Natalie Portman
Vincent Cassel
Mila Kunis
Regie: Darren Aronofsky
Verleih: Fox
Primaballerina Nina will unbedingt die Doppelrolle als weißer und schwarzer Schwan in der neuen "Schwanensee"-Produktion. Die Konkurrenz mit der Mutter, die ihre Tänzerinnenkarriere wegen der Schwangerschaft mit Nina aufgeben musste, schürt noch Ninas eigenen Ehrgeiz. Doch Kolleginnen und Chef werfen Nina einen Mangel an Sex-Appeal vor. Nach einem Biss beim Kuss vom Chef bekommt sie die Traumrolle unverhofft doch. Ihre Freude ist nur kurz, glaubt sie ihre Position als Star der Truppe gefährdet - insbesondere durch das neu engagierte Talent Lilly, die viel lockerer als sie selbst ist und sie verführt.

Das Streben einer Ballerina nach Perfektion schildert Darren Aronofsky in "Der schwarze Schwan" zwischen psychologischem Drama , puren Horror und großer Oper. Raffiniert konstruiert und choreografiert Aronofsky seine Geschichte mit wiederkehrenden Motiven und die Tanzszenen, die sein Stammkameramann seit "Pi", Matthew Libatique, in dynamische, mitreißende Bilder packt.
Natalie Portman spielt in einer Tour de Force die Profi-Ballerina Nina, die unbedingt die Doppelrolle als weißer und schwarzer Schwan in der neuen "Schwanensee"-Produktion bekommen will. Die Konkurrenz mit der Mutter (Barbara Hershey), die ihre Tänzerinnen-Karriere wegen der Schwangerschaft mit Nina aufgeben musste, schürt noch Ninas eigenen Ehrgeiz. Doch Kolleginnen und Chef (Vincent Cassel gibt perfekt - süffisant und streng - den Direktor einer Ballettruppe) werfen Nina einen Mangel an Sexappeal und Biss vor. Nach einem Biss beim Kuss vom Chef bekommt sie die Traumrolle unverhofft doch. Ihre Freude ist nur kurz, glaubt sie ihre Position als Star der Truppe gefährdet - insbesondere durch das neu engagierte Talent Lilly (Mila Kunis), die viel lockerer als sie selbst ist und sie verführt.
Wie Mickey Rourkes "Wrestler" muss Portmans Nina für ihren Beruf bzw. ihre Berufung leiden, da knacken die Gelenke bei ihren Übungen, Portmans Gesicht verzieht sich vor Schmerz, wenn die Physiotherapeutin harte Hand anlegt. Doch im Gegensatz zu Aronofskys Vorgängerfilm bleibt es bei "Black Swan" nicht bei der realistischen Betrachtung des Trainings und des sozialen Umfeld des Titelhelden, sondern mit der zunehmender Paranoia der Figur hält der Horror Einzug. Da sieht Nina, wie ihr die Gesichter auf den Zeichnungen ihrer Mutter ihr zu blinzeln, bilden sich Gänsehaut und blutige Stellen auf ihrem Körper. Aronofsky beherrscht die Stilmittel des Genres, braucht keine Machete, um den Zuschauer ängstlich wegschauen zu lassen, ihm reicht eine Nagelschere.
Motive aus "Schwanensee" sind nicht nur in die Filmerzählung integriert, wie die Konkurrenz des unschuldig- jungfräulichen, weißen Schwans mit dem "bösen", intriganten schwarzen Schwan um den Geliebten, sondern natürlich auch die berühmte, gefühlsbetonte Musik von Tschaikowsky, die im Score variiert wird, als Handyklingelton bzw. Melodie der Ballerina-Spieluhr von Nina ertönt und natürlich den akustischen Hintergrund der Aufführungsszenen bildet. Die sind dem Pathos der Musik folgend theatralisch als große Oper gefilmt samt exquisiter Maske und Kostüme. Die Proben, bei dem der sportliche und künstlerische Aspekt im Vordergrund steht, folgt die Kamera rasant den Tänzern, ihren Bewegungen - ohne die Bilder zu verwischen -, umkreist sie, fährt aber auch immer wieder ganz nahe heran. So packend hat man Tanz kaum auf Film gebannt gesehen - und das obwohl "Black Swan" kein Tanzfilm ist, sondern eher eine Art Abschreckung vor Ballett, wie Aronofsky launig in der Presse kommentierte. hai.
| Darsteller: | Natalie Portman | als Nina | |
|---|---|---|---|
| Vincent Cassel | als Thomas Leroy | ||
| Mila Kunis | als Lilly | ||
| Barbara Hershey | als Erica | ||
| Winona Ryder | als Beth | ||
| Ksenia Solo | als Veronica | ||
| Sebastian Stan | |||
| Toby Hemingway | als Tom | ||
| Regie: | Darren Aronofsky | ||
| Drehbuch: | Mark Heyman | ||
| Andrés Heinz | |||
| John McLaughlin | |||
| Produzent: | Mike Medavoy | ||
| Arnold W. Messer | |||
| Brian Oliver | |||
| Scott Franklin | |||
| Ausf. Produzent: | Tyler Thompson | ||
| Bradley Fischer | |||
| Ari Handel | |||
| Peter Fruchtman | |||
| Rick Schwartz | |||
| Jon Avnet | |||
| Kamera: | Matthew J. Libatique | ||
| Schnitt: | Andrew Weisblum | ||
| Musik: | Clint Mansell | ||
| Produktionsdesign: | Thérèse DePrez | ||
| Casting: | Mary Vernieu | ||
Regisseur Jose Padilla kann aufatmen: Endlich hat sich jemand bereit erklärt, für ihn den Cyborg zu machen: Joel Kinnaman übernimmt die Hauptrolle im "Robocop"-Remake.
Zuletzt war Michael Fassbender ("Eine dunkle Begierde") im Gespräch, davor Russell Crowe und auch Chris Pine ("Das gibt Ärger") sollte den neuen "RoboCop" machen. Sie alle sagten ab - jetzt zwängt sich Joel Kinnaman in die Rüstung des Law-and-Order-Cyborgs.
Mit der Verpflichtung von Kinnaman kann Regisseur José Padilha mit der Neuverfilmung des 80er-Jahre-Actioners endlich loslegen - das Projekt moderte erst über Jahre in den Studioschubladen, dann drehte sich erst lange Zeit das Regisseurs- und schließlich noch das Starkarussell.
Joel Kinnaman hetzt derzeit im Kino Denzel Washington und Ryan Reynolds durch Kapstadt - er zählt zum Schurkenensemble von "Safe House". Zuvor war er in "Verblendung" dabei, seinen Durchbruch feierte er mit der TV-Serie "GSI - Spezialeinheit Göteborg: Im Fadenkreuz", die bei uns im ZDF lief.
Ursprünglich sollte Darren Aronofsky ("The Wrestler", "Black Swan") im Regiestuhl, warf aber nach zwei Jahren der Vorbereitung im Streit mit dem Studio das Handtuch.
Das Original - dem zwei Fortsetzungen und eine Miniserie folgten - inszenierte Paul Verhoeven 1987 als beinharten Sci-Fi-Thriller, den er mit viel Mediensatire würzte. Peter Weller spielte den ermordeten Cop Murphy, der von einem zynisch agierenden Konzern als Wunderwaffe "RoboCop" wiederbelebt wird.
Jetzt geht alles ganz schnell: Drehbeginn für das "RoboCop"-Remake, übrigens in 3D, soll bereits in den kommenden Wochen sein, der Kinostart im nächsten Jahr.
Mit gerade mal 14 Jahren und ihrer ersten Filmrolle fand Natalie Portman 1995 in Luc Bessons Thriller "Léon - Der Profi" internationale...
Die lange Hakennase macht aus seinem hageren Gesicht das eines hungrigen Raubvogels, und so wurde Vincent Cassel 1995 schlagartig berühmt,...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.