Im vierten "Batman"-Abenteuer erhält "E.R."-Arzt George Clooney das Cape und Arnold Schwarzenegger zum Gegner. http://images.kino.de/flbilder/max00/mbiz00/mbiz08/z0008246/b150x150.jpg Batman & Robin

Filmdetails

Batman & Robin

Im vierten "Batman"-Abenteuer erhält "E.R."-Arzt George Clooney das Cape und Arnold Schwarzenegger zum Gegner.


Batman & Robin
Start: 26.06.1997

Fantasy / Action

USA 1997
Laufzeit: 125 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Arnold Schwarzenegger
George Clooney
Chris O'Donnell

Regie: Joel Schumacher
Verleih: Warner

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Gotham City steht vor einem neuen Problem: Eisige Kälte bedroht das Leben in der Stadt. Ein Ende der Frostperiode ist nicht abzusehen, da hinter dem Klimaumschwung nicht gewöhnliche Wetterfronten, sondern der verbrecherische Mr. Freeze steckt. Ein Fall für Batman und seinen Junior-Partner Robin.


Kritik

Batman & Robin

Time to kick some ice: Das vierte "Batman"-Filmabenteuer "Batman & Robin" schließt nahtlos an den Vorgänger "Batman Forever" an. Abermals von Joel Schumacher auf stromlinienförmigen Comic-Hochglanz poliert, präsentiert sich dieses kakophonische 85-Mio.-Dollar-Spektakel als farbenfroher und in seiner Atemlosigkeit doch auch seelenloser Blockbuster-Lolli, dessen marktgerechte Konzeption mehr Anlaß zur Bewunderung gibt als der eigentliche Film. Der ist sichtlich damit zufrieden, dem neuen "Batman" George Clooney als vergnügliche Aneinanderreihung von Onelinern eine poppige Kulisse für dessen entspanntes Auftreten zu bieten und mit Arnold Schwarzenegger einen Bösewicht vorzustellen, mit dem endlich auch der europäische Markt zu knacken sein sollte.

Tatsächlich könnte sich dieser Mr. Freeze als Schlüssel zum weltweiten Erfolg von "Batman & Robin" erweisen. Denn obwohl das 180-Mio.-Dollar-US-Einspiel von "Batman Forever" (mit dem damals besten Wochenendeinspiel aller Zeiten) vor zwei Jahren als hervorragende Referenz diente, fanden sich beim Kinoeinsatz in Deutschland gerade einmal 1,3 Mio. Fans ein, um der Wandlung des damals von Val Kilmer gespielten Caped Crusaders vom gequälten Helden der ersten Tim-Burton-Filme zur Mainstream-tauglichen Hero-Fledermaus beizuwohnen. Arnold Schwarzenegger fällt als Parade-Bösewicht-Nachfolger von Jim Carrey die mit 25 Mio. Dollar großzügig entlohnte Aufgabe zu, Warners Multimillionen-Franchise in Übersee auf den rechten Kurs zu bringen.

Gewandet im protzigen Weltraumanzug und angetan mit silbern angesprühter Glatze schleudert die Grazer Eiche als Gefrierfach-Terrorist gewinnbringend gleichermaßen eisige Bonmots ("That's cool!") und Kältestrahlen um sich, die Gotham City auf die selbe Temperatur bringen sollen wie sein gebrochenes Herz. Ein Fall für Batman, den Schumacher zudem mit Sorgen über den Gesundheitszustand seines Butlers Alfred, die wahren Absichten von dessen Nichte Barbara (Alicia Silverstone darf als Babyspeck-Batgirl die Herzen der Jugendlichen höher schlagen lassen), Rivalität mit dem flüggen Robin und dem Liebesdrängen seiner Freundin (Supermodel Elle Macpherson in einer undankbaren Nebenrolle) derart überbeschäftigt, daß ihm gar keine Zeit mehr bleibt, die gewohnten düsteren Gedanken vor sich herzuschieben. George Clooney widmet sich der Starrolle mit einem selbstironischen Augenzwinkern: So lässig wachte noch keine Film-Feldermaus über die Geschicke von Gotham City. Am nachdrücklichsten drückt allerdings Uma Thurman "Batman & Robin" ihren Stempel auf: Ihre herrlich trashige Öko-Aktivistin Poison Ivy ist eine wunderbar laszive Kreation. Wenn sie im Akkord tödliche Küsse verteilt, dann kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß in dieser durch und durch artifiziellen Filmmaschine doch ein Funke Leben existiert - genug jedenfalls, um Batman, Robin und womöglich auch die Altersfreigabe ab sechs Jahren in Gefahr zu bringen.

Waberte noch ein letzter Hauch des perversen Genies von Tim Burton durch "Batman Forever", so ist es Joel Schumacher jetzt gelungen, alle Erinnerungen an dessen abartige Visionen und psychologische Ticks zu tilgen. Diese gigantomanisch überlebensgroße Dayglo-Vorstellung von "Batman" steht dem albernen B-Movie-Klamauk des Camp-Klassikers "Batman hält die Welt in Atem" arg nahe. Wie immer ist eine Handlung im eigentlichen Sinn nicht auszumachen. Daß dies aber erstmals schmerzhaft auffällt, können weder die irgendwo zwischen russischem Konstruktivismus und Art Deco in buntem Kuddelmuddel angesiedelten Dekors, noch die ins Groteske übersteigerte Action - Motorradrennen, Eishockey-Matches und endlose Explosionskaskaden - wirklich übertünchen. Letztlich spielt das keine Rolle: Dieses Paket ist so appetitanregend geschnürt, daß es egal ist, was drinnen steckt. "Batman & Robin" ist ein großer Schritt für die Verpackung, aber nur ein kleiner für den Filmfreund - also gerade richtig für einen Triumph an den Kinokassen. ts.

Batman & Robin

Darsteller:  Arnold Schwarzenegger   als Dr. Victor Fries / Mr. Freeze
  George Clooney   als Bruce Wayne / Batman
  Chris O'Donnell   als Dick Grayson / Robin
  Uma Thurman   als Dr. Pamela Isley / Poison Ivy
  Alicia Silverstone   als Barbara Wilson / Batgirl
  Michael Gough   als Alfred Pennyworth
  Pat Hingle   als Commissioner Gordon
  John Glover   als Dr. Jason Woods
  Elle MacPherson   als Julie Madison
  Vivica A. Fox   als Ms. B. Haven
  Vendela K. Thommessen   als Nora Fries
  Elizabeth Sanders   als Gossip Gerty
  Jeep Swenson   als Bane
 
Regie:  Joel Schumacher  
Drehbuch:  Akiva Goldsman  
Produzent:  Peter MacGregor-Scott  
Koproduzent:  William M. Elvin  
Ausf. Produzent:  Benjamin Melniker  
  Michael E. Uslan  
Kamera:  Stephen Goldblatt  
Schnitt:  Dennis Virkler  
Musik:  Elliot Goldenthal  
Produktionsdesign:  Barbara Ling  
Ton:  Petur Hliddal  

Arnold Schwarzenegger zu "Terminator 5", "Running Man" und "Predator"

I'll be back - ich komme wieder!

Großansicht Arnold Schwarzenegger kündigt "Terminator 5" an (Foto: Kurt Krieger)

Arnold Schwarzenegger kündigt "Terminator 5" an (Foto: Kurt Krieger)

Lange hatten die Terminator-Fans nur davon geträumt, Arnold Schwarzenegger könnte den Kultsatz der Cyborg-Reihe tatsächlich noch einmal selbst sagen. Nun hat sich Schwarzenegger erstmals persönlich über einen möglichen "Terminator 5" geäußert:

"Ich habe derzeit etwa 15 Filmangebote", verrät Arnold Schwarzenegger. "Wie sich jeder denken kann, ist ein fünfter 'Terminator'-Film darunter, außerdem die geplanten Remakes von 'Predator' und 'Running Man'. Und natürlich auch ein paar ganz neue Projekte."

Dass Schwarzenegger in seiner Aufzählung "Terminator 5" als erstes erwähnt, dürfte kein Zufall sein. Schließlich hatte die wenig erfolgreiche zweite Amtszeit als Gouverneur von Kalifornien arg an Arnies Image der unbesiegbaren steirischen Eiche gekratzt. Und wie ließe sich dieses besser wieder aufpolieren denn als wortkarger Supercyborg, der mal eben die gesamte Menschheit rettet.

Der Terminator ist tot, es lebe der neue alte!

Zwar wurde die Serie mit "Terminator - Die Erlösung" erzählerisch in eine derart triste Epoche geführt, dass eine knackige Fortsetzung nicht leicht erscheint. Doch wenn eine Filmreihe kreatives Jonglieren mit Handlungssträngen erlaubt, dann die zeitreisegetriebene "Terminator"-Serie. Möglicherweise entpuppen sich dann die Abenteuer von Sam Worthington und Christian Bale als Realität, die gar keine Realität war, und die "Terminator"-Macher könnten den Albtraum des vierten Teils wunschgemäß gleich ganz vergessen.

Ein neuer Regisseur für den fünften Film ist indes schon gefunden: Justin Lin, der bisher bei den "Fast & Furious"-Filmen das Zepter schwang.

Die Remakes der SciFi-Kracher "Running Man" und "Predator" sind dagegen bisher nicht über einen ganz frühen Planungsstand hinaus. Sollte allerdings Arnold Schwarzenegger öffentlich verstärktes Interesse bekunden, kann sich das ganz schnell ändern. Der erste Schritt ist mit der Erwähnung der beiden Projekte sicher gemacht.

Eine echte Überraschung hatte Arnold Schwarzenegger dann auch noch parat: "Ich schnüre gerade ein Paket um einen Comic-Helden, Details werde ich Ende März, Anfang April bekannt geben!"

Nun darf gerätselt werden, in wessen Haut Arnie schlüpfen könnte. Vielleicht taucht er am Ende gar als Bösewicht in Christopher Nolans Batman-Fortsetzung "The Dark Knight Rises" auf und gibt nochmal den Mr. Freeze?

Bilder von Arnold Schwarzenegger

Fotos ansehen

Star

Arnold Schwarzenegger

Arnold Schwarzenegger (geb. 1947 in der Steiermark) wurde dank seiner enormen Physis zum erfolgreichsten Action-Darsteller...

Star

George Clooney

Mit dem Aussehen von Cary Grant, dem Look von Clark Gable und dem Charme buschiger Augenbrauen ist George Clooney, geboren 1961, neben John...

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

treffpunkt kino kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Die große Preview zu "Ice Age - Voll verschoben" und der erste Trailer zu "Skyfall"!

Zum Magazin

Das multimediale Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.