Originaltitel: Vampires Suck
USA 2010
Matt Lanter
Jenn Proske
Chris Riggi
Regie: Jason Friedberg, ...
Verleih: Fox
Die schüchterne Becca wird gleich von zwei Jungs umworben: Zum einen von dem kränklich anmutenden, kalkweißen Vampir Edward Sullen und zum anderen von Jacob White, einem Werwolf, der sich in brenzligen Situationen in einen kleinen Chihuahua verwandelt. Becca muss sich bis zum Abschlussball für einen dieser smarten jungen Herren entscheiden. Zu allem Übel ist da auch noch das schwierige Verhältnis zu ihrem Vater, der sie immer wieder in peinliche Situationen bringt.

Die Genreparodie vom "Meine Frau, die Spartaner und ich"-Team nimmt gnadenlos geistlos die "Twilight"-Filme aufs Kalauer-Korn.
Nunmehr zum fünften Mal greift das Regie/Skript-Duo Jason Friedberg und Aaron Seltzer ("Date Movie", "Disaster Movie" etc.) einen gängigen Filmtrend auf, der (über)reif zum Verulken ist. In diesem Fall muss der allgegenwärtige und nicht tot zu kriegende Vampir-Boom zum Humor-Aderlass herhalten. Wie bei ihrem letzten Eintrag dient ihnen für ihr Plotgerüst lediglich ein Aufhänger als (sklavische) Vorlage und ihre restlichen Spottspitzen werden in Richtung irritierender Popkultur-Phänomene (die von Tiger Woods über "Jersey Shore" hin zu Fox News reichen) abgeschossen.
Aus dem trübsinnigen Teeniemädchen Bella Swan wird nun das grummelige Girlie Becca Crane , die zu ihrem Sheriff-Vater ins Kaff Sporks zieht. An ihrer neuen Schule verknallt sie sich sogleich in ihren mysteriösen Klassenkameraden Edward Sullen (englisch für missmutig), der sie liebend gerne auf mehr als nur eine Weise vernaschen würde. Dies will Beccas guter Werwolf-Freund Jacob mit allen Mitteln (und zumeist auf allen Vieren) verhindern. Gleichzeitig hat es ein Killer-Kleeblatt von drei brutalen Blutsaugern auf Becca abgesehen, vor denen Edward sie mehr oder weniger gut zu beschützen versucht. Beim Ratstreffen der Volturi kommt es schließlich zum Slapsticksadismus-gespickten Showdown.
Wer "Twilight" und "New Moon" gesehen hat, weiß genau welche Plotpunkte wann überraschungsfrei auf dem Veräppelungsplan stehen. Die Filmemacher haken alle wichtigen Stationen der Story ab und fügen einen möglichst absurd-albernen Twist hinzu. So vermöbelt Beccas Vater ausgiebig Jacobs im Rollstuhl sitzenden Papa, Edward schubst einen anderen Jungen vors Auto, um Becca zu schützen, Beccas Blut sprudelt beim Familienessen mit dem Sullen-Clan in Strömen, und so weiter. Zahlreiche weitere Sightgags, wie Jacobs aus seiner Jeans wachsender Werwolf-Schwanz, runden das Gagrepertoire ab. Mit am witzigsten gestaltet sich Newcomerin Jenn Proskes ausgesprochen akkurate Imitation von Kristen Stewart, bei der jede kleine Geste (Haarsträhne hinters Ohr streichen wird zum Running Gag) und leidende Stimmintonation genau sitzt. Andere Vampirfilme werden nicht aufgegriffen, lediglich eine Wegwerf-Referenz zu den TV-Serien "True Blood" und "Vampire Diaries" wird eingestreut. Mehr Blödel-Biss wäre durchaus angebracht gewesen, die deutsche Synchronisation könnte in dieser Hinsicht womöglich einiges wettmachen. ara.
| Darsteller: | Matt Lanter | als Edward Sullen | |
|---|---|---|---|
| Jenn Proske | als Becca Crane | ||
| Chris Riggi | als Jacob White | ||
| Ken Jeong | als Daro | ||
| Diedrich Bader | als Frank Crane | ||
| Anneliese van der Pol | als Jessica | ||
| Arielle Kebbel | als Rachel | ||
| Charlie Weber | als James | ||
| David DeLuise | als Fisherman | ||
| Regie: | Jason Friedberg | ||
| Aaron Seltzer | |||
| Drehbuch: | Jason Friedberg | ||
| Aaron Seltzer | |||
| Produzent: | Peter Safran | ||
| Jason Friedberg | |||
| Aaron Seltzer | |||
| Koproduzent: | Jerry P. Jacobs | ||
| Ausf. Produzent: | Arnon Milchan | ||
| Kamera: | Shawn Maurer | ||
| Schnitt: | Peck Prior | ||
| Musik: | Christopher Lennertz | ||
| Produktionsdesign: | William A. Elliott | ||
| Kostüme: | Alix Hester | ||
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