Josh Hartnett
Ewan McGregor
Tom Sizemore
Regie: Ridley Scott
Verleih: Senator
In den frühen 90er Jahren verhindern in Somalia verfeindete Bürgerkriegsmilizen, dass von der UNO gelieferte Nahrungsmittelhilfen ihre tatsächlichen Adressaten in der hungernden Bevölkerung erreichen. Beim Versuch, einen der Warlords dingfest zu machen, gerät ein Einsatzkommando der US-Streitkräfte mitten in der Hauptstadt Mogadischu in einen Hinterhalt. Fast 24 Stunden muss ein Häuflein von knapp 40 Männern einer tausendfachen Übermacht schwerbewaffneter Milizionäre stand halten.
Ridley Scott, Meister des ästhetischen Bildes und hochdekorierter "Gladiator"-Regisseur, rekonstruiert mit viel Liebe zum Detail und keineswegs zum falschen Zeitpunkt eines der größeren Desaster der modernen US-Militärgeschichte.
"Das Wort 'aufgeben' kommt nicht vor im Vokabular der Rangers" - Actiondrama über das größte Feuergefecht des US-Militärs seit Vietnam.
Ridley Scott ist ein Mann der Meisterwerke. Er hat "Alien" gedreht, "Blade Runner", "Thelma & Louise" und den fünffachen Oscar-Gewinner "Gladiator", um nur einige zu nennen.
Er weiß, wie man auf der Kinoleinwand Spannung, Schrecken und Gefühl mixen muss, um jene seltene Mischung zu gewinnen, die dem Zuschauer den Atem nimmt. Neu und frisch wirken die Dinge unter seiner Regie, als hätte man sie so noch nie auf der Leinwand gesehen. Kurz, Ridley Scott macht Filme, die man nicht vergisst.
So ein Film ist ihm auch mit dem für vier Oscars nominierten "Black Hawk Down" gelungen, obwohl er dafür ein schwieriges Thema gewählt hat.
Als Vorlage dient eine wahre Begebenheit: der Einsatz amerikanischer Truppen 1993 in Somalia. Im Oktober jenes Jahres wurden US-Eliteeinheiten in die Stadt Mogadischu geschickt, um dort einen schwarzen Rebellenführer gefangen zu nehmen.
Was als schnelle Operation für einen Nachmittag gedacht war, lief bereits kurz nach dem Start aus dem Ruder und führte zu einem verzweifelten Überlebenskampf, in dem sich die US-Soldaten gegen die bewaffnete Bevölkerung ganzer Stadtteile zur Wehr setzen mussten.
Ridley Scott erzählt die Geschichte jener Männer und konzentriert sich auf die Gruppe um den idealistischen Anführer Matt (Josh Hartnett aus "Pearl Harbor") und seinen Gegenpart, den kaffeekochenden "Schreibtischtäter" Grimes (Ewan McGregor).
Er hält sich dabei eng an die bekannten Details und hat einen Kriegsfilm gedreht, der dem Zuschauer auf brutal realistische Art die Lage der Soldaten vor Augen führt.
Man wird sehen, wie der Schrecken des Krieges seine Spuren auf den Gesichtern der zum größten Teil jungen und unerfahrenen Ranger hinterlässt, von denen anfangs keiner die Gefahr ahnt, in die er sich begibt.
Zunächst läuft alles nach Plan, doch dann stürzt ein junger Soldat beim Abseilen aus einem Hubschrauber 20 Meter in die Tiefe.
Eine tragische Kettenreaktion wird ausgelöst: Zwei Black-Hawk-Hubschrauber werden abgeschossen, die Rebellen leisten Widerstand, die jungen Amerikaner lernen plötzlich den Ernstfall kennen. Er entpuppt sich als ein Weg durch die Hölle, der erst eine Nacht später zu Ende ist.
Eingekesselt von einer unüberschaubaren Übermacht, ohne Unterstützung vom Hauptquartier, ohne medizinische Versorgung müssen sie einen Kampf bestehen, der sie zu Helden machen wird - immer vorausgesetzt, sie überleben ihn.
In Doug Limans neustem Actionbrett soll Jake Gyllenhaal zum Wohle der Menschheit den Mond kolonialisieren.
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Wie das Erreichen des hochgesteckten Ziels aussehen könnte, soll Doug Limans neues, bisher unbetiteltes All-Abenteuer für DreamWorks mit Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle schildern. Das Drehbuch über eine private Expedition, die sich zum Mond aufmacht und damit das Rennen zur Kolonialisierung des Planeten einläutet, stammt vom "Mr. & Mrs. Smith"-Macher höchstpersönlich.
Ihm zur Hand ging der befreundete Drehbuchautor John Hamburg. Mark Bowden, der mit seinem Skript zu "Black Hawk Down" für Furore sorgte, erledigte den nötigen Feinschliff. Lagerfeuerromantik wie in "Brokeback Mountain" dürfte Jake Gyllenhaal darin vergeblich suchen.
Den Durchbruch brachte ihm die Rolle des Jagdfliegerpiloten in Michael Bays "Pearl Harbor" (2001), wo Josh Hartnett als bester Freund von Ben...
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