Abbie Cornish
Heath Ledger
Geoffrey Rush
Regie: Neil Armfield
Verleih: Concorde
Malerin Candy (Abbie Cornish) und der arme Poet Dan (Heath Ledger) lieben einander, die Kunst und den Stoff - leider nicht in dieser Reihenfolge. Bald bestimmt die Abhängigkeit vom Heroin den Alltag und die Beziehung: Dan hängt nur noch rum, während Candy die Treppe nach unten von der ambitionierten Künstlerin über den Straßenstrich bis zur Klapsmühle im Dauerlauf nimmt. Ihre Schwangerschaft könnte den Teufelskreis durchbrechen, doch zwischen Wollen und Können liegt in ihrem Fall ein weiter Weg.
Bedrückende Impressionen aus der Welt synthetischer Gefühle, realistisch vom Australier Neil Armfield unter Beteiligung namhafter Darsteller inszeniert.
Knallhartes Drogendrama aus Australien über ein Künstlerehepaar, das den gemeinsamen Untergang zelebriert.
Für die begabte Malerin Candy (Abbie Cornish) und den Poeten Dan (Heath Ledger) ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch schnell ziehen Wolken auf, als Heroin ins Spiel kommt. Candy prostituiert sich, um das nötige Geld zu beschaffen. Dan sieht tatenlos zu. Obwohl der Absturz vorprogrammiert ist, heiraten die beiden. Die Sucht schmiedet das Paar noch enger zusammen, bis Candy den Tanz auf dem Vulkan nicht länger erträgt: Sie wagt den Entzug.
Ein Drogendrama, wie es härter und eindringlicher nicht sein könnte. Nichts wird beschönigt, nichts wird vertuscht in Neil Armfields beinahe körperlich schmerzhaftem Porträt des Untergangs zweier Künstler, die nicht mehr ohne Heroin sein können.
Für Heath Ledger markiert der Film nach "Brokeback Mountain" einen weiteren darstellerischen Triumph. Abbie Cornish aus "Somersault" steht ihm in nichts nach - ihre wagemutige Performance ohne Netz und doppelten Boden ist eine Offenbarung.
| Darsteller: | Abbie Cornish | als Candy | |
|---|---|---|---|
| Heath Ledger | als Dan | ||
| Geoffrey Rush | als Casper | ||
| Tony Martin | als Mr. Wyatt | ||
| Noni Hazlehurst | als Mrs. Wyatt | ||
| Tom Budge | als Schumann | ||
| Roberto Meza Mont | als Jorge | ||
| Holly Austin | als Verkäuferin | ||
| Craig Moraghan | als Waschmaschinen Verkäufer | ||
| Noel Herriman | als Zelebrant | ||
| Tim McKenzie | als Onkel Rod | ||
| Tara Morice | als Tante Katherine | ||
| Maddi Newling | als Janey | ||
| Paul Blackwell | als Philip Dudley | ||
| Nathaniel Dean | als Paul Hillman | ||
| David Argue | als Lester | ||
| Jason Chan | als Dr. Lao | ||
| Damon Herriman | als Roger Moylan | ||
| Sandy Winton | als Candys Ärztin | ||
| Regie: | Neil Armfield | ||
| Drehbuch: | Luke Davis | ||
| Neil Armfield | |||
| Produzent: | Margaret Fink | ||
| Emile Sherman | |||
| Ausf. Produzent: | Andrew Mackie | ||
| Richard Payten | |||
| Michael Whyke | |||
| Terrence Yason | |||
| Buchvorlage: | Luke Davis | ||
| Kamera: | Garry Phillips | ||
| Schnitt: | Dany Cooper | ||
| Musik: | Paul Charlier | ||
| Produktionsdesign: | Robert Cousins | ||
| Kostüme: | Jodie Fried | ||
| Ton: | Mark Blackwell | ||
| Casting: | Nikki Barrett | ||
"This! Is! Sparta!"So brüllte Gerard Butler als König Leonidas in einem unvergesslichen Kinomoment den übermächtigen Persern entgegen.
In "Sucker Punch" von "300"-Macher Zack Snyder geht Emily Browning (2.v.l.) durch die Psycho-Hölle (Foto: Warner / Entertainment Weekly)
Großen Anteil am Erfolg des Schlachenspektakels "300" hatte dabei Regisseur Zack Snyder, der den Kult-Comic von Frank Miller in faszinierende Bilder von monochromatischer Bedrohlichkeit und mythischer Schönheit fasste.
Diesen typischen Look hat Zack Snyder nun auch in seinem neuen Werk "Sucker Punch" beibehalten, wie das erste Motiv aus dem Film zeigt, das im US-Magazin Entertainment Weekly erschien.
Diesmal entsteht die fantastische Welt allerdings im Kopf der Patientin einer Irrenanstalt in den 50er-Jahren. Eine junge Frau, Spitzname Babydoll, wird von ihrem Stiefvater dort eingeliefert. Er will, dass an Babydolls Gehirn in fünf Tagen eine Lobotomie vorgenommen wird. Von der operativen Trennung der Verbindung von linker und rechter Gehirnhälfte versprachen sich einige skrupellose Ärzte damals Hilfe bei sogenannten "hoffnungslosen Fällen". Vor dieser Bedrohung flüchtet sich Babydoll in eine Fantasiewelt, in der sie ihren Ausbruch plant. Dazu muss sie fünf Gegenstände stehlen, bevor sie ein ekelhafter Fiesling zu entjungfern droht.
Einmal mehr also ein heftiger Stoff, den sich Zack Snyder da für "Sucker Punch" vorgenommen hat. Allerdings bietet die Traumwelt eines psychisch angegriffenen Menschen natürlich für einen Regisseur großartige kreative Möglichkeiten - siehe von "Psycho" über "Shining", "12 Monkeys" oder "Fight Club" bis zuletzt "Shutter Island".
Als Hauptdarstellerin schickt Zack Snyder dabei Emily Browning (vorne links) in die geistige Hölle. Die 22-Jährige war unter anderem in "Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse" und "Der Fluch der 2 Schwestern" zu sehen. Mit Vanessa Hudgens aus "High School Musical" ist zudem ein echter Shootingstar an Bord, auch "Donnie Darko"-Schönheit Jena Malone und "Candy"-Girl Abbie Cornish sind mit von der Partie.
In den deutschen Kinos ist "Sucker Punch" ab 31. März 2011 zu erleben.
Der unter tragischen Umständen verstorbene Star aus "The Dark Knight", der darin als Joker schwer beeindruckend aufspielte.
Als australische...
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