Effektreiche Kiddiekomödie über einen Teenager, der die Zeit manipulieren kann. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz27/z0327159/b150x150.jpg Clockstoppers

Filmdetails

Clockstoppers

Effektreiche Kiddiekomödie über einen Teenager, der die Zeit manipulieren kann.


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Inhalt

Highschool-Schüler Zak Gibbs findet ein Gerät, mit dem er sich in "Hyperzeit" versetzen kann, während die Zeit für den Rest der Welt scheinbar fast still zu stehen scheint. Nachdem er die Vorrichtung für etliche Streiche und Vergünstigungen benutzt, muss er feststellen, dass ein skrupelloser Bösewicht, der auch vor Kidnapping nicht zurückschreckt, die Erfindung für unlautere Zwecke benutzen will.


Kritik

Clockstoppers

Nach "The Time Machine" kommt mit "Clockstoppers" in kurzer Abfolge ein weiterer Film über den Themenkomplex Zeitmanipulation in die Kinos. Hierbei handelt es sich um eine mit vielen Spezialeffekten angereicherte Kiddiekomödie, die vom Nickelodeon-Sender produziert wurde. Für die routinierte Inszenierung zeichnet Schauspieler Jonathan Frakes verantwortlich, der seine extensive Science-Fiction-Erfahrung vor (er spielte Commander Riker in der "Star Trek: The Next Generation"-Serie) und hinter der Kamera (inszenierte "Star Trek: Der erste Kontakt" und "Star Trek: Der Aufstand") zum Einsatz bringt.

Die Story wurde von immerhin drei Drehbuchautoren verfasst, wobei der an erster Stelle geführte Rob Hedden Regie und Buch für "Freitag der 13. - Todesfalle Manhattan" auf seinem Resumé vorweist. Seine turbulente Kinderkomödie ist vom Horrorgenre allerdings Welten entfernt, handelt es sich doch um gefällige Familienunterhaltung, die vor allem ganz junge Teenager ansprechen wird.

Zur Story: Highschool-Schüler Zak Gibbs (der 23-jährige Jessie Bradford aus "Girls United" hat das Teenie-Verfallsdatum bei aller Liebe deutlich überschritten) lebt in einem klischeegerechten Familienhaushalt: Seine Mutter (unterbeschäftigt: Komikerin Julia Sweeney aus "Saturday Night Live") ist stets um alle besorgt, sein Vater (Robin Thomas) ist College-Professor und bringt mehr Zeit für seine Studenten als für seinen eigenen Sohn auf, und Zaks Schwester hängt ununterbrochen an der Strippe. Der sich vernachlässigt fühlende Zak hat coole Tricks mit seinem Rad drauf und spielt gerne Gitarre, doch die hübsche neue Mitschülerin Francesca (Paula Garces) will nichts mit ihm zu tun haben. Dies ändert sich, als er ein Gadget findet, mit dem er sich und alle, die er berührt, in "Hyperzeit" versetzen kann, während die Zeit für den Rest der Welt scheinbar fast still zu stehen scheint. Dank dieser Zeitmanipulation im Sinne von Einsteins Relativitätstheorie erlauben sich die Kids etliche Streiche (z.B. wird ein urinierender Hund im Akt "eingefroren" und dann in das Fahrzeug einer gemeinen Strafzettelverteilerin verfrachtet) und Vergünstigungen (Zaks bester Freund Meeker gewinnt auf diese Weise einen DJ-Wettbewerb). Doch bald stellt sich heraus, das der Bösewicht Gates (Michael Biehn), der auch nicht vor Kidnapping zurückschreckt, die Erfindung für unlautere Zwecke benutzen will.

Der Kampf gegen seine üblen Machenschaften leistet Autoverfolgungsjagden und Flüssigeis-Bombardement Vorschub, womit die obligate Actionkomponente beigesteuert wird. Kurzweilige Familienunterhaltung, die jedoch kaum in Langzeiterinnerung bleiben wird und das Versprechen, ein "Zurück in die Zukunft" für das neue Jahrtausend zu sein, nur bedingt einlöst. ara.

Clockstoppers

Darsteller:  Jesse Bradford   als Zak
  French Stewart   als Dopler
  Paula Garcés   als Francesca
  Michael Biehn   als Gates
  Robin Thomas   als Dad
  Garikayi Mutambirwa   als Meeker
  Julia Sweeney   als Mom
  Lindze Letherman   als Kelly
  Jason George   als Richard
  Linda Kim   als Jay
  Jeff Ricketts   als Polizist Meyers
  Nicole Kathryn   als Sunshine
  Dwight Armstrong  
 
Regie:  Jonathan Frakes  
Drehbuch:  Rob Hedden  
  Andy Hedden  
  J. David Stem  
  David N. Weiss  
Produzent:  Gale Anne Hurd  
  Julia Pistor  
Koproduzent:  David B. Householter  
  Rob Hedden  
Ausf. Produzent:  Albie Hecht  
Kamera:  Timothy Suhrstedt  
Schnitt:  Jeff Canavan  
  Peter E. Berger  
Musik:  Ralph Sall  
  Jamshied Sharifi  
Produktionsdesign:  Marek Dobrowolski  
  Kevin Kavanaugh  
Kostüme:  Deborah Everton  
Ton:  Jim Steube  

Comic-Helden versus Mega-Sequels

Das Frühjahr im Kino? Schnell abhaken. Das war's nicht, weder was Umsätze noch puren Filmgenuss anbetrifft. Zu viel "Rollerball", zu wenig "Mulholland Drive", und kein "Black Hawk Down" weit und breit.

Yoda sieht einen Traumstart für "Episode II" voraus

Yoda sieht einen Traumstart für "Episode II" voraus

Besserung naht, so darf man als Filmfan hoffen, im Sommer - einst belächelte Stiefsaison, mittlerweile aber mit ähnlich viel Power wie in den USA, wo man seit Jahren die höchsten Umsätze während der Hitzewelle einfährt. Mit Staunen kann man also seine Augen über das Lineup der diesjährigen Sommersaison wandern lassen - und sich erstmal freuen angesichts der Popcorn-Wunder, die auf uns zurollen.

Besonders augenfällig ist selbstverständlich das Duell zwischen "Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger" und "Spider-Man", das mit dem Zweikampf von "Harry Potter" und " Herr der Ringe" im vergangenen (und kommenden) Winter zu vergleichen ist.

"Episode 2" kann auf den eingeführten Namen setzen und vertrauen: "Episode I" kam vor drei Jahren auf acht Mio. Besucher und war erfolgreichster Kinofilm des Jahres 1999. Der neue Film verspricht spektakulärere Action, aufwändigere Bilder und eine komplexere, dramatisch dichtere Handlung, also sollte sich der Erfolg des Vorgängers durchaus toppen lassen.

Kämpft mit um die Nummer 1 im Sommer: "Spider-Man"

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Auf Spinnenbeinen an die Spitze?

Es sei denn, der drei Wochen später startende "Spider-Man" nimmt dem SF-Epos den Wind aus den Segeln. Ebenfalls für mehr als 100 Mio. Dollar hergestellt, handelt es sich um die von Comicfans seit Jahren herbeigesehnte Verfilmung des beliebtesten aller Marvel-Comics.

Mit Tobey Maguire, Kirsten Dunst und Willem Dafoe brillant besetzt, ist es Sam Raimi tatsächlich gelungen, den Look und das Feeling der Hefte adäquat für die Leinwand zu übersetzen: Hier gibt es nicht nur Effekte en masse, sondern auch eine witzige, berührende Geschichte eines Teenagers, der von einer Null zum Helden wird und schmecken muss, dass mit Ruhm auch die bittere Last der Verantwortung einhergeht.

Wieder titanischer Erfolg?<br />Men in Black 2

Wieder titanischer Erfolg?
Men in Black 2

Back in black

Aber auch die "Men in Black 2" darf man nicht unterschätzen: Vor fünf Jahren war der erste Teil mit 7,3 Mio. Besuchern der zweiterfolgreichste Film 1997 (nach "Titanic"). Nun hat sich das komplette Erfolgsteam von damals (Will Smith, Tommy Lee Jones, Barry Sonnenfeld) erneut eingefunden, um die pfiffige Saga weiter zu erzählen, in der diesmal die Rollen vertauscht sind (Smith muss jetzt Jones anlernen).

Mit "Scooby-Doo" geht noch eine weitere Comicverfilmung an den Start und zielt vor allem auf das Familienpublikum. Die Frage ist lediglich, ob der in den USA kultisch verehrte Cartoon-Hund (unterstützt von dem Jungstar-Kollektiv Matthew Lillard, Freddie Prinze und Sarah Michelle Gellar) hierzulande über den ausreichenden Bekanntheitsgrad verfügt, um in der Endabrechnung unter den ganz großen Rennern der Saison landen zu können - zumal am gleichen Wochenende zwei weitere Hitkandidaten an den Start gehen.

Soll die Herzen der Kids erst&uuml;rmen:<br />&quot;Spirit - Der wilde Mustang&quot;

Soll die Herzen der Kids erstürmen:
"Spirit - Der wilde Mustang"

Cartoon Connection

"Spirit - Der wilde Mustang", der zweite Dreamworks-Zeichentrickfilm nach "Der Prinz von Ägypten", wendet sich überdies auch noch an die gleiche Zielgruppe, während "Wir waren Helden" mit Mel Gibson vornehmlich ein erwachsenes Publikum ansprechen sollte. In den USA war der ebenso kompromisslose wie patriotische Kriegsfilm mit einem Einspiel von etwa 75 Mio. Dollar einer der Hits des Frühjahrs.

"Spirit" und "Scooby-Doo" treffen überdies auf den Widerstand von "Lilo & Stitch", Disneys 41. abendfüllender Zeichentrickfilm, der zwar inhaltlich ganz neue Wege geht, aber auf die Power von einer handvoll Elvis-Songs setzen darf, die ganz wunderbar in die Story der Freundschaft eines hawaiianischen Mädchens mit einem garstigen Pokemon-Alien eingebaut wurden.

Chris Rock hier ausnahmsweise in bester Gesellschaft: &quot;Bad Company&quot;

Chris Rock hier ausnahmsweise in bester Gesellschaft: "Bad Company"

Blockbuster-Classics

Darüber hinaus setzt der Verleih wie gewohnt auf Blockbuster-Produzent Jerry Bruckheimer, dessen "Bad Company" vom Look und Inhalt an "Der Staatsfeind Nr. 1" erinnert: Anthony Hopkins muss in Windeseile aus dem Straßenpunk Chris Rock einen brauchbaren CIA-Agenten machen, um die Welt zu retten.

Und auch der Drachenfilm " Reign of Fire " mit Matthew McConaughey und Christian Bale hat das Zeug zum Renner des letzten Sommerabschnitts, was auch für John Woos "Windtalkers" oder den vierten Jack-Ryan-Film "Sum of All Fears", diesmal mit Ben Affleck (überdies ab 29. August in dem bemerkenswerten US-Nummer-eins-Film "Spurwechsel") gilt.

Nirvana-Fan Marcus (Nicholas Hoult) in &quot;About a boy&quot;

Nirvana-Fan Marcus (Nicholas Hoult) in "About a boy"

Komödien satt

Besonderes Augenmerk sollte man auf "About a Boy" (UIP, 22. August) richten, der männlichen Antwort auf "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" nach einem Bestseller von Nick Hornby, in der Hugh Grant seine bislang reifste komödiantische Leistung abliefert.

Jugendliche Filmfans werden indes mit der "Zurück in die Zukunft"-Variante "Clockstoppers", dem Sexulk "40 Tage und 40 Nächte" mit Josh Hartnett, dem Grossout-Spaß "Van Wilder" und der neuen Adam-Sandler -Komödie "Mr Deeds" (Columbia TriStar, 25. Juli) bedient.

&quot;Bir iki &uuml;tsch, mit Hollywood nehmen wir&#039;s locker auf!&quot;

"Bir iki ütsch, mit Hollywood nehmen wir's locker auf!"

Die ganze Palette aus Deutschland

Nicht allzu viele deutsche Produktionen stellen sich dem Ansturm der Hollywood-Schwergewichte: Die besten Karten hat vermutlich "Erkan & Stefan und die Mächte der Finsternis", da die beiden Blödelexperten auf einen erfolgreichen ersten Film (1,2 Mio. Besucher) und dank ihrer TV-Sendung "Headnut TV" auf gesteigerte Popularität bauen können.

Mit "Auf Herz und Nieren" meldet sich Thomas Jahn nach mehrjähriger Schaffenspause wieder mit einer markigen Krimikomödie zurück, während Michael Gutmann in der Claussen + Wöbke-Produktion "Herz im Kopf" eine ungewöhnliche Liebesgeschichte erzählt. Mit "Der Felsen" und "Baader" suchen auch zwei deutsche vieldiskutierte Wettbewerbsbeiträge der Berlinale ihr Glück beim Sommerpublikum.

Wartet schon im &quot;Gosford Park&quot;:<br /> Kristin Scott Thomas

Wartet schon im "Gosford Park":
Kristin Scott Thomas

Preisgekrönt und künstlerisch

Überhaupt stehen die Zeichen gut für attraktives Kunstkino: Berlinale-Publikumsliebling "8 Frauen" hat das Zeug zum Sleeperhit; Etienne Chatiliez versucht, mit "Tanguy - Der Nesthocker" an den Erfolg von "Das Glück liegt in der Wiese" anzuknüpfen, und Robert Altman öffnet endlich die Pforten zu seinem Oscar-nominierten "Gosford Park", in dem er Agatha Christie mit listiger Sozialkritik verknüpft.

Echte Leckerbissen sind neben dem nach zwei Jahren Wartezeit endlich auch bei ins in die Kinos kommenden "Sexy Beast" mit einem sensationellen Ben Kingsley die feine Romanverfilmung "Besessen" mit Gwyneth Paltrow und Adrian Lynes Rückkehr auf " Verhängnisvolle Affäre"-Territorium mit "Untreu", in dem Richard Gere eine, nun ja, verhängnisvolle Affäre seiner Ehefrau auf die Spur kommt. Politisch Interessierte werden bei "Der Stellvertreter" von Costa-Gavras auf ihre Kosten kommen.

Und wer jetzt immer noch nichts gefunden hat, worauf er sich freut, dem sei jetzt schon viel Spaß im Freibad, bei der Radtour, am Strand oder im Biergarten gewünscht.

Thomas Schultze

Star

Jesse Bradford

* 28.05.1979

Star

Michael Biehn

Athletisch und mit dem harten, entschlossenen Gesichtsausdruck des Kämpfers, ist Michael Biehn einer der markanten Darsteller in tragenden...

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

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