert das allerdings kaum.
Das mit dem "I'll be back" kann Linda also abhaken.
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