Originaltitel: Le premier jour du reste de ta vie
Frankreich 2008
Jacques Gamblin
Zabou Breitman
Déborah François
Regie: Rémi Bezançon
Verleih: Studiocanal
Die Duvals, eine ganz normale Familie: Taxifahrer und Kettenraucher Robert (Jacques Gamblin) ist verheiratet mit Marie-Jeanne (Zabou Breitman), die panische Angst vor dem Altern plagt. Sie haben drei Kinder, von denen der Älteste, Albert (Pio Marmaï), auszieht, um Medizin zu studieren. Nesthäkchen Raphaël (Marc-André Grondin) schwärmt ausschließlich für Musik und Wein. Fleur (Déborah François) pubertiert zum Verdruss der Eltern heftig.
Berührend-amüsante Familiengeschichte, die sich in Frankreich zum Publikumsliebling mauserte. Fünf entscheidende Tage pickt sich Rémi Bezançon heraus, um zwischen den Jahren 1983 und 2000 die tragikomischen Wendepunkte des Lebens aufzuspüren.
Betrachtung einer Familie im Wandel der Zeit.
An einem Tag im August 1988 zieht der älteste Sohn aus der Familienwohnung aus und in ein winziges Appartement über der Wohnung des Großvaters. Fünf Jahre später feiert die Tochter ihren 16. Geburtstag und zankt sich mit der Mutter. An einem Sommertag 1996 verliert sich der jüngste Sohn in Fantasien.
1998 muss sich die Mutter klar werden, wie es um ihre Ehe steht, ob es sinnvoll ist die Tochter zu imitieren, statt zum eigenen Alter zu stehen. An einem Tag im Jahr 2000 schließlich merkt der Vater, der sich als Versager fühlt, dass jeder Tag, "der erste Tag vom Rest seines Lebens" ist.
Berührend-melancholische Geschichte um fünf Familienmitglieder am Wendepunkt ihres Lebens und gleichzeitig zärtliche Hommage an die Familie in ihrer Widersprüchlichkeit. Regisseur und Drehbuchautor Rémi Bezançon begleitet jedes einen Tag lang.
Antoine Monod verwendet jeweils eine an die entsprechende Figur angepasste Kamerasprache, mal arbeitet er mit Weitwinkelobjektiv um Distanz zu betonen, mal mit der Handkamera um die Hast der Rebellion zu verdeutlichen.
| Darsteller: | Jacques Gamblin | als Robert | |
|---|---|---|---|
| Zabou Breitman | als Marie-Jeanne | ||
| Déborah François | als Fleur | ||
| Marc-André Grondin | als Raphaël | ||
| Pio Marmaï | als Albert | ||
| Roger Dumas | als Pierre | ||
| Cécile Cassel | als Prune | ||
| Stanley Weber | als Éric | ||
| Sarah Cohen-Hadria | als Clara | ||
| Camille de Pazzis | als Moïra | ||
| Aymeric Cormerais | als Sacha | ||
| Jean-Jacques Vanier | als Mathias Moreau | ||
| Philippe Lefebvre | als Philippe | ||
| François-Xavier Demaison | als Dr. Marcaurel | ||
| Gilles Lellouche | als der weiße Rasta | ||
| Françoise Brion | als Hundebesitzerin | ||
| Regie: | Rémi Bezançon | ||
| Drehbuch: | Rémi Bezançon | ||
| Produzent: | Nicolas Altmayer | ||
| Isabelle Grellat | |||
| Kamera: | Antoine Monod | ||
| Schnitt: | Sophie Reine | ||
| Musik: | Sinclair | ||
| Produktionsdesign: | Maamar Ech-Cheick | ||
| Kostüme: | Marie-Laure Lasson | ||
| Ton: | Emmanuel Croset | ||
| Eddy Laurent | |||
| Olivier Walczak | |||
| Anne Gibourg | |||
| Casting: | Maya Serrulla | ||
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