Parodie der Erfolgsfilmreihe "Twilight" über die schüchterne Becca, die zwischen einem Vampir und einem Werwolf hin- und hergerissen ist. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto30/10300130/b150x150.jpg Beilight - Biss zum Abendbrot

Filmdetails

Beilight - Biss zum Abendbrot

Parodie der Erfolgsfilmreihe "Twilight" über die schüchterne Becca, die zwischen einem Vampir und einem Werwolf hin- und hergerissen ist.


Beilight - Biss zum Abendbrot
Start: 09.09.2010

Originaltitel: Vampires Suck

Komödie

USA 2010
Laufzeit: 82 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Matt Lanter
Jenn Proske
Chris Riggi

Regie: Jason Friedberg, ...
Verleih: Fox

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Humor
Romantik
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Inhalt

Die schüchterne Becca wird gleich von zwei Jungs umworben: Zum einen von dem kränklich anmutenden, kalkweißen Vampir Edward Sullen und zum anderen von Jacob White, einem Werwolf, der sich in brenzligen Situationen in einen kleinen Chihuahua verwandelt. Becca muss sich bis zum Abschlussball für einen dieser smarten jungen Herren entscheiden. Zu allem Übel ist da auch noch das schwierige Verhältnis zu ihrem Vater, der sie immer wieder in peinliche Situationen bringt.


Kritik

Beilight - Biss zum Abendbrot

Die Genreparodie vom "Meine Frau, die Spartaner und ich"-Team nimmt gnadenlos geistlos die "Twilight"-Filme aufs Kalauer-Korn.

Nunmehr zum fünften Mal greift das Regie/Skript-Duo Jason Friedberg und Aaron Seltzer ("Date Movie", "Disaster Movie" etc.) einen gängigen Filmtrend auf, der (über)reif zum Verulken ist. In diesem Fall muss der allgegenwärtige und nicht tot zu kriegende Vampir-Boom zum Humor-Aderlass herhalten. Wie bei ihrem letzten Eintrag dient ihnen für ihr Plotgerüst lediglich ein Aufhänger als (sklavische) Vorlage und ihre restlichen Spottspitzen werden in Richtung irritierender Popkultur-Phänomene (die von Tiger Woods über "Jersey Shore" hin zu Fox News reichen) abgeschossen.

Aus dem trübsinnigen Teeniemädchen Bella Swan wird nun das grummelige Girlie Becca Crane , die zu ihrem Sheriff-Vater ins Kaff Sporks zieht. An ihrer neuen Schule verknallt sie sich sogleich in ihren mysteriösen Klassenkameraden Edward Sullen (englisch für missmutig), der sie liebend gerne auf mehr als nur eine Weise vernaschen würde. Dies will Beccas guter Werwolf-Freund Jacob mit allen Mitteln (und zumeist auf allen Vieren) verhindern. Gleichzeitig hat es ein Killer-Kleeblatt von drei brutalen Blutsaugern auf Becca abgesehen, vor denen Edward sie mehr oder weniger gut zu beschützen versucht. Beim Ratstreffen der Volturi kommt es schließlich zum Slapsticksadismus-gespickten Showdown.

Wer "Twilight" und "New Moon" gesehen hat, weiß genau welche Plotpunkte wann überraschungsfrei auf dem Veräppelungsplan stehen. Die Filmemacher haken alle wichtigen Stationen der Story ab und fügen einen möglichst absurd-albernen Twist hinzu. So vermöbelt Beccas Vater ausgiebig Jacobs im Rollstuhl sitzenden Papa, Edward schubst einen anderen Jungen vors Auto, um Becca zu schützen, Beccas Blut sprudelt beim Familienessen mit dem Sullen-Clan in Strömen, und so weiter. Zahlreiche weitere Sightgags, wie Jacobs aus seiner Jeans wachsender Werwolf-Schwanz, runden das Gagrepertoire ab. Mit am witzigsten gestaltet sich Newcomerin Jenn Proskes ausgesprochen akkurate Imitation von Kristen Stewart, bei der jede kleine Geste (Haarsträhne hinters Ohr streichen wird zum Running Gag) und leidende Stimmintonation genau sitzt. Andere Vampirfilme werden nicht aufgegriffen, lediglich eine Wegwerf-Referenz zu den TV-Serien "True Blood" und "Vampire Diaries" wird eingestreut. Mehr Blödel-Biss wäre durchaus angebracht gewesen, die deutsche Synchronisation könnte in dieser Hinsicht womöglich einiges wettmachen. ara.

Beilight - Biss zum Abendbrot

Darsteller:  Matt Lanter   als Edward Sullen
  Jenn Proske   als Becca Crane
  Chris Riggi   als Jacob White
  Ken Jeong   als Daro
  Diedrich Bader   als Frank Crane
  Anneliese van der Pol   als Jessica
  Arielle Kebbel   als Rachel
  Charlie Weber   als James
  David DeLuise   als Fisherman
 
Regie:  Jason Friedberg  
  Aaron Seltzer  
Drehbuch:  Jason Friedberg  
  Aaron Seltzer  
Produzent:  Peter Safran  
  Jason Friedberg  
  Aaron Seltzer  
Koproduzent:  Jerry P. Jacobs  
Ausf. Produzent:  Arnon Milchan  
Kamera:  Shawn Maurer  
Schnitt:  Peck Prior  
Musik:  Christopher Lennertz  
Produktionsdesign:  William A. Elliott  
Kostüme:  Alix Hester  

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