Finsterer Sci-Fi-Thriller über einen Mann, der eine Methode entdeckt, mit der er seine düstere Kindheit in der Vergangenheit zum Guten wenden kann. http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz27/z0427505/b150x150.jpg Butterfly Effect

Filmdetails

Butterfly Effect

Finsterer Sci-Fi-Thriller über einen Mann, der eine Methode entdeckt, mit der er seine düstere Kindheit in der Vergangenheit zum Guten wenden kann.


Butterfly Effect
Start: 26.08.2004

Originaltitel: The Butterfly Effect

Thriller / Science Fiction

USA 2004
Laufzeit: 114 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Ashton Kutcher
Amy Smart
Eric Stoltz

Regie: Jonathan Mackye Gruber, ...
Verleih: Warner

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
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Temperatur

lau

Inhalt

Als Kind litt Evan Trebom (Ashton Kutcher) unter einer seltsamen Form des Blackout. Seitdem liegen Teile der eigenen Vergangenheit im Dunklen. Eines Tages fragt sich Evan, warum in seinem Leben so viel schief gelaufen ist und seine Jugendfreunde solch traumatisierte Versager sind. Da trifft es sich gut, dass ihm nun im Traum eine geradezu fantastische Möglichkeit erscheint, in die eigene Vergangenheit einzugreifen und sie zu korrigieren.

Eric Bress und Jonathan Mackey Gruber, die Masterminds hinter dem Horrorüberraschungshit "Final Destination", spielen wieder einmal Schicksalsroulette im clever erdachten Teenage-Alptraum mit Amy Smart, Eric Stoltz und "Punk'd"-Conferencier Ashton Kutcher in seiner ersten ernsthaften Rolle.


Kritik

Davon hat jeder schon geträumt: In die Vergangenheit reisen, sein Leben nochmal leben - und dabei gleich alles verbessern, was schlecht gelaufen ist.

Großansicht Die Schrecken machen auch vor der Liebe nicht halt (Foto: Warner)

Die Schrecken machen auch vor der Liebe nicht halt (Foto: Warner)

Lang hat man nichts mehr von der Sache mit dem Schmetterling gehört. Sie besagt in etwa, dass selbst die unbedeutendste Aktion Folgen von ungeahntem Ausmaß hervorrufen kann.

So wächst vielleicht ein Lufthauch wie der Flügelschlag eines Schmetterlings andernorts zum Orkan an.

Diese Idee wird im SF-Kino gern genutzt, um die Welt zu verändern - Menschen reisen in die Vergangenheit, zertreten eine Butterblume, und in der Gegenwart sieht die Erde komplett anders aus. Auch in "Butterfly Effect" werden solche Veränderungen durchgespielt.

Großansicht Monströs: Blick in die Vergangenheit auf die Zukunft (Foto: Warner)

Monströs: Blick in die Vergangenheit auf die Zukunft (Foto: Warner)

Böses Ende

Evan (Ashton Kutcher), ein junger Mann mit Erinnerungsschwäche, findet unter seinem Bett alte Tagebücher, mit deren Hilfe er in frühere Phasen seines Lebens zurückkehren kann.

Dort versucht er nun, die Zukunft zu verbessern, indem er ein paar Änderungen durchführt. Das endet allerdings jedes Mal böse, nicht nur für ihn, sondern auch für seine Jugendliebe Kayleigh.

Eigentlich Kellnerin, landet sie jetzt in anderen Leben als Junkie oder Prostituierte, und Evan muss hart kämpfen, bis er endlich die richtige Wirklichkeit für alle geschaffen hat. Und das ist höchst spannend.

Butterfly Effect

Darsteller:  Ashton Kutcher   als Evan Treborn
  Amy Smart   als Kayleigh
  Eric Stoltz   als Mr. Miller
  William Lee Scott   als Tommy
  Elden Henson   als Lenny
  Logan Lerman   als Evan, 7 Jahre
  John Patrick Amedori   als Evan, 13 Jahre
  Irene Gorovaia   als Kayleigh, 13 Jahre
  Kevin Schmidt   als Lenny, 13 Jahre
  Jesse James   als Tommy, 13 Jahre
  Ethan Suplee   als Thumper
  Melora Walters   als Andrea
 
Regie:  Jonathan Mackye Gruber  
  Eric Bress  
Drehbuch:  Jonathan Mackye Gruber  
  Eric Bress  
Produzent:  A.J. Dix  
  Chris Bender  
  Anthony Rhulen  
  J.C. Spink  
Koproduzent:  Lisa Richardson  
Ausf. Produzent:  William Shively  
  Ashton Kutcher  
  Jason Goldberg  
  Toby Emmerich  
  Richard Brener  
  Cale Boyter  
  David Krintzman  
Kamera:  Matthew F. Leonetti  
Schnitt:  Peter Amundson  
Musik:  Michael Suby  
Produktionsdesign:  Douglas Higgins  
  Shannon Grover  
  Jeremy Stanbridge  
Kostüme:  Carla Hetland  
Ton:  Daryl Powell  
Casting:  Carmen Cuba  
  Coreen Mayer  
  Heike Brandstatter  

Kutcher als Superman nach Sydney?

Der Weg ist weit, vom Rüpel mit der versteckten Kamera zum ernstzunehmenden Schauspieler.

Großansicht Ashton Kutcher: Sieht so ein Supermann aus? (Foto: Fox)

Ashton Kutcher: Sieht so ein Supermann aus? (Foto: Fox)

Und oft genug steht sich Ashton Kutcher dabei selbst im Weg. Seine von Schauspielkollegen belächelten Auftritte in der MTV-Show "Punk'd", Kino-Unsinn wie "Ey Mann - Wo is' mein Auto?" samt Fortsetzung und schließlich der Rauswurf durch Regisseur Cameron Crowe am Set der Dramödie "Elizabethtown", weil Kutcher nach dessen Meinung "erst mal Schauspielunterricht nehmen sollte".

Nachdem Ashton Kutchers Karrierekurve also zuletzt eher nach unten zeigte, hat er jetzt Interesse an einer Rolle bekundet, die er eigentlich schon abgelehnt hatte: Der stets schlecht frisierte Frechdachs will nun doch im neuen Superman-Film von Regisseur Joseph McGinty Mitchell, besser bekannt als McG, mitspielen. Als Comic-Großstadt Metropolis wird dabei Sydney fungieren - die Produktionsfirma hat bereits Studios in Australien gebucht.

Alles nur Spaß?

Kutcher tummelt sich derweil noch in den USA, genauer in Park City, um auf Robert Redfords Sundance Festival seinen ersten ernsten Film vorzustellen: Der düstere SciFi-Thriller "The Butterfly Effect" hatte dort am Samstag Weltpremiere. Kutcher spielt darin einen Mann, der eine Möglichkeit entdeckt, die entsetzlichen Ereignisse seiner Kindheit rückgängig zu machen - allerdings mit schlimmen Folgen für ihn selbst und seine Umgebung. Der Film wagt sich thematisch an heiße Eisen wie Kinderpornografie und Missbrauch, die Kritik lobt ihn als Mischung aus "Sleepers", "Mystic River" und "Die Verurteilten".

Doch damit ihn auch ja keiner als ernstzunehmenden Schauspieler anerkennen möge, leistete sich Kutcher auf dem Festival für Independent-Filme mal wieder einen denkwürdigen Auftritt. Zur Premiere von "The Butterfly Effect" erschien er im Cowboy-Kostüm komplett mit Hut, Halstuch und Stiefeln. Seine 16 Jahre ältere Gespielin Demi Moore kam im Partner-Look. Der Kommentar des Spaßvogels:

"Die haben mich angelogen. Die haben gesagt, das sei das Sundance Festival und wir müssten uns wie Butch Cassidy und Sundance Kid anziehen. Jetzt stehe ich natürlich da wie ein Vollidiot."

Ob Kutcher wirklich der richtige Mann für die Rolle des stählernen Helden ist? Für Lois Lane scheint die passende Schauspielerin jedenfalls gefunden: Selma Blair hat gesagt, sie sei "verdammt nah an einer der wichtigsten Rollen dran." Die Beauty aus "Eiskalte Engel" und "Super süß und super sexy" bringt zumindest schon mal die schönen schwarzen Haare mit, das Markenzeichen von Miss Lane.

Für den richtigen Look des Films wird übrigens Produktionsdesigner Mark Mansbridge sorgen. Er hat zuletzt für "Matrix Reloaded" und "Master and Commander" gearbeitet. Die erste Klappe für Clark Kent alias Superman soll ziemlich genau in einem Jahr fallen - mal sehen, wer sich dann tatsächlich das rote Cape umbinden wird.

Star

Ashton Kutcher

Ashton Kutcher, Frauenschwarm und Herzensbrecher, Model und Produzent, machte sich als Liebhaber in romantischen Komödien und Slackerfilmen...

Star

Amy Smart

* 25.03.1976

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