Komödie / Action http://images.kino.de/flbilder/max04/auto04/auto47/04470369/b150x150.jpg City Slickers - Die Großstadthelden

Filmdetails

City Slickers - Die Großstadthelden


City Slickers - Die Großstadthelden
Start: 26.09.1991

Originaltitel: City Slickers

Komödie / Action

USA 1991
Laufzeit: 109 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Billy Crystal
Daniel Stern
Bruno Kirby

Regie: Ron Underwood
Verleih: Jugendfilm

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Zum 38. Geburtstag und bisherigen Höhepunkt seiner Midlife Crisis wird der Großstädter Mitch von seinen zwei besten Freunden zu einem archaischen Urlaubsabenteuer eingeladen: Wie echte Cowboys sollen sie eine Herde Rinder nach Colorado treiben. Wenig begeistert und mit Schwielen am Hintern macht Mitch mit. Als der hartgesottene Vormann Curly unerwartet dahinscheidet, ist die Obhut der Rinder den Greenhorns aus der Großstadt überlassen. Zu dritt zeigen sie, was in ihnen steckt. Als bei einem Unwetter das Kalb Norman, dem Mitch zur Geburt verholfen hat, in einem reißenden Fluß zu ertrinken droht, rettet Mitch ihm das Leben. Mit neuem Lebensmut kehrt Mitch zurück zu seiner Familie.


Kritik

City Slickers - Die Großstadthelden

Ron Underwood ist nach "Tremors" mit einer herrlichen Neuzeit-Western-Komödie erneut ein großer Wurf gelungen. Vor allem der famose Billy Crystal ("Harry und Sally") macht mit seinem scharf gewetzten Schandmaul an Treffsicherheit jedem Revolverhelden Konkurrenz. Von "Oscar"-Gewinner Dean Semler ("Der mit dem Wolf tanzt") prächtig fotografiert, läßt das Trio Crystal, Bruno Kirby ("Freshman") und Daniel Stern ("Kevin - Allein zu Haus") eine Stampede vor Humor sprühender Bonmots losbrechen. Jack Palances Auftritt als Marlboro-Übermensch ist ein weiterer Höhepunkt in dem gewitzten Gagfeuerwerk.

City Slickers - Die Großstadthelden

Darsteller:  Billy Crystal   als Mitch Robbins
  Daniel Stern   als Phil Berquist
  Bruno Kirby   als Ed Furillo
  Patricia Wettig   als Barbara Robbins
  Helen Slater   als Bonnie Rayburn
  Jack Palance   als Curly Washburn
  Noble Willingham   als Clay Stone
  Tracey Walter   als Cookie
  Josh Mostel   als Barry Shalowitz
  David Paymer   als Ira Shalowitz
  Bill Henderson   als Dr. Ben Jessup
  Jeffrey Tambor   als Lou
  Phill Lewis   als Dr. Steven Jessup
  Kyle Secor   als Jeff
  Dean Hallo   als T.R.
  Karla Tamburrelli   als Arlene Berquist
  Yeardley Smith   als Nancy
  Robert Costanzo   als Sal
  Walker Brandt   als Kim Furillo
  Molly McClure   als Millie Stone
  Jake Gyllenhaal   als Danny Robbins
  Jayne Meadows   als Mitch' Mutter
  Alan Charof   als Mitch' Vater
 
Regie:  Ron Underwood  
Drehbuch:  Lowell Ganz  
  Babaloo Mandel  
Produzent:  Billy Crystal  
  Irby Smith  
Kamera:  Dean Semler  
Schnitt:  O. Nicholas Brown  
Musik:  Marc Shaiman  
Produktionsdesign:  Lawrence G. Paull  
Kostüme:  Judy L. Ruskin  
Ton:  Robert Eber  
Casting:  Pam Dixon  

Paltrow schlechteste Oscar-Gewinnerin

Mal räumt oberflächliches Popcorn-Kino reihenweise Goldjungs ab, mal werden unausgegorene Nischenfilme mit Oscars bedacht.

Großansicht Liebling der Juroren, aber nicht der Fans: Gwyneth Paltrow (Foto: Kurt Krieger)

Liebling der Juroren, aber nicht der Fans: Gwyneth Paltrow (Foto: Kurt Krieger)

Keine Frage, die Entscheidungen der Academy haben bei Kinofreunden schon oft für Stirnrunzeln und Kopfschütteln gesorgt. Über die nach Fanmeinung krassesten Fehlentscheidungen hat nun eine amerikanische Internetseite abstimmen lassen - und die Ergebnisse sind zum Teil verblüffend.

Dass Gwyneth Paltrow die Liste der zu Unrecht Geehrten anführt, leuchtet noch ein. Sie gewann einen Oscar als beste Hauptdarstellerin für "Shakespeare in Love", ein belangloses, pseudo-historisches Gefühlsgedusel um die Romanze zwischen dem großen englischen Dichter und der schönen Viola (Paltrow). Außer in wallenden Gewändern hübsch auszusehen und ab und zu einen Schmollmund zu ziehen, hatte Gwyneth wenig geleistet. Ihre legendäre Tränensintflut bei der hochpeinlichen Dankesrede dürfte sie bei den Fans kaum beliebter gemacht haben.

Über die Fähigkeiten von Halle Berry, die Zweiplatzierte der Anti-Liste, kann man geteilter Meinung sein. In ihrem Oscar-Film "Monster's Ball" war sie als Witwe, die sich in den Henker ihres hingerichteten Mannes verliebt, zumindest guter Durchschnitt. Doch der anschließende Megaflop "Catwoman" hat sie zur Lachnummer gemacht, zudem heulte sie auf der Oscar-Bühne ebenfalls hemmungslos.

Ohrfeige für Leinwandikonen

Unverständlich ist allerdings, dass auch Helen Hunt für "Besser geht's nicht" und Nicole Kidman für "The Hours" abgestraft wurden. Wie Hunt mit ironischem Charme das Super-Ekel Jack Nicholson umgarnte, war absolut reizvoll und Kidman verkörperte die große Literatin Virginia Woolf sehr überzeugend.

Hunts Partner Nicholson findet sich übrigens für "Besser geht's nicht" auf der Liste der unverdienten männlichen Oscar-Gewinner - ebenso wie Russell Crowe in der Rolle des tragischen Mathe-Genies John Nash im ergreifenden Drama "A Beautiful Mind". Unangefochten Platz eins bei den Männern belegt dabei völlig zurecht Jack Palance: Warum der Veteran für seine Rolle als kauziger Viehtreiber im unsäglichen Klamauk "City Slickers" 1992 einen Goldjungen verdient haben soll, weiß wirklich nur die Academy selbst.

Da die Geschmäcker nun mal verschieden sind, wird sicher auch bei der diesjährigen Oscar-Verleihung in der Nacht zum Montag über manche Jury-Entscheidung die Nase gerümpft werden.

Star

Billy Crystal

Der amerikanische Komiker kultiviert einen distanziert ironischen, kühlen Stil, der Gefühle nur andeutungsweise anspielt und ein verhaltenes...

Star

Bruno Kirby

Kumpel und harte Jungs sind die Spezialität des früh mit einer Halbglatze gezeichneten Bruno Kirby (geb. 1949 in New York), der als Kumpel von...

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