Liza Minnelli
Joel Grey
Michael York
Regie: Bob Fosse
Verleih: Centfox
Der englische Student Brian kommt zu Beginn der 30er Jahre nach Berlin, wo die Nazis langsam an Macht gewinnen. In seiner Pension lernt er die junge Amerikanerin Sally kennen, die als Sängerin und Tänzerin im verruchten Kit Kat Club auftritt und eigentlich Schauspielerin werden möchte. Während sie versucht ihn zu verführen, beginnt er eine Affäre mit dem deutschen Adeligen Maximilian von Heune. Maximilian wiederum hat auch ein Auge auf Sally geworfen, die wenig später schwanger wird.

Bob Fosses Verfilmung des gleichnamigen Broadway-Musicals hat nur wenig mit der harmlosen Vorlage gemein: Neben Elementen wie Homosexualität und Abtreibung wird auch der wachsenden Bedrohung durch den Nationalsozialismus Rechnung getragen. Anders als in anderen Musicals finden die Gesangs- und Tanzeinlagen nur auf der Bühne statt, dienen aber auch als pointierter Kommentar zur Handlung, die zwischengeschnitten wird. "Cabaret" wurde mit acht Oscars ausgezeichnet, von denen einer auch an die Hauptdarstellerin Liza Minnelli ging.
| Darsteller: | Liza Minnelli | ||
|---|---|---|---|
| Joel Grey | |||
| Michael York | |||
| Helmut Griem | |||
| Fritz Wepper | |||
| Marisa Berenson | |||
| Elisabeth Neumann-Viertel | |||
| Helen Vita | |||
| Ralf Wolter | |||
| Regie: | Bob Fosse | ||
| Drehbuch: | Jay Presson Allen | ||
| Buchvorlage: | Christopher Isherwood | ||
| Kamera: | Geoffrey Unsworth | ||
| Schnitt: | David Bretherton | ||
| Musik: | John Kander | ||
| Ralph Burns | |||
| Produktionsdesign: | Rolf Zehetbauer | ||
| Jürgen Kiebach | |||
| Herbert Strabel | |||
| Ton: | Robert Knudson | ||
| David Hildyard | |||
| Arthur Piantadosi | |||
Geht es um die Namen ihrer Kinder, haben amerikanische Eltern ja bisweilen sehr ausgefallene Ideen - Liza Minnelli schießt jetzt jedoch den Vogel ab.
Die "Cabaret"-Diva hat sich entschieden, ihrer Adoptiv-Tochter den Namen der Reha-Einrichtung zu geben, in der sie ihre langjährige Alkohol-Abhängigkeit überwunden hat. Das mag nun mehr als unmöglich klingen, ist aber letzten Endes gar nicht so schlimm: Die Kleine heißt nämlich nicht etwa Hospital oder Betty Ford - sondern schlicht und einfach Serena.
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