In den USA erfüllt sich eine alte Prophezeihung. Zwei Jungfrauen sind zur gleichen Zeit schwanger. Eine von ihnen wird dem Sohn der Hölle, die andere einem Kind des Lichtes das Leben schenken. Vater Rosetti, der im Auftrag des Vatikans dem Phänomen nachspürt, wird durch übernatürliche Ereignisse in einen Unfall verwickelt. Sein Auftrag geht an Vater Justin über, der in Pennsylvania die jungfräuliche künftige Mutter Margret und in Boston die ebenfalls jungfräuliche Schwangere Kathleen besucht. Justin und Schwester Anna, die ihn unterstützt, unterliegen beide den Kräften des Teufels. Auch Vater Rosetti kann die Geburt des Höllensohnes nicht verhindern.
Spannender und recht liebevoll gemachter US-TV-Spielfilm, der auf einem Roman des leidlich bekannten James Patterson basiert und einige Elemente aus großen Genrevorbildern, wie "Der Exorzist", "Das Omen" und "Rosemaries Baby" variiert. So entsteht ein sogartiger Horror und steter Schrecken, der auf spektakuläre Schockszenen verzichtet und dennoch kaum an Wirksamkeit verliert. Der kürzlich verstorbene Brad Davis ("Rosalie goes Shopping", "Midnight Express") ist hier noch einmal zu erleben, in einer Videopremiere, deren Nervenkitzel auch zarteren Gemütern zuzumuten ist: notfalls auch für schwangere Genrefans tauglich.
| Darsteller: | Anthony John Denison | ||
|---|---|---|---|
| Brad Davis | |||
| Sela Ward | |||
| Paxton Whitehead | |||
| Regie: | Marina Sargenti | ||
| Produzent: | Paul L. Tucker | ||
Anthony Hopkins, Anthony Quinn, Gina Lollobrigida und Lesley-Ann Down gaben sich bereits die Ehre.
Anthony Hopkins und Lesley-Ann Down 1982 in einer TV-Verfilmung des Klassikers (Foto: Archiv)
Tim Burton und Josh Brolin wollen Victor Hugos "Glöckner von Notre Dame" zu neuem Leben erwecken. Brolin möchte produzieren und die Hauptrolle des Quasimodo selbst übernehmen. Burton, der aktuell noch an der Leinwandumsetzung der Vampir-Soap "Dark Shadows" sitzt, soll später als Regisseur in das Projekt mit einsteigen. Für das Drehbuch werden Kieran und Michele Mulroney, die auch die Fortsetzung "Sherlock Holmes 2" schreiben, zuständig sein.
Über weitere Besetzungspläne, zum Beispiel die der schönen Esmeralda, wurde noch nichts bekannt. Gespielt wurde die berühmte Zigeunerin in gut einem Dutzend Verfilmungen schon von allerhand Damen. So gaben sich einst Gina Lollobrigida, Lesley-Anne Down und zuletzt Salma Hayek die Ehre. Als Quasimodo waren bisher unter anderem Anthony Hopkins, Anthony Quinn und Charles Laughton zu sehen.
Im Mittelpunkt des Klassikers steht die Kathedrale von Notre Dame in Paris, um die herum sich das mittelalterliche Leben in Frankreich abspielt. Das Zentrum der Handlung bildet Esmeralda, die der Erzdiakon haben will. Esmeralda aber träumt von Hauptmann Phöbus, der wiederum ein Frauenheld und Hallodri ist. Am Ende bringt die Rache eines verschmähten Mannes Esmeralda schließlich an den Galgen und auch der missgestaltete und einsame Glöckner Quasimodo, der dem Mädchen ebenfalls hoffnungslos zugetan ist, kann sie nicht mehr retten.
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.