Veröffentlicht am 13.08.2009
Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft Coco avant Chanel, Frankreich 2009
Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft Coco avant Chanel, Kinostart 13.08.2009, Frankreich 2009
  • Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft

  • Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft / Audrey Tautou

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Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft - Filmplakat

Verfilmung der Karriere von Gabrielle "Coco" Chanel, die trotz schwerer Hürden als willensstarke Frau ihre eigenen Ziele verfolgte.

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Filmkritik zu Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft

Ihrer Zeit weit voraus:?Ein Provinzmädchen wird zur Stilikone und zum Sinnbild der modernen Frau.

Ihr Leben beginnt als Waisenkind in der französischen Provinz, es endet in den eleganten Salons von Paris:?Die Geschichte von Gabrielle Chanel ist wie geschaffen für die Leinwand. Die junge Frau, die später als Coco die Modewelt erobern sollte, ging durch alle Höhen und Tiefen, war Varietésängerin, Näherin, Kurtisane. Eine Rebellin, die an den Konventionen ihrer Zeit erstickte, die Kleider ihrer Liebhaber trug und die Ehe verweigerte, weil sie nie nur einem gehören wollte. Eine Paraderolle für Audrey Tautou ("Die fabelhafte Welt der Amélie"), die mit Hingabe diese moderne Frau spielt, die zum zeitlosen Symbol für Erfolg, Freiheit und Stil wird. Regisseurin Anne Fontaine war begeistert von ihrer Hauptdarstellerin: In Audrey Tautou fand sie die personifizierte Chanel. Großartiges Porträt über die wohl einflussreichste Mode-Designerin des 20. Jahrhunderts.

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Filmhandlung & Hintergrund zu Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft

Als Waisenkind in der französischen Provinz aufgewachsen, muss sich Gabrielle "Coco" Chanel schon von frühester Kindheit an behaupten. Ihr bewegtes Schicksal ließ sie als Varietésängerin ihren Lebensunterhalt verdienen, später als mittellose Näherin und sogar Kurtisane. Sie blieb nie lange bei einem Mann und eine Ehe konnte sie schon gar nicht eingehen. Dennoch entwickelt sich die willensstarke Frau nach und nach zu einer etablierten Modeschöpferin, die zuletzt weltweite Bekanntheit erlangte und bis heute für Freiheit und Weiblichkeit steht.



Als Waisenkind in der französischen Provinz aufgewachsen, muss sich Gabrielle "Coco" Chanel schon von frühester Kindheit an behaupten. Ihr bewegtes Schicksal ließ sie als Varietésängerin ihren Lebensunterhalt verdienen, später als mittellose Näherin und sogar Kurtisane. Sie blieb nie lange bei einem Mann, und eine Ehe konnte sie schon gar nicht eingehen. Dennoch entwickelt sich die willensstarke Frau nach und nach zu einer etablierten Modeschöpferin, die zuletzt weltweite Bekanntheit erlangte und bis heute für Freiheit und Weiblichkeit steht.



Prädikat besonders wertvoll

Auszeichnung der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW)
Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

COCO AVANT CHANEL zeigt den Beginn der Karriere der jungen Französin vom Waisenhaus bis zur Grande Dame der Haute Couture und fokussiert ihre Geschichte als spannende Charakterstudie auf die Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg. Die opulenten Bilder von Anne Fontaine werfen einen einfühlsamen Blick auf das eigenwillige, zielstrebige und teilweise auch kühl berechnende Wesen der später so mächtigen Ikone der Modewelt. Mit detailgetreuer Ausstattung sowie wunderbaren Settings in den unterschiedlichsten französischen Milieus Anfang des 20. Jahrhunderts eröffnet sich ein aufschlussreiches Gesellschaftsportrait. Grandios auch Hauptdarstellerin Audrey Tautou bei diesem Drahtseilakt um Selbstverwirklichung gegen alle Konventionen. So stilvoll und unvergänglich wie Chanels Mode.

Jurybegründung:

Angesichts des Votums der vorherigen FBW-Jury, ist vorab eine Anmerkung zur Kommunikationssituation erforderlich, in der sich die Rezeption des Films vollzieht. Die Entscheidung der französischen Regisseurin Anne Fontaine, im Rahmen der künstlerischen Freiheit ihr subjektives Bild der Protagonistin in einem für die Talententfaltung prägnanten Zeitraum zu zeichnen, ohne deren spätere Beziehung zu Nationalsozialisten darin zur Sprache zu bringen, wurde von der Jury als legitim angesehen. Aus deutscher Rezeptionsperspektive besteht zwar die historische Verpflichtung, politische Korrektheit auch im künstlerischen Diskurs einzufordern. Andererseits steht es einer jungen Generation zumal in Frankreich frei, den Fokus künstlerischer Werke auf Aspekte zu richten, die frei von derartigen geschichtlichen Belastung sind. Hinzukommt die Tatsache, dass in unserer freien, aufgeklärten Gesellschaft die problematischen Gesichtspunkte ohnehin durch Kritiker begleitend zur Sprache gebracht werden.

Auch der Adressatenkreis dieses Arthouse-Films verfügt sicherlich über genügend Kompetenz und Mündigkeit, um sich über leicht zugängliche Informationsressourcen ein Problembewusstsein zu verschaffen und die späteren Stationen der biografischen Entwicklung angemessen zu beurteilen. Die vermeintlichen Defizite des Films können also ohne Schwierigkeiten extern ausgeglichen werden.

Der Film selbst erhebt nicht den Anspruch, eine vollständige Biografie zu sein, sondern versucht, den 'Beginn einer Leidenschaft' für Ästhetik, Mode, Haute Couture - auch der tragisch endenden Leidenschaft zu Boy Capel - zu erkunden. Mit kulturanalytischem Blick geführt, lässt die Kamera wichtige Episoden Revue passieren. Das Kind kommt ins Kloster und lernt puristische Strenge kennen. Später kann Coco in Kaschemmen ihre Beobachtungen machen. Beim Proben der Auftritte erkennt sie, wie wichtig Kostüme sind, die körperbetont sprechen und zugleich Bewegungsfreiheit gewähren. Gezeigt wird, wie sie als Näherin handwerkliches Geschick erwirbt.

Auch die glamouröse und elegante Ästhetik der wohlhabenden Gesellschaft wird ihr zugänglich als sie mit Étienne Balsan eine Liaison eingeht. Sie lässt keine Gelegenheit aus, ihr Formen- und Farbenrepertoire aufzufüllen. Auf der Rennbahn taxiert Coco die Besucher, die beispielsweise ihr 'Tafelsilber' mit sich herumschleppen oder ins Korsett eingesperrt sind. Mit wacher Intelligenz und seismografischen Sinnen nimmt sie beim Ausflug an der Küste Lokalkolorit und gesellschaftliche Ereignisse im Casino auf und lässt diese ästhetischen Fänge in ihren späteren Kreationen aufleben.

Überzeugend zeigt der Film wie Coco die 'feinen Unterschiede' (Bourdieu) erkennt und zu spüren bekommt. Es fehlt nicht an treffenden Bon Mots (z. B.: 'Nur Schwarz betont die Augen' oder 'Stil ist es, alle Stile zu vergessen'). Nicht nur die Dialoge sind zu würdigen, sondern die darstellerischen Leistungen von Audrey Tautou und ebenso von Benoît Poelvoodre sind brillant. Die Wendepunkte sind wirksam gesetzt und die komplexe Handlung ist feinfühlig komponiert. Sehenswerte Schauplätze und gut ausgewählte bzw. eindrucksvoll arrangierte Ausstattungsgegenstände sind eine Augenweide.

Der Spannungsbogen der Geschichte wird durch die Liebesbeziehung mit Boy Capel geschickt gesteigert. Es gelingt der souveränen Inszenierung Empathie zu den Protagonisten hervorzurufen, Emotionen, aber gleichfalls auch rationale Reflexionen anzuregen. Zahlreiche Bilder, die komplex arrangierten Gemälden gleichen (schwarz und rot in der Pariser Nähwerkstatt) beeindrucken den Betrachter.

In einen Wachtraum versunken, sitzt schließlich die erfolgreiche Chanel auf den Stufen der Modebühne und wird bedeutungsvoll gespiegelt. Diese Rückblende auf entscheidende Schlüsselszenen ihrer erwachenden Leidenschaft bildet einen plausiblen Schluss. Dem künstlerisch rundum gelungenen Film wollte die Jury das Prädikat besonders wertvoll nicht versagen.
Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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Originaltitel Coco avant Chanel
OV Ja
OmU -
Genre Drama / Biographie
Filmpreis -
USA-Start 25.09.2009
Kinostart (D) 13.08.2009
Besucher (D) 517.380
Einspielergebnis (D) € 3.353.491
Bes. (EDI) 517.380
Bes. (FFA) 518.929
FSK ab 6 Jahre
WWW -
Cast & Crew in Coco Chanel - Der Beginn einer Leidenschaft
Regisseur Anne Fontaine Künstlerporträt 105277 Fontaine, Anne Regisseur
Darsteller Audrey Tautou Künstlerporträt 864426 Audrey Tautou / 67. Internationale Filmfestspiele Cannes 2014 Gabrielle 'Coco' Chanel © Kurt Krieger
Darsteller Benoît Poelvoorde Künstlerporträt 717704 Benoît Poelvoorde / 65. Filmfestspiele Cannes 2012 / Festival de Cannes Étienne Balsan © Kurt Krieger
Darsteller Alessandro Nivola Künstlerporträt 780893 Nivola, Alessandro / Film Independent Spirit Awards 2013 Arthur 'Boy' Capel © Kurt Krieger
Darsteller Marie Gillain Künstlerporträt 680850 Marie Gillain / 68. Internationale Filmfestspiele Venedig 2011 Adrienne Chanel © Kurt Krieger
Darsteller Emmanuelle Devos Künstlerporträt 716557 Devos, Emmanuelle / Jury / 65. Filmfestspiele Cannes 2012 / Festival de Cannes Emilienne d'Alençon © Kurt Krieger
Darsteller Régis Royer Jockey Alec
Darsteller Yan Duffas Maurice de Nexon
Darsteller Fabien Béhar Boutique-Inhaber
Drehbuch Anne Fontaine Künstlerporträt 105277 Fontaine, Anne Drehbuch
Weitere Darsteller
Drehbuch
Produzent
Buchvorlage
Produktionsdesign
Kamera
Schnitt
Musik
Kostüme
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