In den Sechzigerjahren erbaut, avancierte das "Cinema Jenin" schon bald zum wichtigsten Lichtspielhaus Palästinas. 27 Jahre später musste es aufgrund des ersten palästinensischen Aufstandes gegen Israel geschlossen werden. Regisseur Marcus Vetter initiierte im Jahr 2010 die Wiedereröffnung des Kinos, das sich inzwischen zu einem neuen Kulturzentrum entwickelt hat. Die Dokumentation hält den Wiederaufbau des "Cinema Jenin" von der Idee bis zur Verwirklichung fest.

Die Idee zur Wiedereröffnung des Kinos entstand 2008 bei den Dreharbeiten zu Vetters Film "Das Herz von Jenin", der u.a. mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Der Regisseur zog dazu den Protagonisten des Vorgängerfilms, Ismail Khatib, hinzu, der ihm vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stand. Das ehrgeizige Projekt wurde ein voller Erfolg: Mit zahlreichen freiwilligen Helfern entstand ein Ort frei von Gewalt und Terror. Die Dokumentation transportiert ein Gefühl von Freiheit und Normalität, das im Zusammenhang mit Jenin schon lange auf der Strecke geblieben ist.
| Regie: | Marcus Vetter | ||
|---|---|---|---|
| Drehbuch: | Marcus Vetter | ||
| Produzent: | Uwe Dierks | ||
| Thomas Grube | |||
| Marcus Vetter | |||
| Philippa Kowarsky | |||
| Kamera: | Aleksei Bakri | ||
| Mareike Müller | |||
| Marcus Vetter | |||
| Schnitt: | Saskia Metten | ||
| Musik: | Avi Balleli | ||
| Sven Kaiser | |||
| Ton: | Aljoscha Haupt | ||
| Stefan Binggeser | |||
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