Drama über die US-Musikgeschichte der Fifties und Sixties und die Rolle, die das berühmte Plattenlabel "Chess Records" dabei spielte. http://images.kino.de/flbilder/max09/auto09/auto12/09120140/b150x150.jpg Cadillac Records

Filmdetails

Cadillac Records

Drama über die US-Musikgeschichte der Fifties und Sixties und die Rolle, die das berühmte Plattenlabel "Chess Records" dabei spielte.


Cadillac Records
Start: 23.04.2009

Drama / Musikfilm

USA 2008
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Adrien Brody
Jeffrey Wright
Beyoncé Knowles

Regie: Darnell Martin
Verleih: Sony Pictures

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Inhalt

Chess Records, benannt nach ihrem Gründer Leonard Chess (Adrien Brody), ist in den 50ern die bekannteste Plattenfirma in Chicago - und landesweit. Mit seinem Bruder Phil (Shiloh Fernandez) verkauft Leonard zunächst Platten vom Rücksitz ihres Cadillac. Mit Blues und Soul von Muddy Waters (Jeffrey Wright) und Little Walter (Columbus Short), später Rock von Chuck Berry (Mos Def) werden sie zum Musikunternehmen der Zeit schlechthin. Sex, Drogen und Gewalt sind die ständigen Begleiter eines harten Business, das beruflich wie privat ein andauerndes, turbulentes Auf und Ab bereitet.

Eins der bekanntesten Plattenlabels der 50er Jahre dient als Anlass für ein schillerndes Musical-Drama, das mit hochkarätiger Besetzung jene Zeit porträtiert. Fantastische Bluesklänge begleiten Aufstieg und Fall des Aushängeschilds von Chicagos Musikszene.


Kritik

Das Plattenlabel "Chess Records" bringt die Musik der 50er und 60er Jahre groß raus.

Großansicht Leonard Chess und Muddy Waters bringen ihr Plattenlabel nach vorne (Foto: Sony Pictures)

Leonard Chess und Muddy Waters bringen ihr Plattenlabel nach vorne (Foto: Sony Pictures)

In den Fünfzigerjahren wird Leonard Chess (Adrien Brody), Sohn polnischer Einwanderer, als Plattenproduzent die treibende Kraft in der Musikszene von Chicago. Mit Bluesgitarrist Muddy Waters (Jeffrey Wright) beginnt der Aufstieg seines Labels, dem bald auch Stars wie Little Walter (Columbus Short), Big Willie Dixon (Cedric the Entertainer) und Howlin' Wolf (Eamonn Walker) angehören.

Mit Chuck Berry (Mos Def) bricht Chess die letzten Barrieren zum weißen Publikum, mit Sängerin Etta James (Beyoncé Knowles) entwickelt sich eine Beziehung, die über das Künstlerische hinausgeht. Doch nur in Waters hat Chess einen Freund, der seinen Weg bis zum Ende begleitet.

Großansicht Chuck Berry begeistert auch das weiße Publikum (Foto: Sony Pictures)

Chuck Berry begeistert auch das weiße Publikum (Foto: Sony Pictures)

Musik-Legenden

Darnell Martins dritter Kinofilm umspannt die Jahre 1941 bis 1969 und thematisiert neben den Lebensmarkierungen seiner Legenden auch wichtige Entwicklungen in der Musik- und Gesellschaftsgeschichte der USA. Verkürzungen sind so unvermeidbar, Freiheiten in der biografischen Nacherzählung auch. Trotzdem ist "Cadillac Records" als Einführung in die Zeit sehens- und hörenswert.

Packend wie die Musik sind auch die Darsteller, besonders Jeffrey Wright als Muddy Waters, Eamonn Walker als Howlin' Wolf und Beyoncé als Blues-Sängerin Etta James.

Cadillac Records

Darsteller:  Adrien Brody   als Leonard Chess
  Jeffrey Wright   als Muddy Waters
  Beyoncé Knowles   als Etta James
  Columbus Short   als Little Walter
  Cedric the Entertainer   als Willie Dixon
  Mos Def   als Chuck Berry
  Eamonn Walker   als Howlin' Wolf
  Gabrielle Union   als Geneva Wade
  Emmanuelle Chriqui   als Revetta Chess
 
Regie:  Darnell Martin  
Drehbuch:  Darnell Martin  
Produzent:  Andrew Lack  
  Sofia Sondervan  
Ausf. Produzent:  Beyoncé Knowles  
Kamera:  Anastas N. Michos  
Schnitt:  Peter C. Frank  
Musik:  Terence Blanchard  
Produktionsdesign:  Linda Burton  
Kostüme:  Johnetta Boone  

Star

Adrien Brody

Hochgewachsen, mit flinken, listigen und ständig lachenden Augen sowie kaum zu bändigenden schwarzen Locken und einem betont schlaksig lässigen...

Star

Jeffrey Wright

In der Serie um Geheimagent James Bond 007 ist Jeffrey Wright als Felix Leiter in "Casino Royale" (2006) der erste schwarze Darsteller des...

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