Kompetenter Terrorismusthriller, in dem es Arnold Schwarzenegger als Feuerwehrmann mit einem kolumbianischen Terroristenchef aufnimmt. http://images.kino.de/flbilder/max02/bf02/bf04/b0204998/b150x150.jpg Collateral Damage

Filmdetails

Collateral Damage

Kompetenter Terrorismusthriller, in dem es Arnold Schwarzenegger als Feuerwehrmann mit einem kolumbianischen Terroristenchef aufnimmt.


Collateral Damage
Start: 21.02.2002

Action / Drama

USA 2001
Laufzeit: 116 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Arnold Schwarzenegger
Elias Koteas
Francesca Neri

Regie: Andrew Davis
Verleih: Tobis

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Bei einem Attentat des kolumbianischen Terroristen Claudio Perrini verliert der unbescholtene Feuerwehrmann Gordon Brewer Frau und Kind. Weil die offiziellen Ermittlungen der Behörden ins Nichts verlaufen und Brewer von der Angst verfolgt wird, der Drahtzieher des Verbrechens könne nie zur Rechenschaft gezogen werden, nimmt der verzweifelte Mann das Gesetz in die eigene Hand und reist nach Kolumbien.


Kritik

Kompetenter Terrorismusthriller, in dem es Arnold Schwarzenegger als Feuerwehrmann mit einem kolumbianischen Terroristenchef aufnimmt.

Großansicht Arnie versteckt sich vor dem Feind (Foto: Tobis)

Arnie versteckt sich vor dem Feind (Foto: Tobis)

Bei einem Attentat des kolumbianischen Terroristen Claudio Perrini verliert der unbescholtene Feuerwehrmann Gordon Brewer Frau und Kind. Weil die offiziellen Ermittlungen der Behörden ins Nichts verlaufen, wird Brewer von der Angst verfolgt, der Drahtzieher des Verbrechens könne nie zur Rechenschaft gezogen werden.

So bleibt dem verzweifelten Mann nichts anderes übrig, als das Gesetz in die eigene Hand zu nehmen. Er reist nach Kolumbien und begibt sich auf eine spannende Jagd nach Vergeltung.

Großansicht Einsam, zielstrebig, tödlich (Foto: Tobis)

Einsam, zielstrebig, tödlich (Foto: Tobis)

Milder Action-Held

Einen milderen, aber trotzdem zu allem entschlossenen Arnold Schwarzenegger präsentiert Spannungsspezialist Andrew Davis in seinem nach den Anschlägen vom 11. September verschobenen Terrorismusthriller, in dem Genrefans auf ihre Kosten kommen.

Davis ist eine stringent erzählte Handlung ebenso wichtig wie kompetente Action und bietet Ah-nuld damit eine Spielwiese, auf der er sich wohlfühlt wie seit "True Lies"-Tagen nicht mehr.

Collateral Damage

Darsteller:  Arnold Schwarzenegger   als Gordon Brewer
  Elias Koteas   als CIA-Agent Peter Brandt
  Francesca Neri   als Selena Perrini
  Cliff Curtis   als Claudio Perrini, "der Wolf"
  Miguel Sandoval   als Phipps
  Harry Lennix   als Dray
  John Leguizamo   als Felix Ramirez
  John Turturro   als Sean Armstrong
  Michael Milhoan   als Jack
  Lindsay Frost   als Anne Brewer
  Raymond Cruz   als Junior
  Tyler Posey   als Mauro
  Jsu Garcia   als Roman
  Rick Worthy   als Ronnie
  Ethan Dampf   als Matt Brewer
  Jorge Zepeda   als Rocha
 
Regie:  Andrew Davis  
Drehbuch:  David Griffiths  
  Peter Griffiths  
Produzent:  Steven Reuther  
  David Foster  
Koproduzent:  John Schimmel  
Ausf. Produzent:  Howard W. Koch Jr.  
  Nicholas Meyer  
Kamera:  Adam Greenberg  
Schnitt:  Dennis Virkler  
  Dov Hoenig  
Musik:  Graeme Revell  
Produktionsdesign:  Philip Rosenberg  
  Richard Reseigne  
  Mark Fisichella  
  Theresa Wachter  
Ton:  Art Rochester  

"Terminator 3" ein übles Gemetzel ?

Sie war die taffe Mutter des kleinen John Connor, dem die Terminatoren nach dem jungen Leben trachteten. Doch in "T3" wird Linda Hamilton nicht wieder als Sarah Connor zu sehen sein - ein guter Grund, so richtig über das Projekt herzuziehen.

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Böse nachgetreten: Auslaufmodell
Linda Hamilton

Dabei setzt die Aktrice den Hebel nicht etwa bei Arnies Greisentum an: Der österreichische Muskelberg versucht nach Flops wie "Collateral Damage" und "The 6th Day" verzweifelt sein angekratztes Image als Äkschn-Held zu retten - scharfzüngige Kritiker nennen ihn schon "Äkschn-Opa".

Nein, in dem Fall ist das Drehbuch Stein des Anstoßes: "Das Skript, das ich gelesen habe, ist völlig seelenlos. Obwohl die früheren Terminator-Filme schon actionlastig waren, hatten sie aber gleichzeitig eine recht hochherzige Message: Es ging um den Zustand der Menschheit. Aber "Terminator 3" zeigt nicht den geringsten Respekt vor dem menschlichen Leben."

Da kann man eigentlich nur zustimmen: Auch wenn Arnie die Gegner reihenweise ummähte, in Wirklichkeit waren die ersten beiden Filme echte Kunstwerke mit einer epischen Bilderwelt voller lyrischer Momente, nachdenklicher Bilder und feinfühliger Charaktere. Auch Dialoge wie "Hasta la vista, Baby" - "Arrgh! Bummm! Röchel!" sind Musterbeispiele tiefsinniger zwischenmenschlicher Kommunikation.

Eine Erklärung für die Misere um "T3" hat Hamilton auch: "Sie haben das Drehbuch so umgeschrieben, dass meine Figur nicht mehr vorkommt", sagt sie schmollend, obwohl die Entscheidung im vielzitierten "beiderseitigen Einvernehmen" erfolgte.

Dafür gibt's zwei mögliche Gründe: Erstens ist Linda inzwischen von Terminator-Regisseur James Cameron, den sie 1997 geheiratet hatte, geschieden. Möglicherweise wäre ein weiterer Terminator-Dreh mit schmerzhaften Erinnerungen verbunden - auch Cameron ist nicht in "T3" involviert.

Der wahrscheinlichere Grund ist aber schlichtweg der, dass Linda nach dem noch halbwegs erfolgreichen "Dante's Peak" von 1996 (immerhin mit Pierce Brosnan) einen Flop nach dem anderen geliefert hat: Von ihren letzten fünf Filmen schaffte es kein einziger in die deutschen Kinos. Bei Titeln wie "Skeletons in the Closet" (frei übersetzt: "Leichen im Keller") oder "The Secret Life of Girls" ("Das geheime Leben von Mädchen") verwundert das allerdings kaum.

Das mit dem "I'll be back" kann Linda also abhaken.

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