Unerträglich spannende Pseudodokumentation über den Spuk einer grausamen Waldhexe. http://images.kino.de/flbilder/max00/bf00/bf01/b0001998/b150x150.jpg Blair Witch Project

Filmdetails

Blair Witch Project

Unerträglich spannende Pseudodokumentation über den Spuk einer grausamen Waldhexe.


Blair Witch Project
Start: 19.10.2000

Originaltitel: The Blair Witch Project

Horror

USA 1998
Laufzeit: 81 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Heather Donahue
Michael Williams
Joshua Leonard

Regie: Daniel Myrick, ...
Verleih: Arthaus

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Um dem Mythos der furchterregenden Hexe von Blair in einer Dokumentation auf den Grund gehen zu können, dringen drei Studenten mit Kameras in die Wälder von Maryland ein. Als sie sich verirren, und sich mit jeder Nacht eine unerklärliche Präsenz immer deutlicher bemerkbar macht, bricht Panik aus, wird die kleine Expedition zum Überlebenskampf.


Kritik

Blair Witch Project

Diese heiße Hexe kann nach ihrem furiosen Gastspiel in Sundance auch hierzulande das Blut gefrieren lassen, wird doch diese Low-Budget- Pseudodokumentation über eine mysteriöse übernatürliche Kreatur ihrem, massiv auch über das Internet verbreiteten Ruf, als Studie in Terror in jeder Hinsicht gerecht. Auch ohne Prominenz kann sich dieses originelle Regiedebüt auf seinen Ruf und seine Gruselqualitäten verlassen.

Bereits ein halbes Jahr nach Sundance sind die Geschichte, aber auch die Realisierung dieses ganz auf die Schrecken der menschlichen Fantasie setzenden Horrorfilms ein Mythos. Die Regiedebütanten Daniel Myrick und Edward Sanchez, die auch als Autoren und Cutter verantwortlich zeichnen, schickten drei Jungschauspieler mit Satellitenreceiver und Drehbuchnotizen für acht Tage in die Wälder von Maryland, um von den Darstellern, die jede Nacht neue Anweisungen erhielten und die Kameras (Video 8 und 16mm) selbst führten, möglichst authentische Reaktionen einzufangen. Das mit den Handkameras Panik und Klaustrophobie unverfälscht nachzeichnende Ergebnis rechtfertigt das Experiment, läßt die Simulation eines Dokumentarfilms über die Hexe von Blair wie ein schockierendes Testament erscheinen. Denn eine einführende Schrifttafel informiert über das Verschwinden dreier Studenten 1994 in den Wäldern von Burkittsville, deren gefundene Videoaufzeichnungen dann die Basis des Films bilden. Trotz einiger Warnungen dringen Heather, Michael und Josh mit zwei Kameras in die Wildnis vor, um dem Mythos auf den Grund zu gehen. Schon in der zweiten Nacht im Zelt sorgen unerklärliche, aus der Tiefe des nächtlichen Schwarzes kommende Geräusche für Verstörung. Als sich das Trio am dritten Tag verirrt und auf ominöse Zeichen stößt, macht sich auch beim Zuschauer Panik breit. Unschärfen und verwackelte Bilder fördern die zunehmende, verstörende Desorientierung, die schließlich die drei Figuren an den Rand des Wahnsinns bringt. Anders als etwa in Sam Raimis "Tanz der Teufel" wird der Horror nie gegenständlich. Subjektive Kamera, Schreie und eine im uneinsehbaren Ambiente fast wahrzunehmende eisige Präsenz ersetzen traditionelle Schockmethoden. Ob die Hexe real ist, die Ereignisse von diabolischen Rednecks oder einem umgekippten Verstand ausgelöst werden, darf nach dem Abschlußbild diskutiert werden. Zuvor, wenn die großartige Heather Donahue in der letzten Nacht unter Tränen gesteht, daß sie so Angst habe, die Augen zu schließen, gibt es auch für den Zuschauer kein Entrinnen. kob.

Blair Witch Project

Darsteller:  Heather Donahue  
  Michael Williams  
  Joshua Leonard  
  Bob Griffith  
  Jim King  
  Sandra Sanchez  
  Ed Swanson  
  Patricia Decou  
 
Regie:  Daniel Myrick  
  Eduardo Sánchez  
Drehbuch:  Daniel Myrick  
  Eduardo Sánchez  
Produzent:  Gregg Hale  
  Robin Cowie  
Koproduzent:  Michael Monello  
Ausf. Produzent:  Bob Eick  
  Kevin J. Foxe  
Kamera:  Neal L. Fredericks  
Schnitt:  Daniel Myrick  
  Eduardo Sánchez  
Musik:  Tom Cora  
Produktionsdesign:  Ben Rock  
  Ricardo R. Moreno  
Ton:  Dana Meeks  

"Apollo 18" ist total echt

"Wir haben nichts gefilmt, sondern alles so vorgefunden!"

Großansicht Kommt "Apollo 18" der NASA auf die Spur? (Foto: Weinstein Company)

Kommt "Apollo 18" der NASA auf die Spur? (Foto: Weinstein Company)

Wenn man den Leuten erzählt, dass etwas echt ist, glauben sie es auch. Von dieser Theorie scheint jetzt die Weinstein Company auszugehen, die so versucht ihren neuen Film "Apollo 18", produziert von "Wanted"-Regisseur Timur Bekmambetow, unters Volk zu bringen. Ähnlich wie einst bei "Blair Witch Project" versucht man nun, das Ganze als ein tatsächlich stattgefundenes Ereignis darzustellen, dessen Geheimnis endlich in der Öffentlichkeit gelüftet wird.

"Apollo 18" sei keine Fiktion, wie Bob Weinstein felsenfest erklärt, sondern nichts als die Wahrheit: "Jeder weiß, dass es bei dieser Sache Geheimnisse gibt, die man vor den Menschen verbergen wollte", so Weinstein gegenüber Entertainment Weekly. "Sehen Sie auf WikiLeaks nach: Dort gibt es ein paar Sachen, die so vorgefallen sind, das ist kein Schwindel. Wir haben da nicht irgend etwas zusammengefilmt, sondern tatsächlich etwas gefunden. Ich betone, 'gefunden', Baby!"

Alle Aliens sind echt!

Verschwörungstheoretiker behaupten, dass der im September 1970 von der NASA abgesagte Flug Apollo 18 in Wahrheit doch stattgefunden hat. Dabei habe man so merkwürdige Dinge entdeckt, dass die NASA beschloss, das Projekt offiziell als gestrichen aufzuführen.

Tatsächlich sah die NASA nach der ersten Mondlandung durch Apollo 11 am 16. Juli 1969 noch neun weitere Apolloflüge für die nächsten vier Jahre vor. Doch schon kurz nach Bekanntgabe dieses Programms wurden einige dieser Flüge, offiziell aus Kostengründen, zusammengestrichen.

Bilder zu "Blair Witch Project"

Fotos ansehen

Top-Filme der Woche

 

kino.de kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Katherine Heigl im Trailer zur Actionkomödie "Einmal ist keinmal".

Zum Magazin

Das interaktive Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Weitere Clips zum Film

 

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.