Gary Oldman
Winona Ryder
Keanu Reeves
Regie: Francis Ford Coppola
Verleih: Columbia Tristar
In den Wirren des Krieges mit den Türken verliert der rumänische Prinz Dracula seine Geliebte und verschwört sich mit den Mächten des Bösen. 400 Jahre später entdeckt der Untote eine Reinkarnation der alten Liebe in London. Dracula läßt nichts unversucht, sie für sich zu gewinnen - obwohl die Vampirjäger nah sind.

Bildgewaltige, hypnotische Adaption des klassischen Schauerromans von Bram Stoker. Unter Francis Ford Coppolas kongenialer Regie erhält Dracula durchaus tragische Züge und die altbekannte Horrormär faszinierende Untertöne. Das starke Ensemble rundet das Meisterwerk perfekt ab.
| Darsteller: | Gary Oldman | als Dracula | |
|---|---|---|---|
| Winona Ryder | als Mina/Elisabeta | ||
| Keanu Reeves | als Jonathan Harker | ||
| Sir Anthony Hopkins | als Professor Van Helsing | ||
| Richard E. Grant | als Dr. Jack Seward | ||
| Cary Elwes | als Lord Arthur Holmwood | ||
| Bill Campbell | als Quincey P. Morris | ||
| Sadie Frost | als Lucy Westenra | ||
| Tom Waits | als Renfield | ||
| Monica Bellucci | als Draculas Braut | ||
| Michaela Bercu | als Draculas Braut | ||
| Florina Kendrick | als Draculas Braut | ||
| Jay Robinson | als Mr. Hawkins | ||
| I.M. Hobson | als Hobbs | ||
| Octavian Cadia | als Deacon | ||
| Robert Getz | als Priester | ||
| Dagmar Stanec | als Schwester Agatha | ||
| Eniko Oss | als Schwester Sylva | ||
| Cully Fredricksen | als Van Helsings Assistent | ||
| Daniel Newman | als Zeitungshändler | ||
| Regie: | Francis Ford Coppola | ||
| Drehbuch: | James V. Hart | ||
| Produzent: | Francis Ford Coppola | ||
| Fred Fuchs | |||
| Charles B. Mulvehill | |||
| Buchvorlage: | Bram Stoker | ||
| Kamera: | Michael Ballhaus | ||
| Schnitt: | Nicholas C. Smith | ||
| Glen Scantlebury | |||
| Anne Goursaud | |||
| Musik: | Wojciech Kilar | ||
| Produktionsdesign: | Thomas E. Sanders | ||
| Kostüme: | Eiko Ishioka | ||
| Ton: | Tom C. McCarthy | ||
| David E. Stone | |||
Wenig Handlung und viel Kampf - das war "Van Helsing" 2004 mit Hugh Jackman. Guillermo Del Toro hat mit Sicherheit Anderes vor.
Van Helsing ist der Erzfeind von Dracula und weiß, wie man den Unhold besiegt. (Foto: Columbia TriStar)
Guillermo Del Toro wird zwar den "Hobbit" nicht zum Leben erwecken - vielleicht aber ein anderes Wesen aus dem Reich von Phantasie und Zwischenwelt: Van Helsing. Wie jetzt bekannt wurde, plant der Regisseur von "Pans Labyrinth" einen Film, der sich auf die gleichnamige Figur aus Bram Stokers Roman "Dracula" bezieht. Das Ganze werde aber keinesfalls etwas mit dem letzten "Van Helsing" zu tun haben, den Hugh Jackman 2004 in Stephen Sommers seelenlosem Radaukino gab.
Vielmehr handele es sich um einen eigenständigen Film, der eine Art "Action-Horror-Story" werden soll. Guillermo Del Toros Firma produziert und der Meister selbst schrieb das Drehbuch, für das nun Autoren zur Überarbeitung gesucht werden. Dass Del Toro auch Regie führt, ist anzunehmen. Zeit hätte der Mann nach dem Ausstieg aus "The Hobbit" nun jedenfalls.
Der Wissenschaftler Abraham Van Helsing wurde von Bram Stoker als Gegenspieler zur Dracula geschaffen. Angeblich erschuf Stoker die Figur nach einem ungarischen Orientalisten, der den Schriftsteller damals mit Material über den historischen Vlad Tepes versorgte. Der als fortschrittlich geltende Van Helsing stammte aus Amsterdam und war Fachmann für seltsame Krankheiten. Trotz seiner Liebe zur Wissenschaft war Van Helsing mit Mystik, Legenden und religiösen Symbolen bestens vertraut, was ihm bei der Vernichtung des Blutgrafen schließlich von Nutzen war.
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