Um überhaupt zum Examen zugelassen zu werden, muss die Medizinstudentin und angehende forensische Psychologin Dawn bei einem Praktikum in der Psychiatrie greifbare Erfolge vorweisen. Das scheint ein Ding der Unmöglichkeit angesichts ihres Studienobjektes, des völlig in seiner eigenen Welt abgekapselten Don. Als Dawn eigenmächtig Dons Medikation verändert, gewinnt sie zwar Kontakt zu ihrem Patienten, doch ist das, was sie im Zuge der Therapie über sich selbst erfährt, kaum angetan, ihre Stimmung zu heben.

Das Erwachen eines Menschen aus tiefster Umnachtung (und zwar nicht jenes Menschen, von dem wir das zunächst erwarten) steht im Mittelpunkt eines gut gespielten, realistisch inszenierten Psychokrimis, der wie ein trockenes Medizinerdrama losgeht, dann zunehmend in einen B-Horrorthriller zu münden scheint, bevor im Finale eine gänzlich unerwartete Entwicklung ihren gleichwohl glaubhaften Lauf nimmt. Mangels besserer Namen kein Fall für die Charts, aber Freunde des besonderen Films liegen hier richtig.
| Darsteller: | Kelly Overton | als Eve | |
|---|---|---|---|
| James Haven | als Don Wake | ||
| Sarah Jane Potts | als Anna | ||
| Hank Harris | als Ted | ||
| Edie McClurg | als Schwester Olivia | ||
| Kathryn Joosten | als Nachbarin | ||
| Isaac C. Singleton Jr. | als Aufseher Rufus | ||
| Diane Venora | als Mutter | ||
| Joe Morton | als Prof. Simon | ||
| Dave Ruby | als Opie | ||
| Gregory Scott Cummins | als Dunkle Gestalt | ||
| Austin Peck | als Dr. Scott | ||
| Regie: | Mark Edwin Robinson | ||
| Drehbuch: | Mark Edwin Robinson | ||
| Produzent: | Brady Nasfell | ||
| Ausf. Produzent: | David C. Robinson | ||
| Leo Bollar | |||
| Derrick Smith | |||
| Kamera: | Ken Glassing | ||
| Schnitt: | Natalie Ebnet | ||
| Musik: | Jason Nyberg | ||
| Produktionsdesign: | Melanie Jones | ||
| Kostüme: | Rachel Sage | ||
| Ton: | Charles Slemaker | ||
| Casting: | Robyn Owen | ||
Die Romanverfilmung könnte der Auftakt für eine neue Fantasyserie á la "Harry Potter" und "Twilight" werden.
Er sieht Dinge, die anderen verborgen bleiben: Jeff "The Dude" Bridges nimmt Kurs auf die Dämonenwelt (Foto: Universal Pictures)
Besser könnte es für Jeff Bridges momentan nicht laufen. Mit "Tron: Legacy" lockt er derzeit die Massen ins Kino, mit "True Grit" hat er sich im zweiten Jahr in Folge eine Oscarnominierung gesichert. Jetzt nimmt der smarte Mime Kurs auf einen potentiellen Serien-Blockbuster: In dem Fantasyfilm "The Seventh Son" spielt Bridges einen Exorzisten, der seinen jungen Nachfolger ausbildet.
Sein Zögling ist der 13-jährige Tom, der im England des 18. Jahrhunderts auf einer abgelegenen Farm lebt. Tom ist der siebte Sohn eines siebten Sohnes - eine ungewöhnliche Herkunft, die ihm nicht minder ungewöhnliche Fähigkeiten beschert hat. Er sieht Geister und Hexen, kann mit dieser Gabe jedoch nichts anfangen. Bis ein Mann namens The Spook (True Grit) auftaucht: Er ist ein Exorzist und verdient sein Brot mit der Jagd auf jene Zwischenweltwesen.
Ein Film voller Oscar-Kandidaten
Unter den Arbeitstiteln "The Last Apprentice" und "The Spook's Apprentice" kursierte das Drehbuch schon seit geraumer Zeit in Hollywood. Es basiert auf der erfolgreichen Fantasy-Jugendbuchreihe "The Wardstone Chronicles" von Joseph Delaney und könnte somit in Konkurrenz zu Verfilmungen wie "Harry Potter" und "Twilight" treten.
Wie nah sich das Skript am Original bewegen wird, ist fraglich. Für die Rolle des jungen Exorzisten-Zöglings ist momentan Alex Pettyfer im Gespräch - und der hat die 13 schon lange hinter sich gelassen. Eine weitere Aspirantin für das Filmteam ist Oscar-Kandidatin Jennifer Lawrence: sie soll eine vermeintliche Hexe darstellen. Regie führt Sergei Bodrov. Ein Starttermin steht noch nicht fest.
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.