Der Frühling ist eingekehrt in das Weinviertel an der Grenze zu Tschechien. Das beschauliche Leben der Weinbauern und des Ortspolizisten Simon Polt gerät jedoch in Aufruhr, als ein Todesfall vermeldet wird. Der geistig behinderte Willi, ein guter Freund Polts, ist über einen Lößabbruch gestürzt. Das kommt dem Gendarmen seltsam vor, denn gerade eben noch hatte ihm Willi versprochen, an dieser gefährlichen Stelle vorsichtig zu sein. Gegen alle Widerstände beginnt er zu ermitteln und stößt dabei unter anderem auf eine Kinderbande, die sich sehr seltsam verhält. Mit seiner beharrlichen Art blickt er unter die Oberfläche dieses scheinbar alltäglichen Unglückfalls und fördert Abgründiges zu Tage.

Mit seinem zweiten Film über den "sanften Bären" Simon Polt, erneut nach der Vorlage von Alfred Komarek, ist Julian Roman Pölsler auf seinem Weg zu einer Jahreszeiten-Tetralogie im Frühjahr angekommen. Wie bereits bei "Polt muss weinen" verschreibt sich Pölsler voll und ganz dem niederösterreichischen Weinviertel und den Menschen, die in diesem arkadischen Landstrich leben. Ein Kriminalfall will in dieses friedliche Idyll überhaupt nicht passen, doch Komarek und Pölsler lassen ihren Wachtmeister Polt tiefe Abgründe aufdecken. So zeichnen sie auch das Portrait eines gespaltenen Menschen, der einerseits Teil der Dorfgemeinschaft sein will, diese mit seiner Arbeit aber auch gegen sich aufbringt. Die voller Sorgfalt erzählte, tief bewegende Geschichte, die großartigen Akteure (neben Erwin Steinhauer u.v.a. Monica Bleibtreu, Heinz Frölich, Peter Simonischek) und seine enorme Bildkraft machen "Blumen für Polt" zu einem ausgesprochen raren Schmuckstück.
| Darsteller: | Erwin Steinhauer | als Simon Polt | |
|---|---|---|---|
| Karin Kienzer | als Karin Walter | ||
| Peter Simonischek | als Karl Gappmayr | ||
| Heinz Frölich | als Horst Breitwieser | ||
| Erni Mangold | als Frau Breitwieser | ||
| Monica Bleibtreu | als Aloisia Habesam | ||
| Julia Gschnitzer | als Frau Raab | ||
| Klaus Ofczarek | als Harald Mank | ||
| Nicholas Ofczarek | als Fritz Holzer | ||
| Emanuel Schmied | als Sepp Räuschl | ||
| Hans-Michael Rehberg | als Friedrich Kurzbacher | ||
| Fred Stillkrauth | als Fritz Brenner | ||
| Xaver Hutter | als Anatol Frieb | ||
| Julian Nikolai Pölsler jun. | als René Frieb | ||
| Peter Matic | als Paul Frieb | ||
| Udo Samel | als Willi | ||
| Franz Wolf | als Klausi Wieser | ||
| Stefan Hacker | als Toni Sauer | ||
| Andreas Stark | als Franzi Heindl | ||
| Patrick Vogelsinger | als Robert Öller | ||
| Peter Fischer | als Peter Schachinger | ||
| Hans-Georg Nenning | als Manfred Wieser | ||
| Fritz Egger | als Ernst Höllenbauer | ||
| Karl Markovics | als Rudi Riebl | ||
| Georg Friedrich | als Mike Hackl | ||
| Stefan Wurzbach | als Bernie Wild | ||
| Traugott Buhre | als Prof. Wehdorn | ||
| Gerhard Dorfer | als Dr. Eichhorn | ||
| Otto Anton Eder | als Bruno Bartl | ||
| Michael Schottenberg | als Hans Hofbauer | ||
| Branko Samarovski | als Herbert Gratzl | ||
| Michou Friesz | als Grete Hahn | ||
| Regie: | Julian Roman Pölsler | ||
| Drehbuch: | Julian Roman Pölsler | ||
| Produzent: | Wulf Flemming | ||
| Buchvorlage: | Alfred Komarek | ||
| Kamera: | Fabian Eder | ||
| Schnitt: | Ulrike Pahl | ||
| Produktionsdesign: | Bertram Reiter | ||
| Kostüme: | Ingrid Leibezeder | ||
| Ton: | Simon Buchner | ||
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