Die geistigen Tiefflieger Bud und Doyle verwechseln auf der Suche nach einem Klo einen Forschungskomplex mit einem Einkaufszentrum. So werden die zwei Neo-Neanderthaler zu Beginn eines einjährigen Evolutionsexperiments mit einem Wissenschaftlerteam eingeschlossen und sorgen in Folge für verheerendes Chaos. Erst am Rande der Destruktion meldet sich ihr Umweltsgewissen und sie mausern sich zu umjubelten Naturpolizisten.
Blödelspezialist Pauly Shore ("In the Army Now") und sein Sidekick Stephen Baldwin fungieren in der überdrehten Teenager-Komödie bei einem langfristigen Evolutionsexperiment in einer hermetisch verriegelten Forschungskuppel als unheilstiftende Chaos-Faktoren.
Nach Kalauerkomödien wie "Steinzeit Junior", "In the Army Now" und zuletzt "Jury Duty" hat der ehemalige MTV-VJ Pauly Shore in "Bio-Dome" erneut ausgiebig Gelegenheit seinen patentierten Dumpfbackenhumor zur Anwendung zu bringen. Diesmal bekommen engagierte Umweltschützer ihr satirisches Fett ab, und Shore gibt sein Bestes, sich dabei so politisch unkorrekt wie möglich zu gebärden. Als Partner stellt man ihm Stephen Baldwin an die gelenkige Seite , mit dem er nach bewährten "Dumm und Dümmer"-Schema schlimme und schlimmere Geschmacklosigkeiten vorführt (die Szene, in der Baldwin genußvoll Shores Zehennägel abkaut, dürfte in die Absonderlichkeits-Annalen eingehen). Doch im Gegensatz zum Gespann Carrey/Daniels läßt dieses von Regie-Neuling Jason Bloom ins Bild gesetzte Dämlichkeits-Duo den nötigen verschmitzten Charme und die liebenswerte Naivität vermissen.
Auf der Suche nach einer Toilette verwechseln die Kumpel Bud (Shore) und Doyle (Baldwin) ein Forschungszentrum mit einem Einkaufskomplex und werden so zu Beginn eines einjährigen Umweltexperiments in den "Bio-Dome" eingeschlossen. Ein Forscherteam - darunter William Atherton und Popstar Kylie Minogue - will in der abgekapselten Biosphäre autark das natürliche Gleichgewicht simulieren und muß sich nun mit einem unerwarteten Chaos-Faktor in Gestalt der beiden Neo-Neanderthaler herumplagen. Erst nach ausgedehnter Exterminierung der sorgfältig behüteten Flora und Fauna bei einer College-Riesenfete besinnen sich die zwei Hohlköpfe auf ihr Umweltbewußtsein, übernehmen die Leitung (!) des Projekts und werden zuguterletzt als coole Helden gefeiert.
Selbst der unablässig eingesetzte Alternative-Soundtrack kann auf Dauer die Stumpfsinnigkeit der monotonen Sprüche Shores nicht übertönen. Die umfangreiche deutsche Fangemeinde des Anti-Schauspielers wird sich dennoch freuen, seine Schlaftablettenstimme in diesem überzogenen Humorgebilde zu hören. ara.
| Darsteller: | Pauly Shore | ||
|---|---|---|---|
| Stephen Baldwin | |||
| William Atherton | |||
| Joey Lauren Adams | |||
| Teresa Hill | |||
| Henry Gibson | |||
| Kylie Minogue | |||
| Kevin E. West | |||
| Denise Dowse | |||
| Dara Tomanovich | |||
| Regie: | Jason Bloom | ||
| Drehbuch: | Kip Koenig | ||
| Scott Marcano | |||
| Produzent: | Brad Krevoy | ||
| Steve Stabler | |||
| Brad Jenkel | |||
| Ausf. Produzent: | Michael Rotenberg | ||
| Jason Blumenthal | |||
| Adam Leff | |||
| Mitchell Peck | |||
| Kamera: | Phedon Papamichael | ||
| Schnitt: | Christopher Greenbury | ||
| Musik: | Andrew Gross | ||
Ist Kylie Minogue eine gute Schauspielerin? Eine Antwort auf diese Frage zu geben, fiel bislang nicht allzu schwer - finden sich in der ohnehin recht luftigen Filmografie von Australiens Popstar Nummer Eins doch größtenteils Trash-Schmankerl wie "Bud und Doyle - Total bio, garantiert schädlich" oder "Street Fighter".
Doch mit unbedeutenden Nebenrollen ist nun offenbar Schluß: Kylie will demnächst als Leading Lady in dem Kriegsepos "August 5th" den Beweis antreten, dass sie auch auf der Leinwand eine gute Figur macht. Zwar ist der Deal noch nicht in trockenen Tüchern, doch einer der Produzenten hat bereits verraten, dass Minogue mehr als nur Interesse an ihrem Film hat: "Kylie weiß, dass sie jederzeit eine anspruchslose Rolle in einem Hollywood-Blockbuster bekommen könnte. Doch sie will sich selbt beweisen, dass sie mehr kann, als sexy in Hotpants auszusehen."
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