Weitere Beziehungsabenteuer des populären Pummelchens, das im Liebesrausch mit Traummann Darcy von einer Rivalin gestört wird. http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz40/z0440517/b150x150.jpg Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns

Filmdetails

Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns

Weitere Beziehungsabenteuer des populären Pummelchens, das im Liebesrausch mit Traummann Darcy von einer Rivalin gestört wird.


Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns
Start: 02.12.2004

Originaltitel: Bridget Jones: The Edge of Reason

Komödie

Großbritannien/USA 2004
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Renée Zellweger
Hugh Grant
Colin Firth

Regie: Beeban Kidron
Verleih: UIP

Bogey - Box Office Germany Award

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Humor
Romantik
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Inhalt

Kaum glücklich vereint, trüben schon erste Schatten die gerade einen Monat währende Beziehung von Bridget Jones (Renee Zellweger) und Lover Marc (Colin Firth): Während in ihrer Arbeit ein neuer Chef für Stress sorgt, scheint er sich blendend wohl zu fühlen an der Seite seiner neuen, knackigen Assistentin. Ein Urlaub in Thailand soll die nötige Entspannung und Ablenkung bringen, doch da macht Bridget die Rechnung ohne die Tücken des Objekts und einen alten Liebhaber (Hugh Grant).

Das erprobte Triumvirat ist wieder zur Stelle im zweiten Teil der erfolgreichen Beziehungskomödie um die amourösen Abenteuer der pfundigen Blondine.


Kritik

Nach kurzem Liebesglück steht Pummelchen Renée Zellweger wieder zwischen zwei Männern. Wer ist der Richtige, Hugh Grant oder Colin Firth?

Großansicht Endlich hat auch Bridget ihren Mr. Darcy gefunden (Foto: UIP)

Endlich hat auch Bridget ihren Mr. Darcy gefunden (Foto: UIP)

Vom Himmel hoch da kommt sie her, jedenfalls bei der TV Show "Sit up, Britain", und fällt beim Fallschirmsprung vor laufender Kamera in die Schweinesch... Bridget Jones (Renée Zellweger), die Ikone der Single-Frauen, ist wieder da: pummelig, tollpatschig und seit sechs Wochen im Liebesglück schwelgend.

Die Pfunde sammeln sich immer noch an der falschen Stelle, nämlich auf den Hüften. Aber die schwingt sie mit Stolz und erklärt jedem, der es hören will oder nicht, dass sie einen Freund hat, den adretten Anwalt Mark Darcy. Sie himmelt den spröden Snob an. Und wer würde das bei Colin Firth nicht tun?

Großansicht Bridget erlebt die Tücken des Objekts (Foto: UIP)

Bridget erlebt die Tücken des Objekts (Foto: UIP)

Von hier bis da

Der ist charmant und gutmütig, muss sich trotz aller Liebe manchmal am Riemen reißen, wenn das Mädel wieder in alle Fettnäpfchen tappt, die das (Gesellschafts)Leben bereithält, angefangen vom falschen Make-Up, peinlichen Bemerkungen und geschmacklosen Roben, die man(n) gar nicht anschauen mag.

Nicht zu vergessen die Eifersuchtsanfälle, die Bridget plagen, weil Marks Kollegin "Beine von hier bis da" hat, eben nicht so kurze Kartoffelstampfer wie sie. Dass sie mit denen auf Skiern beim Kurztrip nach Österreich eine schlechte Figur macht, sei nur am Rande erwähnt.

Großansicht Knastschwestern: Im Thai-Frauengefängnis herrscht Enge (Foto: UIP)

Knastschwestern: Im Thai-Frauengefängnis herrscht Enge (Foto: UIP)

Womanizer oder Mr. Right?

All das erträgt der steife Liebhaber mit Contenance, aber Miss Not-Perfect zerstört mutwillig die Zuneigung von Mr. Right. Mit dem Ende der Beziehung beginnen erst die richtigen Abenteuer.

Als Reporterin in Thailand muss sie sich erneut mit Hugh Grant als Daniel Cleaver zusammenraufen. Und der Womanizer testet natürlich aus, wie weit er gehen kann in einer lauen Tropennacht.

Zu allem Unglück landet das Naivchen auch noch im Frauenknast wegen Drogentransfer, mies reingelegt vom Freund der Freundin. Hilfe, wer holt sie da heraus? Eins sei verraten, es gibt ein Happy End.

Großansicht Was steht für uns in den Sternen, fragt Hugh Grant (Foto: UIP)

Was steht für uns in den Sternen, fragt Hugh Grant (Foto: UIP)

Ran mit dem Speck

Oscarpreisträgerin Renée Zellweger musste sich wieder 15 Kilo anfuttern, um glaubhaft die Titelheldin von Helen Fieldings Kultroman darzustellen und sich auch einen britischen Akzent zulegen. Aber die sonst so zarte Texanerin ("Cold Mountain") beweist Mut zur Hässlichkeit, kocht schönheitsmäßig auf Sparflamme gegen ihre Film-Konkurrentin, die Australierin Jacinda Barrett.

Hugh Grant mimt erneut nicht den good, sondern den "bad guy", hier das Feindbild jeder Frau, die mehr als zwei graue Zellen besitzt.

"Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" begeisterte weltweit das Publikum, die Fortsetzung steht an verständlichen Pointen und populärem Humor der Erstausgabe nicht nach, im Gegenteil. Hier knallt's bei der Situationskomik. Eine deftig-heftige romantische Komödie eben.

Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns

Darsteller:  Renée Zellweger   als Bridget Jones
  Hugh Grant   als Daniel Cleaver
  Colin Firth   als Mark Darcy
  Jim Broadbent   als Vater
  Gemma Jones   als Mutter
  Jacinda Barrett   als Rebecca
  James Callis   als Tom
  Shirley Henderson   als Jude
  James Faulkner   als Onkel Geoffrey
  Neil Pearson   als Richard Finch
  Jessica Stevenson   als Robyn
  Paul Nicholls   als Jed
  Celia Imrie   als Una Alconbury
  Dominic McHale   als Bernard
  Donald Douglas   als Admiral Darcy
  Sally Phillips   als Shazzer
 
Regie:  Beeban Kidron  
Drehbuch:  Andrew Davies  
  Adam Brooks  
  Richard Curtis  
Produzent:  Tim Bevan  
  Eric Fellner  
  Jonathan Cavendish  
Ausf. Produzent:  Debra Hayward  
  Liza Chasin  
Buchvorlage:  Helen Fielding  
Kamera:  Adrian Biddle  
Schnitt:  Greg Hayden  
Musik:  Harry Gregson-Williams  
Produktionsdesign:  Gemma Jackson  
  David Warren  
  Paul Inglis  
Kostüme:  Jany Temime  
Ton:  Simon Hayes  
Casting:  Michelle Guish  
  Stacy Mann  

"Bridget Jones 3" hat endlich einen Regisseur gefunden

Ein Brite sollte den Stoff verfilmen und nun wurde diese Auflage erfüllt.

Großansicht "Bridget Jones 3" kann nun endlich gedreht werden (Foto: UIP)

"Bridget Jones 3" kann nun endlich gedreht werden (Foto: UIP)

Der dritte Teil von "Bridget Jones" hat wieder einen Regisseur gefunden: "Ganz oder gar nicht"-Macher Peter Cattaneo wird den Film in Szene setzen. Im Oktober dieses Jahres gab es den ersten Stillstand bei der Verfilmung, denn der ursprünglich für den Regiestuhl geplante Paul Feig wurde entlassen.

Der Grund lautete, dass bitteschön ein echter Brite den urbritischen Stoff "Bridget Jones" umsetzen solle. Feig ist Amerikaner und hatte mit seinem Film "Brautalarm" einen zwar kommerziellen, aber vielleicht nicht ganz geschmackssicheren Erfolg.

Nun sitzt wunschgemäß ein Engländer am Hebel: Peter Cattaneo ist Brite und hat mit seiner siebenfach Oscar-nominierten Sozialkomödie um strippende Stahlarbeiter "Ganz oder gar nicht" auch beste Referenzen vorzuweisen. Dem dritten Teil von "Bridget Jones" mit Originalbesetzung Renee Zellweger, Hugh Grant und Colin Firth steht also nichts mehr im Wege.

Helen Fielding hat beim Drehbuch die Mütze auf

Einziger Wermutstropfen: Paul Feig, auf dessen Konto eben allerlei schlechte Zoten in "Brautalarm" gehen, darf zwar nicht mehr an die Regie, dafür aber ans Drehbuch. Hier hat jedoch "Bridget Jones"-Autorin Helen Fielding das letzte Wort und so dürften die berühmt-witzigen Dialoge der Reihe auch diesmal wieder zünden.

Im Mittelpunkt des dritten Teils wird voraussichtlich eine Babykrise bei Bridget und Mark stehen. Und da Bridget von Mark keine Kinder bekommen kann, macht sie den folgenschweren Fehler, ihren abgelegten Liebhaber Daniel Cleaver um eine "kleine Spende" zu bitten. Drehbeginn soll Anfang nächsten Jahres sein.

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