Bildgewaltiger, französischer Western nach der berühmten Comicreihe über einen U.S. Marshall und seinen Kampf gegen seinen Erzfeind. http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz26/z0426504/b150x150.jpg Blueberry und der Fluch der Dämonen

Filmdetails

Blueberry und der Fluch der Dämonen

Bildgewaltiger, französischer Western nach der berühmten Comicreihe über einen U.S. Marshall und seinen Kampf gegen seinen Erzfeind.


Blueberry und der Fluch der Dämonen
Start: 01.07.2004

Originaltitel: Blueberry

Western / Fantasy

Frankreich 2004
Laufzeit: 124 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Vincent Cassel
Juliette Lewis
Michael Madsen

Regie: Jan Kounen
Verleih: Tobis

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Humor
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Inhalt

Irgendwann im Wilden Westen: Der Outlaw Blount (Michael Madsen) ermordet die Freundin des US Marshalls Blueberry (Vincent Cassel) und macht sich auf ins Indianergebiet, um die Rothäute um eine reiche Goldmine zu erleichtern. Auf die Goldmine ist auch der Abenteurer Prosit (Eddie Izzard) scharf, hinter dessen lustigem Pseudonym sich der deutsche Baron Werner Amadeus von Luckner befindet. Blueberry rettet ihn vor einem aufgebrachten Lynchmob und eilt, unterstützt von einem mysteriösen Indianer (Temuera Morrison), Blount hinterher, um Rache zu üben.

Jan Kounen ("Dobermann") erweckt den fantastisch angehauchten Comic von Jean-Michel Charlier und Jean Giraud zu dreidimensionalem Leben und vereint dazu eine sehr beachtliche, internationale Starbesetzung vor der Kamera. In Nebenrollem sind Juliette Lewis, Ernest Borgnine, Dennis Hopper und Tchéky Karyo zu sehen.


Kritik

Vincent Cassel im Kampf gegen Schurken, böse Geister - und seine inneren Dämonen.

Großansicht Unerschrockener Held: Marshall Blueberry (Foto: Tobis)

Unerschrockener Held: Marshall Blueberry (Foto: Tobis)

Mike Blueberry (Vincent Cassel) ist ein echter Mann des Wilden Westens, ein Melancholiker und Whiskey-Trinker, der sich in Gesellschaft von Indianern wohler fühlt als bei den Bleichgesichtern.

Seine Lebensenergie reicht gerade noch für seinen Job als schroffer Marshall im ruhigen Städtchen Palomito. Doch der Glauben an die Liebe und an sich selbst ist irgendwo verloren gegangen.

Bis eines Tages der Mann in die Stadt kommt, der Blueberrys Leben einst ruiniert hat: Wally Blount (Michael Madsen).

Großansicht Country-Lady Maria (Foto: Tobis)

Country-Lady Maria (Foto: Tobis)

Eindringling und Erzfeind

Der Schurke zieht auf der Suche nach einer sagen umwobenen Goldmine eine blutige Spur durchs Land und schreckt auch nicht davor zurück, in die "Heiligen Berge" der Indianer einzudringen.

Mit der taffen Sängerin Maria (Juliette Lewis) und dem mysteriösen Indianer Runi zieht Blueberry gegen seinen Erzfeind zu Felde.

Es geht nicht nur um Recht und Gesetz. Er muss sich mit indianischer "Medizin" von den Dämonen seiner Vergangenheit befreien, um Wally schlagen zu können...

Großansicht Die geheimnisvollen, magischen Berge der Indianer. Ein Ort, wo man sich verliert - oder abhebt (Foto: Tobis)

Die geheimnisvollen, magischen Berge der Indianer. Ein Ort, wo man sich verliert - oder abhebt (Foto: Tobis)

Der Geist der Indianer

Nach der Vorlage der legendären "Blueberry"-Comics ist "Dobermann"-Regisseur Jan Kounen eine noch nie gesehene Verbindung von klassischen Western-Elementen mit psychedelischen Bildern geglückt.

Mit rasanten Schnitten, Zooms und modernster Tricktechnik erfindet er magische Perspektiven für Blueberrys Begegnung mit dem spirituellen Leben der Indianer.

Eine Odyssee, die mit Frankreichs Super-Star Vincent Cassel ("Die purpurnen Flüsse") und Hollywood-Quertreiberin Juliette Lewis ("Natural Born Killers") erstklassig besetzt ist. Ein überwältigender Wild-West-Trip.

Blueberry und der Fluch der Dämonen

Darsteller:  Vincent Cassel   als Mike Blueberry
  Juliette Lewis   als Maria Sullivan
  Michael Madsen   als Wallace S. Blount
  Temuera Morrison   als Runi
  Ernest Borgnine   als Rolling Star
  Djimon Hounsou   als Woodhead
  Eddie Izzard   als Prosit
  Geoffrey Lewis   als Sullivan
  Colm Meaney   als McClure
  Hugh O'Connor   als Mike Blueberry, jung
  Vahina Giocante   als Madeleine
 
Regie:  Jan Kounen  
Drehbuch:  Gérard Brach  
  Matt Alexander  
  Jan Kounen  
Produzent:  Thomas Langmann  
  Ariel Zeitoun  
Kamera:  Tetsuo Nagata  
Schnitt:  Bénédicte Brunet  
  Joël Jacovella  
  Jennifer Augé  
Musik:  Jean-Jacques Hertz  
  François Roy  
Produktionsdesign:  Michel Barthélémy  
Kostüme:  Chattoune  
Ton:  Albert Bailey  
  Dean Humphreys  

Pearce und Neeson als "Down Under"-Cowboys

Die Western-Welle rollt ungebrochen weiter - doch nicht nur in den USA wurde einst scharf mit blauen Bohnen geschossen.

Großansicht Shoot-Out am Fuße von Ayer's Rock: Guy Pearce (Foto: Kurt Krieger)

Shoot-Out am Fuße von Ayer's Rock: Guy Pearce (Foto: Kurt Krieger)

Den Anfang machte der klassischen Ranger-Cowboy-Konflikt "Open Range". Es folgten der mystische Indianer-Mystery-Thriller "The Missing" und der in Kürze anlaufende psychedelische Fantasy-Trip "Blueberry". Und nun steht bereits das nächste Revolverhelden-Abenteuer an.

"Memento"-Star Guy Pearce und Liam Neeson ("Schindlers Liste") übernehmen die Hauptrollen in "The Proposition". Regisseur John Hillcoat erzählt darin die Geschichte dreier Outlaws aus den 80er Jahren des 19. Jahrhundert, die ein ebenso skrupelloser Gesetzeshüter aufeinander hetzt.

Buchvorlage von Nick Cave

Soweit, so gut. Doch "The Proposition" spielt nicht etwa in Texas, Kansas oder Arizona sondern im australischen Outback. Folgerichtig werden auch nicht Büffeljäger und Rinderbarone sondern eher Känguru-Schützen und Schafzüchter die Szenerie zieren.

Ganz neu ist die Idee nicht, den Wilden Westen mit Down Under zu verknüpfen. Tom Selleck verkörperte in der auf deutsch dummerweise "Quigley - Der Australier" benannten Action-Komödie den titelgebenden (US-)Cowboy, der im australischen Busch für Recht und Ordnung sorgt.

Bei Hillcoats Story dagegen handelt es sich um eine rein australische Angelegenheit. Und die wurde ausgerechnet auch noch von Australiens Independent-Songwriter Nr. 1 Nick Cave verfasst. Der wiederum hat mit John Hillcoat bereits in "Ghosts... of the Civil Dead" zusammengearbeitet. Die erste Klappe zu "The Proposition" soll noch im August diesen Jahres fallen.

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Die lange Hakennase macht aus seinem hageren Gesicht das eines hungrigen Raubvogels, und so wurde Vincent Cassel 1995 schlagartig berühmt,...

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