Originaltitel: Blueberry
Frankreich 2004
Vincent Cassel
Juliette Lewis
Michael Madsen
Regie: Jan Kounen
Verleih: Tobis
Irgendwann im Wilden Westen: Der Outlaw Blount (Michael Madsen) ermordet die Freundin des US Marshalls Blueberry (Vincent Cassel) und macht sich auf ins Indianergebiet, um die Rothäute um eine reiche Goldmine zu erleichtern. Auf die Goldmine ist auch der Abenteurer Prosit (Eddie Izzard) scharf, hinter dessen lustigem Pseudonym sich der deutsche Baron Werner Amadeus von Luckner befindet. Blueberry rettet ihn vor einem aufgebrachten Lynchmob und eilt, unterstützt von einem mysteriösen Indianer (Temuera Morrison), Blount hinterher, um Rache zu üben.
Jan Kounen ("Dobermann") erweckt den fantastisch angehauchten Comic von Jean-Michel Charlier und Jean Giraud zu dreidimensionalem Leben und vereint dazu eine sehr beachtliche, internationale Starbesetzung vor der Kamera. In Nebenrollem sind Juliette Lewis, Ernest Borgnine, Dennis Hopper und Tchéky Karyo zu sehen.
Vincent Cassel im Kampf gegen Schurken, böse Geister - und seine inneren Dämonen.
Mike Blueberry (Vincent Cassel) ist ein echter Mann des Wilden Westens, ein Melancholiker und Whiskey-Trinker, der sich in Gesellschaft von Indianern wohler fühlt als bei den Bleichgesichtern.
Seine Lebensenergie reicht gerade noch für seinen Job als schroffer Marshall im ruhigen Städtchen Palomito. Doch der Glauben an die Liebe und an sich selbst ist irgendwo verloren gegangen.
Bis eines Tages der Mann in die Stadt kommt, der Blueberrys Leben einst ruiniert hat: Wally Blount (Michael Madsen).
Der Schurke zieht auf der Suche nach einer sagen umwobenen Goldmine eine blutige Spur durchs Land und schreckt auch nicht davor zurück, in die "Heiligen Berge" der Indianer einzudringen.
Mit der taffen Sängerin Maria (Juliette Lewis) und dem mysteriösen Indianer Runi zieht Blueberry gegen seinen Erzfeind zu Felde.
Es geht nicht nur um Recht und Gesetz. Er muss sich mit indianischer "Medizin" von den Dämonen seiner Vergangenheit befreien, um Wally schlagen zu können...
Die geheimnisvollen, magischen Berge der Indianer. Ein Ort, wo man sich verliert - oder abhebt (Foto: Tobis)
Nach der Vorlage der legendären "Blueberry"-Comics ist "Dobermann"-Regisseur Jan Kounen eine noch nie gesehene Verbindung von klassischen Western-Elementen mit psychedelischen Bildern geglückt.
Mit rasanten Schnitten, Zooms und modernster Tricktechnik erfindet er magische Perspektiven für Blueberrys Begegnung mit dem spirituellen Leben der Indianer.
Eine Odyssee, die mit Frankreichs Super-Star Vincent Cassel ("Die purpurnen Flüsse") und Hollywood-Quertreiberin Juliette Lewis ("Natural Born Killers") erstklassig besetzt ist. Ein überwältigender Wild-West-Trip.
| Darsteller: | Vincent Cassel | als Mike Blueberry | |
|---|---|---|---|
| Juliette Lewis | als Maria Sullivan | ||
| Michael Madsen | als Wallace S. Blount | ||
| Temuera Morrison | als Runi | ||
| Ernest Borgnine | als Rolling Star | ||
| Djimon Hounsou | als Woodhead | ||
| Eddie Izzard | als Prosit | ||
| Geoffrey Lewis | als Sullivan | ||
| Colm Meaney | als McClure | ||
| Hugh O'Connor | als Mike Blueberry, jung | ||
| Vahina Giocante | als Madeleine | ||
| Regie: | Jan Kounen | ||
| Drehbuch: | Gérard Brach | ||
| Matt Alexander | |||
| Jan Kounen | |||
| Produzent: | Thomas Langmann | ||
| Ariel Zeitoun | |||
| Kamera: | Tetsuo Nagata | ||
| Schnitt: | Bénédicte Brunet | ||
| Joël Jacovella | |||
| Jennifer Augé | |||
| Musik: | Jean-Jacques Hertz | ||
| François Roy | |||
| Produktionsdesign: | Michel Barthélémy | ||
| Kostüme: | Chattoune | ||
| Ton: | Albert Bailey | ||
| Dean Humphreys | |||
Die Western-Welle rollt ungebrochen weiter - doch nicht nur in den USA wurde einst scharf mit blauen Bohnen geschossen.
Den Anfang machte der klassischen Ranger-Cowboy-Konflikt "Open Range". Es folgten der mystische Indianer-Mystery-Thriller "The Missing" und der in Kürze anlaufende psychedelische Fantasy-Trip "Blueberry". Und nun steht bereits das nächste Revolverhelden-Abenteuer an.
"Memento"-Star Guy Pearce und Liam Neeson ("Schindlers Liste") übernehmen die Hauptrollen in "The Proposition". Regisseur John Hillcoat erzählt darin die Geschichte dreier Outlaws aus den 80er Jahren des 19. Jahrhundert, die ein ebenso skrupelloser Gesetzeshüter aufeinander hetzt.
Soweit, so gut. Doch "The Proposition" spielt nicht etwa in Texas, Kansas oder Arizona sondern im australischen Outback. Folgerichtig werden auch nicht Büffeljäger und Rinderbarone sondern eher Känguru-Schützen und Schafzüchter die Szenerie zieren.
Ganz neu ist die Idee nicht, den Wilden Westen mit Down Under zu verknüpfen. Tom Selleck verkörperte in der auf deutsch dummerweise "Quigley - Der Australier" benannten Action-Komödie den titelgebenden (US-)Cowboy, der im australischen Busch für Recht und Ordnung sorgt.
Bei Hillcoats Story dagegen handelt es sich um eine rein australische Angelegenheit. Und die wurde ausgerechnet auch noch von Australiens Independent-Songwriter Nr. 1 Nick Cave verfasst. Der wiederum hat mit John Hillcoat bereits in "Ghosts... of the Civil Dead" zusammengearbeitet. Die erste Klappe zu "The Proposition" soll noch im August diesen Jahres fallen.
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