Philippe Noiret
Jacques Perrin
Isa Danieli
Regie: Giuseppe Tornatore
Verleih: Concorde
Das Cinema Paradiso war neben der Kirche Mittelpunkt im Leben eines sizilianischen Dorfes. Der kleine Toto verbrachte dort sehr zum Leidwesen seiner Mutter jede freie Minute und freundete sich im Lauf der Jahre mit dem Filmvorführer Alfredo an, von dem er das Handwerk erlernt und dem er bei einem Brand das Leben rettet. Jahre später rät der seit seinem Unfall erblindete Alfredo seinem jungen Freund nach einer unglücklichen Liebe, sein Heimatdorf für immer zu verlassen. Erst zu Alfredos Beerdigung, dreißig Jahre später, kehrt Toto zurück und muß den Abbruch seines Kinos mitansehen. In einer Filmrolle, die Alfredo aus einstmals zensierten Schnipseln zusammengestellt hat, lebt das Kino weiter.

Giuseppe Tornatore erzählt seine rührende, vergnügliche und nostalgische Geschichte mit einer Melancholie, wie sie nur wenige der großen italienischen Meisterregisseure auf Zelluloid zu bannen vermögen. Das großartige Spiel von Philippe Noiret ("Masken"), eine amüsante Rückschau auf Publikumserfolge der 40er und 50er Jahre und die Praxis der kirchlichen Zensur sowie Ennio Morricones ("Es war einmal in Amerika") bewegende Musik verleihen dem in Cannes mit dem Spezialpreis der Jury und in diesem Jahr mit dem "Oscar" für den besten ausländischen Film ausgezeichneten Glücksfall von einem Film zusätzlich Klasse.
| Darsteller: | Philippe Noiret | ||
|---|---|---|---|
| Jacques Perrin | |||
| Isa Danieli | |||
| Salvatore Cascio | |||
| Marco Leonardi | |||
| Antonella Attili | |||
| Brigitte Fossey | |||
| Regie: | Giuseppe Tornatore | ||
| Drehbuch: | Giuseppe Tornatore | ||
| Nicholas Pileggi | |||
| Martin Scorsese | |||
| Produzent: | Franco Cristaldi | ||
| Kamera: | Blasco Giurato | ||
| Schnitt: | Mario Morra | ||
| Musik: | Ennio Morricone | ||
| Produktionsdesign: | Andrea Crisanti | ||
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