Regie: John Lasseter, ...
Verleih: Walt Disney
Lightning McQueen nimmt mit seinem getreuen Kumpan Mater die Reise über den Ozean nach Japan und Europa auf sich, um bei einer Welttournee zu Gunsten alternativer Brennstoffe anzutreten. Doch schnell rückt in den Hintergrund, wer tatsächlich den stärksten Motor besitzt und am schnellsten beschleunigt, denn Mater wird mit einem Spion verwechselt und muss sich nun unfreiwillig als Geheimagenten beweisen: Ein Gruppe skrupelloser Ölliebhaber planen die Tournee zu sabotieren.

Gelungene Fortsetzung des Pixar-Hits um sprechende Autos, die einen völlig anderen Weg einschlägt als das Original.
Das Dutzend ist voll! Mit "Cars 2" haben die Pixar Animation Studios nicht nur ihren zwölften Film in die Kinos gebracht, sie setzen auch ihren Siegeszug an den Kinokassen fort. Zudem ist es ihr erstes Sequel außerhalb des "Toy Story"-Franchise. Wie um dies zu unterstreichen, schildert der obligatorische Kurzvorfilm eine Episode aus dem Leben von Woody, Buzz Lightyear, Ken, Barbie und Freunden. Erzählt die Trilogie um die liebenswerten Spielzeuge jedoch eine kohärente Geschichte, könnten die Universen der beiden "Cars"-Filme nicht unterschiedlicher sein.
War der erste Teil vor allem eine Liebeserklärung an die ländliche Americana und skurrile aber sympathische Figuren, die das einfache Leben schätzen, liefern Regisseur John Lasseter und Brad Lewis nun eine überdrehte Persiflage auf die Agentenfilme der Sechziger- und Siebzigerjahre. Der rote Flitzer Lightning McQueen wird zu einer Renntournee eingeladen, die die Überlegenheit alternativer Brennstoffe beweisen soll. Um die ökologische Message noch zu verstärken, lassen die Filmemacher eine Gruppe raffgieriger Ölbarone, in Form von Autos mitveralteten Motoren, diese Tour sabotieren. Finn McMissle, Autoagent im Dienste ihrer Majestät und im Original extrem passend von Michael Caine gesprochen, macht sich auf, dies zu verhindern.
Anders als im Original, spielt allerdings nicht McQueen die Hauptrolle, sondern ist es dessen verrosteter Kumpel Mater, der unfreiwillig in die Wirren der Spionage gerät - ein guter Kniff, denn schließlich war der liebenswürdige Abschleppwagen schon in "Cars" für die besten Gags verantwortlich. Die Szenen, wie er in seine neue Rolle als Agent hineinstolpert, dabei kein Fettnäpfchen auslässt, um schließlich doch alles richtig zu machen, sprühen vor Charme und beweisen abermals Pixars Talent für ausgezeichnetes Timing und herzliche Charaktere. Auch die Actionsequenzen, die in Teil zwei deutlich mehr Raum einnehmen, sind perfekt inszeniert. Sie strotzen vor Verweisen auf die Vorbilder von Bond und Co., funktionieren aber auch ohne filmisches Vorwissen. Und so lässt "Cars 2", anders als sein Vorgänger, den Zuschauer schnell vergessen, dass man es mit sprechenden Autos zu tun hat. Die Welt von "Cars 2", die in teils quietsch bunten 3D-Bildern von der Leinwand strahlt und sich auch sonst nicht groß um Realismus kümmert, funktioniert dennoch auf Anhieb. Und so begründet "Cars 2", nach "Toy Story 2" noch eine weitere Pixar-Tradition: Das Sequel wird noch besser als das Original.
mahe.
| Sprecher: | Larry the Cable Guy | als Mater | |
|---|---|---|---|
| Owen Wilson | als Lightning McQueen | ||
| Sir Michael Caine | als Finn McMissile | ||
| Emily Mortimer | als Holley Shiftwell | ||
| Eddie Izzard | als Sir Miles Axlerod | ||
| John Turturro | als Francesco Bernoulli | ||
| Brent Musburger | als Brent Mustangburger | ||
| Joe Mantegna | als Grem | ||
| Thomas Kretschmann | als Professor Z | ||
| Regie: | John Lasseter | ||
| Brad Lewis | |||
| Drehbuch: | Ben Queen | ||
| Produzent: | Denise Ream | ||
| Buchvorlage: | John Lasseter | ||
| Brad Lewis | |||
| Dan Fogelman | |||
| Kamera: | Sharon Calahan | ||
| Jeremy Lasky | |||
| Musik: | Michael Giacchino | ||
| Produktionsdesign: | Harley Jessup | ||
In den US-Kinocharts liefern sich Harrison Ford und die Schlümpfe ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Da machte der Star aus "Cowboys und Aliens" die Konkurrenz eben um einen Kopf kürzer ...
Harrison Ford massakrierte in einer TV-Show die "Schlumpf"-Konkurrenz (Foto: Kurt Krieger)
In den USA rücken ausgerechnet "Die Schlümpfe" den Superstars Harrison Ford und Daniel Craig auf den Leib, während sich bei uns derzeit die Dauerbrenner "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2" und Pixars "Cars 2" ein enges Rennen um die Spitze in den Kinocharts liefern.
Schlumpfhausens Betriebsausflug nach New York und der SciFi-Western "Cowboys & Aliens" lagen am vergangenen Wochenende in der Gunst der amerikanischen Kinofans nahezu gleich auf: Beide spielten etwa 36,2 Mio Dollar ein. Das findet Harrison Ford ziemlich dreist. Vermeintlich außer sich vor Wut griff sich der Superstar in der TV-Show von Conan O'Brien einen "Schlumpf" und machte den Wicht einen Kopf kürzer.
Harrison Ford scherzte, dass er sich nicht damit abfinden könne, dass sich sein "Cowboys & Aliens" den Charts-Spitzenplatz mit den "Schlümpfen" teilen muss: "Das ist kein Unentschieden - wir haben sie beinahe mit viel Geld geschlagen", knurrte er. "Außerdem bin ich schwer genervt: Meine Frau (Calista Flockhart) hat sich mit meinem Sohn Liam 'Die Schlümpfe' angesehen, dabei hätten sie Tickets für 'Cowboys & Aliens' umsonst haben können. Wir werden versuchen, das Geld zurückzubekommen ..."
Als er dann zu allem Überfluss noch von O'Brien einen großen ausgestopften Papa Schlumpf überreicht bekam, brachen bei Harrison Ford alle Dämme: "Den bringe ich meinem Sohn mit. Daran wird er bestimmt Freude haben", rief Ford - und riss der Puppe den Kopf ab. Mittlerweile haben die Schlumpfhausener geantwortet: Im Netz kursiert ein Video, in dem Papa Schlumpf den letzten "Indiana Jones" durch den Kakao zieht ...
Derlei Verwerfungen sind bei uns nicht zu erwarten: "Cowboys & Aliens" läuft in Deutschland am 25. August an, "Die Schlümpfe" starten bereits am 4. August.
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.