Malcolm McDowell
Peter O'Toole
Teresa Ann Savoy
Regie: Tinto Brass
Verleih: Knipp-Film
Kaiser Tiberius, von Alkohol und Syphilis gezeichnet, zieht sich nach Capri zurück, überträgt 37 n.Chr. die Macht an den 24-jährigen Gaius, von Soldaten seines Vaters Caligula genannt. Der lässt Marco, Führer der Prätorianergarde, die seine Macht festigen, hinrichten, treibt Senator Nerva in den Tod, lässt sein Pferd zum Senator ausrufen. Frauen der Patrizier bietet er zur Prostitution feil. Schwester Drusilla, mit der er in Inzest lebt, stirbt an Sumpffieber, soll wie eine Göttin verehrt werden. Nach vier Jahren wird Caligula 41 n.Chr. von seiner Garde ermordet.

1975 bot Autor Gore Vidal "Penthouse"-Verleger Bob Guccione das Drehbuch an. Regisseur Tinto Brass, mit "Salon Kitty" im Gespräch, inszenierte 1976 mit Weltstars wie Malcolm McDowell (Drehbuchmitarbeit), Sir John Gielgud und Helen Mirren. Vidal zog den Namen vom 17,5-Mio.-Dollar-Film zurück. Nach Prozessen wurde der Film 1979 ohne Schnittauflagen in der von Guccione montierten Fassung frei gegeben. Das Sittengemälde um den größenwahnsinnigen Caligula ist bis heute umstritten als "Ode an die Perversion".
| Darsteller: | Malcolm McDowell | ||
|---|---|---|---|
| Peter O'Toole | |||
| Teresa Ann Savoy | |||
| Helen Mirren | |||
| Sir John Gielgud | |||
| Guido Mannari | |||
| Giancarlo Badessi | |||
| Bruno Brive | |||
| Adriana Asti | |||
| Leopoldo Trieste | |||
| Regie: | Tinto Brass | ||
| Drehbuch: | Giancarlo Lui | ||
| Bob Guccione | |||
| Tinto Brass | |||
| Produzent: | Bob Guccione | ||
| Franco Rossellini | |||
| Kamera: | Danilo Donati | ||
| Musik: | Paul Clemente | ||
Es war nur in Frage der Zeit, bis auch die Erotik die Produktionsform 3D für sich entdeckt. Konkret angehen will es jetzt aber ein echter Veteran des Fachs.
Seit den 70er Jahren hat sich der italienische Kultregisseur Tinto Brass einen beachtenswerten Ruf als Regisseur erotischer Filme erarbeitet. Wenngleich die meisten seiner Werke in Windeseile auf dem Index landeten, da Brass gerne echte Hardcore-Elemente in seine Filme einarbeitete. "Caligula" ist darunter sicher seine bekannteste Arbeit.
Das möchte der mittlerweile 76-jährige aber noch toppen und plant nicht weniger, als die Welt der filmischen Erotik zu revolutionieren. Ein echter 3D-Porno steht jetzt auf der Agenda des Meisters; auf die Idee gebracht hat ihn dabei der unglaubliche Erfolg von "Avatar". Was dort nur zart angedeutet wurde, will der Erotikfilmer jetzt ins Zentrum stellen - wenngleich wohl eher nicht mit Außerirdischen.
Tinto Brass gewinnt Rennen gegen Tarantino
Bleibt abzuwarten, was dem Regisseur, der in seinen Filmen gerne mit Spiegeln und Masken arbeiten ließ, so alles einfällt. Ein Freund üppiger Weiblichkeit wie Brass hat sicher ganze wunderbare Einfälle, was man bei diesem ergiebigen Themenfeld so alles ins Bild ragen, baumeln oder fliegen lassen kann.
Ja, da ärgert er sich jetzt, der Quentin Tarantino. Dieser geht zwar schon seit 2007 mit der gleichen Idee schwanger - hat aber zwischenzeitlich nicht auf Erotik sondern mit seinen "Inglourious Basterds" auf cineastische Würden gesetzt. Na ja: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Und wer in 3D kommt... Aber das soll sich Tinto Brass besser selbst ausmalen.
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Der blonde irische Weltstar mit den eisblauen Augen fand in seinem fünften Film die Rolle seines Lebens: er war der britische Offizier T.E....
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