Originaltitel: Che: Part Two - Guerrilla
USA 2008
Benicio Del Toro
Demián Bichir
Rodrigo Santoro
Regie: Steven Soderbergh
Verleih: Wild Bunch (Central)
Die Reibungen zwischen Fidel Castro und Ernesto "Che" Guevara werden nach Bewältigung der Kubakrise so groß, dass Guevara zur Durchsetzung seines Traums von "zwei, drei, vielen Vietnams" loszieht, um in weiteren Ländern seine Vorstellung von Guerillakrieg durchzusetzen. Nach irgonrierten Reden vor der UNO in New York landet er im April 1965 im Kongo, um dort den Befreiungskampf zu steuern, stellt aber schnell fest, dass er in Afrika zum Scheitern verdammt ist. 1966 geht Guevara mit der in Kuba verehrten Tamara Bunke und anderen Gleichgesinnten nach Bolivien, um gegen die vom CIA unterstützten Regierungstruppen vorzugehen.

Nach "The Argentine" über die Jahre der kolumbianischen Revolution beschließt Steven Soderbergh mit "Guerrilla" sein ambitioniertes "Che"-Epos, in dem Benicio Del Toro in der Rolle des Ernesto Guevara den besten Part seiner Karriere spielt. Ihm zur Seite steht hier Franka Potente, die als legendäre Revolutionärin und als "Tania la Guerillera" in die Geschichte eingegangene Tamara Bunke zu sehen ist.
| Darsteller: | Benicio Del Toro | als Ernesto 'Che' Guevara de la Serna | |
|---|---|---|---|
| Demián Bichir | als Fidel Castro | ||
| Rodrigo Santoro | als Raul Castro | ||
| Catalina Sandino Moreno | als Aleida March / Guevara | ||
| Julia Ormond | als Lisa Howard | ||
| Franka Potente | als Tania | ||
| Joaquim De Almeida | als Präsident Barrientos) | ||
| Lou Diamond Phillips | als Mario Monje | ||
| Marc-André Grondin | als Regis Debray | ||
| Jordi Mollŕ | als Captain Vargas | ||
| Matt Damon | als Fr. Schwartz | ||
| Regie: | Steven Soderbergh | ||
| Drehbuch: | Peter Buchman | ||
| Benjamin A. Van der Veen | |||
| Produzent: | Laura Bickford | ||
| Benicio Del Toro | |||
| Ausf. Produzent: | Álvaro Augustín | ||
| Belén Atienza | |||
| Frederic W. Brost | |||
| Gregory Jacobs | |||
| Alvaro Longoria | |||
| Kamera: | Steven Soderbergh | ||
| Schnitt: | Pablo Zumárraga | ||
| Musik: | Alberto Iglesias | ||
| Produktionsdesign: | Antxón Gómez | ||
| Kostüme: | Bina Daigeler | ||
| Ton: | Larry Blake | ||
Für viele Filmkenner weltweit ist sein Name der Inbegriff des deutschen Kinos.
Volltreffer mit der ersten Zusammenarbeit: Wim Wenders und Campino (Foto: Donata Wenders)
Kein Wunder also, dass Wim Wenders bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes die deutschen Farben vertreten darf. Sein neuester Film "Palermo Shooting" ist in den Wettbewerb um die begehrte Goldene Palme aufgenommen worden.
Das bedeutet auch eine große Ehre für Campino, den Sänger der Kultband "Die Toten Hosen". Er gibt in "Palermo Shooting" sein Filmdebüt - und das gleich in der Hauptrolle als Düsseldorfer Fotograf, der nach einem Schicksalsschlag spontan nach Palermo reist und ein aufregendes neues Leben beginnt. Dabei trifft er unter anderem auf die Musiklegenden Patti Smith und Lou Reed, die sich selbst darstellen. Als geheimnisvoller Gegenspieler wird Hollwood-Haudegen Dennis Hopper zu sehen sein.
Wenders ist ein Liebling der Cannes-Macher, er gewann Palmen für Paris, Texas und "Himmel über Berlin". Zuletzt war er mit seinem Neowestern "Don't Come Knocking" im Wettbewerb. Beim wichtigsten Filmfest, das von 15. bis 25. Mai stattfindet, konkurriert er diesmal unter anderem mit Clint Eastwoods "The Changeling". Das Drama handelt von einem, dessen Mutter (Angelina Jolie) nach einer Entführung vermutet, dass ihr Sohn ausgetauscht wurde. Steven Soderbergh ist mit seinen beiden Che-Guevara-Filmen "The Argentine" und "Guerrilla" vertreten, in denen Benicio Del Toro die Hauptrolle spielt.
Bei solch namhafter Konkurrenz wird's natürlich schwierig für Wenders - aber nicht unmöglich!
Mit den dunkelsten Augenringen der Filmgeschichte, breiten Augenbrauen, wulstigen Lippen und einem Blick aus mal melancholisch...
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