Regie: Christoph Rüter
Verleih: Neue Visionen
Thomas Brasch (1945-2001) war der Provokateur, Opportunist und Unruhestifter der deutschen Literatur der Siebzigerjahre. Weil er 1968 mit Flugblättern gegen den Einmarsch des Warschauer Pakts in Prag demonstrierte, musste er - auch wegen des Engagements seines Vaters, der damals Kulturminister in der DDR war - ins Gefängnis. Wenige Jahre später zog er mit seiner Freundin Katharina Thalbach nach Westberlin, um dort sein Erfolgswerk "Vor den Vätern sterben die Söhne" zu publizieren. Seine weiteren Werke als Schriftsteller und später auch als Filmregisseur ("Engel aus Eisen") wurden mehrfach ausgezeichnet.

Nach Thomas Braschs Tod 2001 wurden rund 27 Stunden selbst aufgezeichnetes Archivmaterial im Nachlass des Künstlers gefunden, die der Regisseur Christoph Rüter in seine Dokumentation einfließen lässt. Darin sieht man hauptsächlich Brasch bei Selbstgesprächen, teils unter Drogeneinfluss, aber auch bei Interviews mit Angehörigen. Wir lernen dabei eine höchst widersprüchliche Persönlichkeit kennen - sensibel, impulsiv, charismatisch, provokant - und erleben Brasch ungewohnt nah.
| Darsteller: | Thomas Brasch | ||
|---|---|---|---|
| Regie: | Christoph Rüter | ||
| Drehbuch: | Christoph Rüter | ||
| Produzent: | Gerd Haag | ||
| Koproduzent: | Christoph Rüter | ||
| Kamera: | Patrick Popow | ||
| René Kirschey | |||
| Thomas Brasch | |||
| Christoph Rüter | |||
| Schnitt: | Heidrun Schweitzer | ||
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