Nach Isaac B. Singer erzählt Jan Schütte von Lebenslust im Alter und der Faszination literarischer Fantasie. http://images.kino.de/flbilder/max09/auto09/auto12/09120083/b150x150.jpg Bis später, Max! - Die Liebe kommt, die Liebe geht

Filmdetails

Bis später, Max! - Die Liebe kommt, die Liebe geht

Nach Isaac B. Singer erzählt Jan Schütte von Lebenslust im Alter und der Faszination literarischer Fantasie.


Bis später, Max! - Die Liebe kommt, die Liebe geht
Start: 09.04.2009

Originaltitel: Love Comes Lately

Drama / Komödie

Deutschland/Österreich 2007
Laufzeit: 85 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Otto Tausig
Rhea Perlman
Barbara Hershey

Regie: Jan Schütte
Verleih: 3Rosen

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Romantik
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Inhalt

Mit seinen 80 Lenzen ist Max Kohn (Otto Tausig) schon ein wenig tattrig. Der alte Fuchs kann aber immer noch bei Frauen punkten. Zwar verschwimmen dem Autor die Grenzen zwischen Realität und eigener Fiktion, doch das hält ihn nicht von zahllosen Eskapaden ab. Unbekümmert jagt er seinem Traum von der großen Liebe hinterher, während seine langjährige Freundin Reisel, die ihm viele Jahre lang ein großer Rückhalt war, eifersüchtig leidet.

An Woody Allens neurotische Figuren erinnernder Greis, der als Schürzenjäger Lebenslust im Alter entwickelt. Jan Schütte ("Supertex", "Old Love") nimmt drei Kurzgeschichten von Literaturnobelpreisträger Isaac B. Singer zum Anlass, über die Faszination literarischer Fantasie zu dichten.


Kritik

Alter Mann fühlt sich noch jung und fit genug für die Damenwelt.

Großansicht Max weiß seinen Charme richtig einzusetzen (Foto: 3Rosen)

Max weiß seinen Charme richtig einzusetzen (Foto: 3Rosen)

Max Kohn (Otto Tausig) ist ein alter Fuchs, der trotz Tattrigkeit immer noch bei Frauen punkten kann, ob bei einem aufdringlichen Zimmermädchen, einer traurigen Nachbarin oder einer früheren Studentin. Seine Freundin Reisel (Rhea Perlman) betrachtet seine Eskapaden skeptisch und mit großer Eifersucht, ruft mit Präzision in romantisch prekären Momenten an.

Die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Einbildungskraft verschwinden, ob der fidele Oldie im Hawaiihemd nun in Miami Entspannung sucht und bei einem Hotelier mit Schusswaffe landet, bei einer Lesereise auf dem Campus oder versehentlich in einer dubiosen Absteige. Was die diversen Damen an dem zerstreuten Zausel finden, bleibt ein Rätsel, wie auch seine doch verblüffende Lendenkraft.

Großansicht Weiblichen Reizen ist der alte Herr nie abgeneigt (Foto: 3Rosen)

Weiblichen Reizen ist der alte Herr nie abgeneigt (Foto: 3Rosen)

Lebenslust im Alter

Nach drei Kurzgeschichten von Literaturnobelpreisträger Isaac B. Singer erzählt Jan Schütte von Lebenslust im Alter und der Faszination literarischer Fantasie. Den Titelheld - Woody Allens neurotische Helden lassen grüßen - gibt Otto Tausig, mit dem Schütte bereits mehrfach zusammengearbeitet hat, auch in der selben Rolle im Kurzfilm von 2001 "Old Love".

Bis später, Max! - Die Liebe kommt, die Liebe geht

Darsteller:  Otto Tausig   als Max Kohn / Harry Bendiner / Simon Danziger
  Rhea Perlman   als Reisel
  Barbara Hershey   als Rosalie
  Tovah Feldshuh   als Ethel
  Elizabeth Peña   als Esperanza
  Caroline Aaron  
  Olivia Thirlby   als Sylvia
  Brian Doyle-Murray   als Boss
 
Regie:  Jan Schütte  
Drehbuch:  Jan Schütte  
Produzent:  Kai Künnemann  
  Martin Hagemann  
Koproduzent:  Danny Krausz  
  Matt Salinger  
  Friedemann Schuchardt  
  Jan Schütte  
  Heidi Levitt  
Ausf. Produzent:  Alex Gibney  
  W. Wilder Knight II  
Buchvorlage:  Isaac Bashevis Singer  
Kamera:  Edward Klosinski  
  Chris Squires  
Schnitt:  Katja Dringenberg  
  Renate Merck  
Musik:  Henning Lohner  
Produktionsdesign:  Amanda Ford  
Kostüme:  Zulema Griffin  
Casting:  Heidi Levitt  

Star

Otto Tausig

* 13.02.1922

Star

Barbara Hershey

Michael Caines Stoßseufzer "Mein Gott, ist sie schön!" zu Beginn von Woody Allens "Hannah und ihre Schwestern", in dem Barbara Hershey...

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