Originaltitel: The Bodyguard
USA 1992
Kevin Costner
Gary Kemp
Whitney Houston
Regie: Mick Jackson
Verleih: Warner
Eine Reihe von Drohbriefen beunruhigt die Manager des Superstars Rachel Marron so sehr, daß sie mit Frank Farmer den besten Leibwächter weit und breit engagieren. Rachel lehnt den unnahbaren Vollprofi zunächst ab, doch als er ihr bei einer Veranstaltung das Leben rettet, entflammt sie in Liebe für Frank. Der ist hin- und hergerissen zwischen seinen Gefühlen und seiner Auffassung von Professionalität.

Mit Bravour schlägt sich Superstar Kevin Costner in seiner ersten Rolle seit "JFK". Das clevere Script von Lawrence Kasdan und die hochprofessionelle, stromlinienförmige Inszenierung von Mick Jackson lassen den Zuschauer ein ums andere Mal mit den Augen des "Bodyguard" schauen. Whitney Houston schlägt sich in dieser ausgeklügelten Mischung aus Actionthriller und Lovestory beachtlich.
| Darsteller: | Kevin Costner | ||
|---|---|---|---|
| Gary Kemp | |||
| Whitney Houston | |||
| Bill Cobbs | |||
| Ralph Waite | |||
| Tomas Arana | |||
| Michele Lamar Richards | |||
| Mike Starr | |||
| Christopher Birt | |||
| DeVaughn Nixon | |||
| Regie: | Mick Jackson | ||
| Drehbuch: | Lawrence Kasdan | ||
| Produzent: | Lawrence Kasdan | ||
| Jim Wilson | |||
| Kevin Costner | |||
| Kamera: | Andrew Dunn | ||
| Musik: | Alan Silvestri | ||
Der ärztliche Notdienst hatte kurz vor16 Uhr einen Notruf erhalten. Zu den näheren Umständen machte Whitney Houstons Sprecherin Kristen Foster keine genaueren Angaben.
Am Vortag der Grammy-Verleihung wurde die Sängerin gegen 16 Uhr Ortszeit (ein Uhr früh mitteleuropäischer Zeit) in ihrem Hotel in Beverly Hills tot aufgefunden, wie der Nachrichtensender CNN berichtete. Der ärztliche Notdienst hatte kurz vorher einen Notruf erhalten. Zu den näheren Umständen machte die Sprecherin Kristen Foster keine näheren Angaben. Whitney Houston, selbst sechsfache Grammy-Preisträgerin, wurde 48 Jahre alt.
Am Freitagabend hatte sie noch zusammen mit ihrer Tochter Bobbi Kristina Brown die "Kelly Price & Friends Unplugged: For The Love Of R&B Grammy Party" besucht und dabei sogar eine spontane Gesangseinlage gegeben. Sie sang "Yes, Jesus Loves Me". Am Samstagabend wollte sie an der alljährlichen Grammy-Party ihres Entdeckers und Förderers Clive Davis teilnehmen. Die Party fand zwar trotzdem statt, Clive Davis blieb ihr aber fern.
Wie US-Quellen melden, wurde der Rettungsdienst am Samstagnachmittag um 15:43 Uhr gerufen, nachdem ihr Freund, der Sänger Ray-J, Whitney Houston leblos in ihrem Hotelzimmer aufgefunden hatte. Wiederbelebungsmaßnahmen der in kürzester Zeit eingetroffenen Sanitäter scheiterten jedoch, um 15:55 Uhr wurde sie für tot erklärt. Man stellte keine Anzeichen für Gewaltanwendung fest.
Whitney Houston war in den vergangenen Jahren immer wieder wegen Drogenproblemen in die Schlagzeilen geraten. Ihr geplantes Comeback mit dem Album "I Look To You" geriet 2009 zum Fehlschlag. Dabei wurde sie nach ihrem Debütalbum "Whitney Houston" von 1985 und dem Nachfolger "Whitney" mit ihrer Drei-Oktaven-Stimme schnell zu einer der weltweit erfolgreichsten Sängerinnen und inspirierte zahlreiche Kolleginnen. Ihr Song "I Will Always Love You" aus dem Film "Bodyguard" gilt als eine der erfolgreichsten Aufnahmen einer Sängerin aller Zeiten. Zuletzt hieß es, Whitney Houston solle als Jurorin bei der Castingshow "The X Factor" mitwirken.
Unter Kollegen löste Whitneys Houstons Ableben Trauer und Bestürzung aus, wie sich deren Twitter-Meldungen entnehmen ließ. So teilte Rihanna mit, ihr fehlten die Worte, sie habe nur Tränen. Justin Bieber twitterte: "Eine der größten Stimmen aller Zeiten ist von uns gegangen." Und LeAnn Rimes schrieb: "Die erste CD, die ich je kaufte, war von Whitney. Sie hatte (mit ihrer Stimme) ein Geschenk Gottes, hoffentlich singt sie jetzt mit den Engeln."
Eine Kontroverse deutet sich indes um Whitney Houstons neuen Kinofilm "Sparkle" an. Im Musikdrama, das sich an der Geschichte der Soul-Kultformation "The Supremes" orientiert, spielt Houston die schwierige Mutter einer Sängerin aus dem Trio, das einst in einem Kirchenchor in Harlem begann. Heikel dabei: Die drei Sängerinnen haben, ähnlich wie Houston, mit dem plötzlichen Ruhm und Drogenproblemen zu kämpfen.
Produzent Howard Rosenan sagt: "Ich stehe völlig unter Schock. Gerade gestern habe ich die erste fertige Version von 'Sparkle' gesehen und Whitney war unglaublich fantastisch darin. Ich habe keine Ahnung, wie sich ihr Tod auf den Film auswirken wird."
In Deutschland soll "Sparkle" am 11. Oktober ins Kino kommen - ob es bei dem Termin bleibt, ist noch unklar.
UPDATE 23.3.2012:Laut gerichtsmedizinischer Untersuchung ist Whitney Houston in ihrer Badewanne ertrunken. In ihrem Körper wurden Hinweise auf Kokain-, Marihuana- und Medikamentenmissbrauch gefunden, außerdem litt Houston schon sei längerer Zeit an einer Herzkrankheit infolge regelmäßigen Rauschmittelkonsums. Nachdem die Angehörigen der Sängerin öffentlich über einen Mord spekuliert hatten, stellte der Bericht außerdem klar: "Es gibt keine Anzeichen einer äußeren Gewalteinwirkung, daher besteht kein Verdacht auf ein Verbrechen."
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