Realverfilmung des Kinderbestsellers, in deren Mittelpunkt das Duell zwischen Bibi und der bösen Hexe Rabia steht. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz32/z0232539/b150x150.jpg Bibi Blocksberg

Filmdetails

Bibi Blocksberg

Realverfilmung des Kinderbestsellers, in deren Mittelpunkt das Duell zwischen Bibi und der bösen Hexe Rabia steht.


Bibi Blocksberg
Start: 26.09.2002

Kinderfilm / Fantasy

Deutschland 2002
Laufzeit: 106 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Sidonie von Krosigk
Katja Riemann
Corinna Harfouch

Regie: Hermine Huntgeburth
Verleih: Constantin

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Inhalt

Nicht nur in Neustadt ist die Freude groß, als die kleine Hexe Bibi Blocksberg (Sidonie von Krosigk) mit ihrem Regenzauber zwei Kinder vor dem scheinbar sicheren Feuertod rettet. Aufgrund von Verdiensten wie diesem soll ihr nun vom Rat der Hexen eine Kristallkugel verliehen werden, welche sie endgültig zu einem vollwertigen Mitglied der Hexengesellschaft macht. Nicht nur ihr Vater (Ulrich Noethen) ist skeptisch: In der der missgünstigen Hexe Rabia (Corinna Harfouch) findet Bibi eine ebenso zähe wie gefährliche Kontrahentin.

Deutschlands Crème de la Crème der Schauspieler steht Spalier beim Leinwanddebüt der erfolgreichen Kinderbuch-Hexe, inszeniert von Hermine Huntgeburth. Aus der Produktionswerkstatt von Uschi Reich ("Pünktchen und Anton", "Schule").


Kritik

Die erste Realverfilmung um die Abenteuer der kleinen Hexe Bibi - mit Spitzentricks, pompösem Produktionsdesign und einer superben Besetzung.

Hexe Bibi mit ihrer neuen Kristallkugel

Hexe Bibi mit ihrer neuen Kristallkugel

Seit die muntere kleine Hexe Mitte der achtziger Jahre in den deutschen Kinderzimmern Einzug gehalten hat, ging bis heute die gewaltige Anzahl von über 33 Millionen Hörspielkassetten mit Bibi-Blocksberg-Abenteuern über die Ladentische.

Jetzt wurde dem kleinen Mädchen, das mit seinen harmlos-lustigen Zaubereien das fiktive Neustadt und seine Zuhörerschaft in Atem hält, im wahrsten Sinne des Wortes Leben eingehaucht.

Produzentin Uschi Reich, wegen ihrer erfolgreichen Kästner-Neuadaptionen "Pünktchen und Anton" und "Emil und die Detektive" so etwas wie die ungekrönte Königin des deutschen Kinderfilms, konnte sich die Blocksberg-Rechte sichern und engagierte Hermine Huntgeburth für die Realisierung einer aufwändigen Realverfilmung.

Die Regisseurin, bisher vor allem durch künstlerisch ambitionierte Werke wie "Das Trio" aufgefallen, erzählt folgende Story: Zur Freude von Mama Barbara (Katja Riemann, endlich wieder auf der Leinwand) und zum Leidwesen von Papa Bernhard (Uli Noethen, der schon in "Das Sams" als Herr Taschenbier im Kinderfilm-Genre glänzte), dem zuviel Magie nicht geheuer ist, soll Bibi Blocksberg (Sidonie von Krosigk) die "Kristallkugel", die sie zur vollwertigen Hexe macht, verliehen bekommen.

Das aber will die eifersüchtige Rabia (Corinna Harfouch, unsagbar böse) um jeden Preis verhindern. Von nun an setzt sie alles daran, dem Blocksberg-Clan das Leben gehörig zu vermiesen....

"Bibi Blocksberg" bietet alles, was ein Kinderfilm im 21. Jahrhundert besitzen muss. Großartiges Produktionsdesign, atemberaubende Kostüme, tricktechnisch perfekt umgesetzte Flüge mit dem Hexenbesen "Kartoffelbrei" (Harry Potter würde vor Neid erblassen), und grandiose Schauspieler - allen voran Sidonie von Krosigk, die Bibi ist und nicht nur spielt, sowie Corinna Harfouch, die mit großer Lust die hemmungslos perfide Rabia gibt.

Fazit: Nicht nur für Kids von 3 bis 13 ist dieses flotte Abenteuer mit Kultfigur Bibi ein Muss.

Bibi Blocksberg

Darsteller:  Sidonie von Krosigk   als Bibi Blocksberg
  Katja Riemann   als Barbara Blocksberg
  Corinna Harfouch   als Rabia
  Maximilian Befort   als Florian
  Ulrich Noethen   als Bernhard Blocksberg
  Inga Busch   als Karla Kolumna
  Christian Nickel   als Tom
  Anja Sommavilla   als Schubia
  Elea Geissler   als Arkadia
  Theresa Vilsmaier   als Marita
  Edeltraud Schubert   als Geriatria
  Eva Maria Bayerwaltes   als Frau Müller-Riebensehl
  Sophie Pflügler   als Moni
  Ella Risin   als Mädchen 1
  Marina Stölzl   als Mädchen 2
  Jeanette Hain   als Annalena
  Billie Zöckler   als Frau Hübner
 
Regie:  Hermine Huntgeburth  
Drehbuch:  Elfie Donnelly  
Produzent:  Uschi Reich  
  Karl Blatz  
Ausf. Produzent:  Bernd Krause  
Kamera:  Martin Langer  
Schnitt:  Hansjörg Weißbrich  
Musik:  Moritz Freise  
  Biber Gullatz  
Produktionsdesign:  Susann Bieling  
  Uwe Szielasko  
Kostüme:  Maria Dimler  
Ton:  Roland Winke  
Casting:  An Dorthe Braker  

"Lenin" dominiert Deutschen Filmpreis

Mit insgesamt neun Auszeichnungen war "Good Bye, Lenin!" der große Abräumer beim Deutschen Filmpreis.

Großansicht Hatte gleich dreifach Grund zur Freude: Daniel Brühl

Hatte gleich dreifach Grund zur Freude: Daniel Brühl

Die Ost/West-Dramödie wurde mit dem Filmpreis in Gold und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Auch Hauptdarsteller Daniel Brühl erhielt den Publikumspreis. Er wurde außerdem für seinen Leistungen in "Elefantenherz" und "Good Bye, Lenin!" als bester Hauptdarsteller geehrt.

Auch die Preise für die beste Regie und den besten Nebendarsteller gingen an "Good Bye, Lenin!" (Wolfgang Becker, Florian Lukas). Als beste Nebendarstellerin wurde Corinna Harfouch ("Bibi Blocksberg") gefeiert. Eine Lola für die beste Hauptdarstellerin erhielt Hannelore Elsner für ihre Rolle in "Mein letzter Film".

Als bester Dokumentarfilm wurde "Rivers and Tides", als bester Kinder- und Jugendfilm "Das fliegende Klassenzimmer" ausgezeichnet.

In der Kategorie "Drehbuch" gingen die Preise an Almut Getto ("Fickende Fische") sowie Maggie Peren und Dennis Gansel ("Napola").

Zwei Filmpreise in Silber erhielten "Nackt" (Regie: Doris Dörrie) und Hans-Christian Schmids "Lichter", als bester ausländischer Film wurde Stephen Daldrys "The Hours" gewürdigt.

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