Philip Seymour Hoffman
Catherine Keener
Clifton Collins Jr.
Regie: Bennett Miller
Verleih: Sony Pictures
Im Jahr 1959 reist der ebenso talentierte wie extravagante Reporter Truman Capote (Philip Seymour Hoffman) nach Kansas, um für die New York Times über einen aufsehenerregenden Mordfall zu berichten. Dort, inmitten von Amerikas endlosem Farmland, haben zwei Streuner soeben eine komplette Familie ermordet, nachdem sie in deren Haus erfolglos nach Beute gestöbert hatten. Capote knüpft enge Kontakte zu einem der Verhafteten und weckt das Misstrauen von Sheriff Dewey (Chris Cooper).
Fesselndes, stark gespieltes Justiz- und Mediendrama, basierend auf einer wahren Begebenheit im Leben des schillernden Starautoren bzw. seinen damals in dem literarischen Meilenstein "Kaltblütig" chronologisierten Eindrücken.
Porträt des legendären Truman Capote, der den ersten True-Crime-Roman der Geschichte schreibt.
1953 wird Truman Capote (Philip Seymour Hoffman) vom "The New Yorker" damit beauftragt, einen umfassenden Artikel über einen Mordfall in einer amerikanischen Kleinstadt zu verfassen. Begleitet von der Schriftstellerin Harper Lee (Catherine Keener), wird der exzentrische, offen zu seiner Homosexualität stehende Capote nicht gerade mit offenen Armen empfangen.
Als die beiden Mörder geschnappt werden, vertieft sich Capotes Interesse an dem Fall. Während der Stadtsheriff auf eine schnelle Verurteilung und Hinrichtung drängt, will Capote in einer Reihe von Interviews herausfinden, wer die Mörder sind und was sie zur Bluttat getrieben hat.
Ein herausragendes Biopic, das mehr leisten will als bloßes Abhaken biografischer Eckdaten: Vielmehr lernt man den legendären Truman Capote nur in einer entscheidenden Episode seines Lebens kennen, als er den Mordfall recherchiert, der ihn zum Verfassen von "Kaltblütig", dem ersten True-Crime-Roman der Geschichte, inspirierte.
Insofern ist Bennet Millers ambitionierter Film auch das präzise Porträt eines Mordes und der Mörder, das letztlich stets damit zu kämpfen hat, dass Phillip Seymour Hoffmans Darstellung der Titelfigur alles andere in "Capote" haushoch überragt.
Im Thriller "Before The Devil Knows You're Dead" vergnügt sich Philip Seymor Hoffman mit Filmehefrau Marisa Tomei im Bett. Doch anstatt lasziver Erotik erwartet den Zuschauer Philips behaarter Riesenhintern.
Eine zweifelhafte Ehre wurde jetzt Charakterkopf und Oscargewinner Philip Seymour Hoffman ("Capote") zuteil: Sein Auftritt in "Tödliche Entscheidung - Before the Devil Knows You're Dead" wurde in Großbritannien im Rahmen einer Onlineabstimmung zur schlimmsten Nacktszene aller Zeiten gekürt. Ausschlaggebend zur Wahl war Philips gigantischer Hintern, den er unverblümt in die Kamera streckte.
Dennis Dermody, der Initiator der Abstimmung, meinte dazu nur lapidar: "Das Bild seines großen, nackten wabbeligen Hinterteils hat sich in mein Gedächtnis gebrannt!". Scheinbar nicht nur bei ihm.
Mit seiner Blank-Performance verwies Hoffmann Frauenschwarm Patrick Dempsey in "Some Girls" und Terry Bradshaw in "Zum Ausziehen verführt" auf die Plätze zwei und drei. Ebenfalls grottenschlechte Nacktauftritte hatten Donald Sutherland mit seinem "Hänger" in "Space Cowboys", Kathy Bates mit ihrer Flitzereinlage in "Ein Pfeil in den Himmel" und Dame Julie Andrews mit dem Heben ihres Tops in "Hollywoods letzter Heuler-S.O.B.". Wir gratulieren!
Das Kraftpaket. Von ungeheurer Präsenz zieht er selbst in kurzen Auftritten die Szene an sich, denn er macht aus jeder ein...
Ihre "ménage à trois" mit John Malkovich und Cameron Diaz in "Being John Malkovich" (1999) gehört zu den unvergesslich skurrilen Szenen...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.