Atkinson wieder einmal als Mr. Bean: diesmal wird er in den USA fälschlicherweise für einen Kunstexperten gehalten. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz30/z0230056/b150x150.jpg Bean - Der ultimative Katastrophenfilm

Filmdetails

Bean - Der ultimative Katastrophenfilm

Atkinson wieder einmal als Mr. Bean: diesmal wird er in den USA fälschlicherweise für einen Kunstexperten gehalten.


Bean - Der ultimative Katastrophenfilm
Start: 28.08.1997

Originaltitel: Bean

Komödie

Großbritannien 1997
Laufzeit: 89 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Rowan Atkinson
Peter MacNicol
Pamela Reed

Regie: Mel Smith
Verleih: UIP

Bogey - Box Office Germany Award

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Action
Humor
Romantik
Spannung
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Inhalt

Amerikas Staatsheiligtum, das Gemälde "Whistler's Mother", soll in in seine Heimat zurückkehren. Zu diesem Ereignis werden Kunstexperten eingeladen: auch "Dr. Bean" von der Royal National Gallery. Doch dieser entpuppt sich schnell als Tolpatsch, der alles durcheinander und seinen Gastgeber an den Rand eines Nervenzusammenbruchs bringt.


Kritik

Bean - Der ultimative Katastrophenfilm

Nicht von ungefähr findet sich die Warnung, man habe es mit dem "ultimativen Katastrophenfilm" zu tun, im Untertitel des ersten Filmabenteuers des in Fernsehen und auf Video längst zum Kulthelden avancierten Mr. Bean: Da, wo das von Rowan Atkinson gewohnt kongenial dargestellte Strichmännchen bei seinem Besuch der Vereinigten Staaten hintritt, wird die Neue Welt in ihren Grundfesten erschüttert - zum Gaudium des komödienhungrigen Publikums, das von "Bean" ganz nach seinen Bedürfnissen bedient wird.

Im Zeitraum von nur zwölf Monaten überstand Amerika diverse Außerirdischeninvasionen, zwei Vulkanausbrüche, Wirbelstürme und den Besuch eines Tyrannosaurus Rex, aber auf diesen ersten feindseligen Übergriff Europas war die mächtigste Nation der Welt nicht gefaßt. Nachdem er sichtlich ahnungslos, aber mit einem kindlich-bösartigen Hang zu Slapstick-Sadismus, durch mehr als 20 TV-Specials stolperte (die immerhin in 93 Länder verkauft wurden) und das britische Empire an den Rande des Ruins getrieben hat, ist "Bean" nun reif für die große Leinwand. Ein Unternehmen, bei dem an sich nichts schief gehen kann. Atkinson und sein Regisseur Mel Smith ("Radioland Murders") taten gut daran, den unverkennbaren, clever zwischen Stummfilmheroen wie Langdon und Keaton sowie modernen Leinwandkasperle wie Lewis und Carrey angelegten Tunichtgut weitgehend unangetastet zu lassen: Immer noch läßt der Kindskopf mit dem Gemüt eines Simplicissimus eine Spur der Zerstörung hinter sich, ohne sich im geringsten über den Umfang seiner Handlungen bewußt zu sein.

Waren die TV-Sketche ausschließlich auf Bean und wie er die Welt sieht zugeschnitten, erlaubt sich Regisseur Smith hier erstmals auch einen Blick von außen auf diesen erzbritischen Katastrophenspezialisten - nicht immer zu Gunsten des an sich pfiffigen Materials: Wen interessiert schon, wie andere über Bean denken, wo doch der Reiz der Figur darin besteht, daß sie von äußeren Einflüssen unberührt in alle erdenklichen Fettnäpfchen stapft. So ist Atkinson, der im Fernsehen im Mittelpunkt jeder einzelnen Szene steht und bestenfalls seinem geliebten Teddy Zuneigung entgegenbringt, gezwungen, auf die übrigen Figuren zu reagieren und sich letztlich auch mit ihrer Sicht der Dinge auseinanderzusetzen.

Von dieser zeihbaren Schwäche abgesehen, die dem Geschehen etwas von seiner Boshaftigkeit nimmt, gibt das "Bean"-Team dem Publikum, was es sehen will. Anders als seine amerikanischen Geistesverwandten "Beavis & Butt-Head" benötigt der Titelheld nicht den ganzen Kontinent, um die USA in Spielfilmlänge in Angst und Schrecken zu versetzen: Als ungeliebter Museumswärter wird Bean von seinen Vorgesetzten nach Übersee geschickt, um als Experte anwesend zu sein, wenn das Gemälde "Whistler's Mother" - das bedeutendste Stück amerikanischer Kunst - wieder auf Heimaterde seiner Bestimmung in einer kalifornischen Galerie zugeführt wird. Die perfekte Ausgangssituation für Verwirrung und Durcheinander am Flughafen, Chaos auf den Straßen von L.A. und Wahnsinn bei der von Peter MacNicol (Komödien bewährt seit "Ghostbusters 2") angeführten Gastfamilie sorgt. Daß natürlich auch das Gemälde den Beanschen Blitzkrieg nicht unbeschadet übersteht, versteht sich von selbst.

"Bean" ist keine großartige Komödie. Obwohl nur 90 Minuten lang, merkt man doch recht deutlich, daß die Filmemacher schwer zu kämpfen hatten, das Material auf Spielfilmlänge zu strecken. Doch wenn Atkinson einmal auf die Tücken des Objekts losgelassen wird, dann gibt es kein Halten mehr. Und das dürfte letztlich den Überflieger-Erfolg ausmachen (in Australien startete der Film bereits fulminant auf Platz 1) - auch wenn sich so mancher nach dem minimalistischen Biß der TV-Variante zurücksehnen wird. ts.

Bean - Der ultimative Katastrophenfilm

Darsteller:  Rowan Atkinson   als Mr. Bean
  Peter MacNicol   als David Langley
  Pamela Reed   als Alison Langley
  Harris Yulin   als George Grierson
  Burt Reynolds   als General Newton
  Sir John Mills   als Chairman
  Richard Gant   als Detective Brutus
  Tricia Vessey   als Jennifer Langley
  Andrew Lawrence   als Kevin Langley
  Priscilla Shanks   als Sylvia Grierson
  Peter Egan   als Lord Walton
  Peter Capaldi   als Gareth
  Tom McGowan   als Walter Merchandise
  Sandra Oh   als Bernice Schimmel
  Danny Goldring   als Security Buck
  Larry Drake   als Elmer
 
Regie:  Mel Smith  
Drehbuch:  Richard Curtis  
  Robin Driscoll  
  Rowan Atkinson  
Produzent:  Tim Bevan  
  Eric Fellner  
Koproduzent:  Rebecca O'Brien  
  Peter Bennett-Jones  
Ausf. Produzent:  Rowan Atkinson  
  Richard Curtis  
Kamera:  Francis Kenny  
Schnitt:  Chris Blunden  
Musik:  Howard Goodall  
Produktionsdesign:  Peter S. Larkin  
  Kevin Constant  

Heidi Klum als "Bean-Girl"

Das Supermodel als Agentenbraut in Rowan Atkinsons Spionage-Satire "Johnny English".

Heidi Klum "Über kurz oder lang" Filmstar?

Heidi Klum "Über kurz oder lang" Filmstar?

Er ist eindeutig der attraktivste Mann in ganz England: Grimassen- und Körperverrenkungstalent Rowan "Mr Bean" Atkinson. Kein Wunder also, dass er eine der schönsten Ladies Deutschlands knutschen darf - wenn auch nur auf der Kinoleinwand.

Für seinen Agentenklamauk "Johnny English" konnte Atkinson Supermodel Heidi Klum als Comedy-Version eines Bond Girls gewinnen. Heidi spielt die Freundin des Titelhelden (Atkinson), der eigentlich nur ein unwichtiger Diplomat im feinen London ist. Doch dann wird er mit dem Top-Spion Ihrer Majestät verwechselt.

Haarsträubende Situationskomik und Frontalangriffe auf die sprichwörtliche britische Zurückhaltung sind also vorprogrammiert.

Ihre Szenen hat die hübsche Heidi übrigens schon im Kasten: "Es war ein Riesenspaß und Rowan ist ein urkomischer Mann."

Das war uns auch schon aufgefallen.

Unterstützung bekommt Heidi von Sangeswunder Natalie Imbruglia und Schauspieler-Größe John Malkovich.

Vorschlag für eine feine Punch-Line: "My name is 'Bean', - äähh 'English' - 'Mr. English', I mean 'Mr. Bean', no wait: 'Johnny English'!"

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