Adrien Brody
Jeffrey Wright
Beyoncé Knowles
Regie: Darnell Martin
Verleih: Sony Pictures
Chess Records, benannt nach ihrem Gründer Leonard Chess (Adrien Brody), ist in den 50ern die bekannteste Plattenfirma in Chicago - und landesweit. Mit seinem Bruder Phil (Shiloh Fernandez) verkauft Leonard zunächst Platten vom Rücksitz ihres Cadillac. Mit Blues und Soul von Muddy Waters (Jeffrey Wright) und Little Walter (Columbus Short), später Rock von Chuck Berry (Mos Def) werden sie zum Musikunternehmen der Zeit schlechthin. Sex, Drogen und Gewalt sind die ständigen Begleiter eines harten Business, das beruflich wie privat ein andauerndes, turbulentes Auf und Ab bereitet.
Eins der bekanntesten Plattenlabels der 50er Jahre dient als Anlass für ein schillerndes Musical-Drama, das mit hochkarätiger Besetzung jene Zeit porträtiert. Fantastische Bluesklänge begleiten Aufstieg und Fall des Aushängeschilds von Chicagos Musikszene.
Das Plattenlabel "Chess Records" bringt die Musik der 50er und 60er Jahre groß raus.
Leonard Chess und Muddy Waters bringen ihr Plattenlabel nach vorne (Foto: Sony Pictures)
In den Fünfzigerjahren wird Leonard Chess (Adrien Brody), Sohn polnischer Einwanderer, als Plattenproduzent die treibende Kraft in der Musikszene von Chicago. Mit Bluesgitarrist Muddy Waters (Jeffrey Wright) beginnt der Aufstieg seines Labels, dem bald auch Stars wie Little Walter (Columbus Short), Big Willie Dixon (Cedric the Entertainer) und Howlin' Wolf (Eamonn Walker) angehören.
Mit Chuck Berry (Mos Def) bricht Chess die letzten Barrieren zum weißen Publikum, mit Sängerin Etta James (Beyoncé Knowles) entwickelt sich eine Beziehung, die über das Künstlerische hinausgeht. Doch nur in Waters hat Chess einen Freund, der seinen Weg bis zum Ende begleitet.
Darnell Martins dritter Kinofilm umspannt die Jahre 1941 bis 1969 und thematisiert neben den Lebensmarkierungen seiner Legenden auch wichtige Entwicklungen in der Musik- und Gesellschaftsgeschichte der USA. Verkürzungen sind so unvermeidbar, Freiheiten in der biografischen Nacherzählung auch. Trotzdem ist "Cadillac Records" als Einführung in die Zeit sehens- und hörenswert.
Packend wie die Musik sind auch die Darsteller, besonders Jeffrey Wright als Muddy Waters, Eamonn Walker als Howlin' Wolf und Beyoncé als Blues-Sängerin Etta James.
| Darsteller: | Adrien Brody | als Leonard Chess | |
|---|---|---|---|
| Jeffrey Wright | als Muddy Waters | ||
| Beyoncé Knowles | als Etta James | ||
| Columbus Short | als Little Walter | ||
| Cedric the Entertainer | als Willie Dixon | ||
| Mos Def | als Chuck Berry | ||
| Eamonn Walker | als Howlin' Wolf | ||
| Gabrielle Union | als Geneva Wade | ||
| Emmanuelle Chriqui | als Revetta Chess | ||
| Regie: | Darnell Martin | ||
| Drehbuch: | Darnell Martin | ||
| Produzent: | Andrew Lack | ||
| Sofia Sondervan | |||
| Ausf. Produzent: | Beyoncé Knowles | ||
| Kamera: | Anastas N. Michos | ||
| Schnitt: | Peter C. Frank | ||
| Musik: | Terence Blanchard | ||
| Produktionsdesign: | Linda Burton | ||
| Kostüme: | Johnetta Boone | ||
Hochgewachsen, mit flinken, listigen und ständig lachenden Augen sowie kaum zu bändigenden schwarzen Locken und einem betont schlaksig lässigen...
In der Serie um Geheimagent James Bond 007 ist Jeffrey Wright als Felix Leiter in "Casino Royale" (2006) der erste schwarze Darsteller des...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.