Mitreißendes Actiondrama um einen als Routine eingeschätzten US-Militäreinsatz in Somalia, der sich zur Tragödie auswuchs. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz35/z0235517/b150x150.jpg Black Hawk Down

Filmdetails

Black Hawk Down

Mitreißendes Actiondrama um einen als Routine eingeschätzten US-Militäreinsatz in Somalia, der sich zur Tragödie auswuchs.


Black Hawk Down
Start: 10.10.2002

Kriegsfilm / Action

USA 2001
Laufzeit: 144 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Josh Hartnett
Ewan McGregor
Tom Sizemore

Regie: Ridley Scott
Verleih: Senator

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

In den frühen 90er Jahren verhindern in Somalia verfeindete Bürgerkriegsmilizen, dass von der UNO gelieferte Nahrungsmittelhilfen ihre tatsächlichen Adressaten in der hungernden Bevölkerung erreichen. Beim Versuch, einen der Warlords dingfest zu machen, gerät ein Einsatzkommando der US-Streitkräfte mitten in der Hauptstadt Mogadischu in einen Hinterhalt. Fast 24 Stunden muss ein Häuflein von knapp 40 Männern einer tausendfachen Übermacht schwerbewaffneter Milizionäre stand halten.

Ridley Scott, Meister des ästhetischen Bildes und hochdekorierter "Gladiator"-Regisseur, rekonstruiert mit viel Liebe zum Detail und keineswegs zum falschen Zeitpunkt eines der größeren Desaster der modernen US-Militärgeschichte.


Kritik

"Das Wort 'aufgeben' kommt nicht vor im Vokabular der Rangers" - Actiondrama über das größte Feuergefecht des US-Militärs seit Vietnam.

Großansicht Ein Black-Hawk-Helikopter wurde abgeschossen (Foto: Senator)

Ein Black-Hawk-Helikopter wurde abgeschossen (Foto: Senator)

Ridley Scott ist ein Mann der Meisterwerke. Er hat "Alien" gedreht, "Blade Runner", "Thelma & Louise" und den fünffachen Oscar-Gewinner "Gladiator", um nur einige zu nennen.

Er weiß, wie man auf der Kinoleinwand Spannung, Schrecken und Gefühl mixen muss, um jene seltene Mischung zu gewinnen, die dem Zuschauer den Atem nimmt. Neu und frisch wirken die Dinge unter seiner Regie, als hätte man sie so noch nie auf der Leinwand gesehen. Kurz, Ridley Scott macht Filme, die man nicht vergisst.

So ein Film ist ihm auch mit dem für vier Oscars nominierten "Black Hawk Down" gelungen, obwohl er dafür ein schwieriges Thema gewählt hat.

Als Vorlage dient eine wahre Begebenheit: der Einsatz amerikanischer Truppen 1993 in Somalia. Im Oktober jenes Jahres wurden US-Eliteeinheiten in die Stadt Mogadischu geschickt, um dort einen schwarzen Rebellenführer gefangen zu nehmen.

Großansicht Josh Harnett als Ranger Staff Sgt. Matt (Foto: Senator)

Josh Harnett als Ranger Staff Sgt. Matt (Foto: Senator)

Nicht nach Plan

Was als schnelle Operation für einen Nachmittag gedacht war, lief bereits kurz nach dem Start aus dem Ruder und führte zu einem verzweifelten Überlebenskampf, in dem sich die US-Soldaten gegen die bewaffnete Bevölkerung ganzer Stadtteile zur Wehr setzen mussten.

Ridley Scott erzählt die Geschichte jener Männer und konzentriert sich auf die Gruppe um den idealistischen Anführer Matt (Josh Hartnett aus "Pearl Harbor") und seinen Gegenpart, den kaffeekochenden "Schreibtischtäter" Grimes (Ewan McGregor).

Großansicht Black-Hawks und Little-Birds auf dem Weg zum Angriff (Foto: Senator)

Black-Hawks und Little-Birds auf dem Weg zum Angriff (Foto: Senator)

Grausam authentisch

Er hält sich dabei eng an die bekannten Details und hat einen Kriegsfilm gedreht, der dem Zuschauer auf brutal realistische Art die Lage der Soldaten vor Augen führt.

Man wird sehen, wie der Schrecken des Krieges seine Spuren auf den Gesichtern der zum größten Teil jungen und unerfahrenen Ranger hinterlässt, von denen anfangs keiner die Gefahr ahnt, in die er sich begibt.

Zunächst läuft alles nach Plan, doch dann stürzt ein junger Soldat beim Abseilen aus einem Hubschrauber 20 Meter in die Tiefe.

Großansicht Die Soldaten müssen um ihr Leben kämpfen (Foto: Senator)

Die Soldaten müssen um ihr Leben kämpfen (Foto: Senator)

Pechsträhne

Eine tragische Kettenreaktion wird ausgelöst: Zwei Black-Hawk-Hubschrauber werden abgeschossen, die Rebellen leisten Widerstand, die jungen Amerikaner lernen plötzlich den Ernstfall kennen. Er entpuppt sich als ein Weg durch die Hölle, der erst eine Nacht später zu Ende ist.

Eingekesselt von einer unüberschaubaren Übermacht, ohne Unterstützung vom Hauptquartier, ohne medizinische Versorgung müssen sie einen Kampf bestehen, der sie zu Helden machen wird - immer vorausgesetzt, sie überleben ihn.

Black Hawk Down

Darsteller:  Josh Hartnett   als Matt Eversmann
  Ewan McGregor   als Grimes
  Tom Sizemore   als Danny McKnight
  Eric Bana   als "Hoot" Gibson
  William Fichtner   als Jeff Sanderson
  Ewen Bremner   als Shawn Nelson
  Sam Shepard   als William F. Garrison
  Ron Eldard   als Mike Durant
  Tom Guiry   als Ed Yurek
  Jason Isaacs   als Mike Steele
  Zeljko Ivanek   als Gary Harrell
  Jeremy Piven   als Cliff Wolcott
  Brian Van Holt   als Jeff Struecker
  Nikolaj Coster-Waldau   als Gary Gordon
  Matthew Marsden   als Dale Sizemore
  Orlando Bloom   als Todd Blackburn
  Kim Coates   als Chris "Wex" Wexler
  Hugh Dancy   als Kurt Schmid
  Ioan Gruffudd  
  Charlie Hofheimer  
  Danny Hoch  
  Glenn Morshower  
  Brendan Sexton III  
  Johnny Strong  
  Richard Tyson  
  Steven Ford  
 
Regie:  Ridley Scott  
Drehbuch:  Ken Nolan  
Produzent:  Jerry Bruckheimer  
  Ridley Scott  
Ausf. Produzent:  Branko Lustig  
  Simon West  
  Mike Stenson  
  Chad Oman  
Buchvorlage:  Mark Bowden  
Kamera:  Slawomir Idziak  
Schnitt:  Pietro Scalia  
Musik:  Hans Zimmer  
Produktionsdesign:  Arthur Max  
  Pier Luigi Basile  
  Marco Trentini  
  Gianni Giovagnoni  
  Ivo Husnjak  
  Keith Pain  
  Clifford Robinson  
Kostüme:  Sammy Howarth-Sheldon  
  David Murphy  
Ton:  Tomo Fogec  
  Michael Minkler  
  Myron Nettinga  
  Chris Munro  
Casting:  Bonnie Timmermann  

Gyllenhaal wird Mann im Mond

In Doug Limans neustem Actionbrett soll Jake Gyllenhaal zum Wohle der Menschheit den Mond kolonialisieren.

Großansicht Jake Gyllenhaal: Sieht so der Mann im Mond aus? (Foto: Kurt Krieger)

Jake Gyllenhaal: Sieht so der Mann im Mond aus? (Foto: Kurt Krieger)

Seit Jahren schon schielen Raumfahrnationen wie Russland, USA, Japan, China oder Staatenbündnisse wie die EU auf unseren Himmelsnachbarn, den Mond. Ehrgeizige Projekte zur Besiedlung des Erdtrabanten sind in Planung, jedoch frühestens 2020 zu realisieren. Daraus hat sich ein regelrechtes Wettrennen entwickelt. Wer zuerst kommt, malt bekanntlich zuerst und bekommt die ganzen Früchte.

Wie das Erreichen des hochgesteckten Ziels aussehen könnte, soll Doug Limans neues, bisher unbetiteltes All-Abenteuer für DreamWorks mit Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle schildern. Das Drehbuch über eine private Expedition, die sich zum Mond aufmacht und damit das Rennen zur Kolonialisierung des Planeten einläutet, stammt vom "Mr. & Mrs. Smith"-Macher höchstpersönlich.

Auf ins All!

Ihm zur Hand ging der befreundete Drehbuchautor John Hamburg. Mark Bowden, der mit seinem Skript zu "Black Hawk Down" für Furore sorgte, erledigte den nötigen Feinschliff. Lagerfeuerromantik wie in "Brokeback Mountain" dürfte Jake Gyllenhaal darin vergeblich suchen.

Star

Josh Hartnett

Den Durchbruch brachte ihm die Rolle des Jagdfliegerpiloten in Michael Bays "Pearl Harbor" (2001), wo Josh Hartnett als bester Freund von Ben...

Star

Ewan McGregor

Vom Junkie bis zum Dandy und Sternenkrieger reicht die Karriere des schottischen Shooting Stars der 90er-Jahre. Ewan McGregor fiel bereits...

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