Christian Bale
Sir Michael Caine
Liam Neeson
Regie: Christopher Nolan
Verleih: Warner
Nachdem er als kleiner Junge die Ermordung seiner Eltern mitansehen musste, führte das Schicksal den seither vor Rachedurst überquellenden Bruce Wayne (Christian Bale) bis nach Ostasien. Dort macht ihn ein weiser Ninja-Häuptling mit dem kleinen Einmaleins des One-Man-Guerillakriegs vertraut. Zum Kampf fertig ausgebildet kehrt Wayne zurück ans familiäre Anwesen in der Nähe von Gotham City und sucht die Konfrontation mit den profiliertesten Schwarzwesten der Stadt.
"Memento"-Macher Christopher Nolan inszeniert das Prequel zu allen späteren und noch folgenden Batman-Abenteuern.
"Memento"-Regisseur Christopher Nolan hat ein namhaftes Star-Ensemble für sein spektakuläres Comic-Prequel verpflichtet.
Mehr als 60 Jahre hat der maskierte Fledermausmann bereits auf dem Buckel und zeigt doch keine Alterserscheinungen. Jetzt verordnet "Memento"-Regisseur Christopher Nolan dem geflügelten Mythos für "Batman Begins" eine weitere Frischzellenkur und steckt Christian Bale ins Gummi-Outfit. Bale durchlebte zuletzt als "Der Maschinist" den ultimativen Gothik-Alptraum, ist deshalb bestens gerüstet für sein neuestes Kino-Abenteuer.
Der Industriellensohn Bruce Wayne muss nämlich die Ermordung seiner Eltern mit ansehen und geht daraufhin in Asien auf Sinn- und Mördersuche. Bei der Rückkehr in den Moloch Gotham enthüllt Wayne sein Alter Ego Batman, den furchtlosen Beschützer der Gequälten, Geknechteten und Ausgebeuteten...
Nolan präsentiert einen beeindruckenden Blick zurück auf die Anfänge des Fledermaus-Retters, in dem sich neben Bale Hochkaräter wie Morgan Freeman ("Million Dollar Baby"), Liam Neeson ("Königreich der Himmel"), Michael Caine ("The Statement") und Jungstar Katie Holmes ("Nicht auflegen!") tummeln.
Sie fügen der ruhmreichen Geschichte des Superhelden ein weiteres, sensationelles und finales (?) Kapitel hinzu. Fantasy-Action, nicht nur für Comic-Fans.
| Darsteller: | Christian Bale | als Bruce Wayne/Batman | |
|---|---|---|---|
| Sir Michael Caine | als Alfred | ||
| Liam Neeson | als Henri Ducard | ||
| Katie Holmes | als Rachel Dawes | ||
| Gary Oldman | als Jim Gordon | ||
| Cillian Murphy | als Dr. Jonathan Crane | ||
| Tom Wilkinson | als Carmine Falcone | ||
| Rutger Hauer | als Mr. Earle | ||
| Ken Watanabe | als Ra's Al Ghul | ||
| Mark Boone jr. | als Flass | ||
| Linus Roache | als Thomas Wayne | ||
| Morgan Freeman | als Lucius Fox | ||
| Larry Holden | als Finch | ||
| Gerard Murphy | als Judge Faden | ||
| Colin McFarlane | als Loeb | ||
| Sara Stewart | als Martha Wayne | ||
| Gus Lewis | als Bruce Wayne (age 8) | ||
| Richard Brake | als Joe Chill | ||
| Rade Serbedzija | als Obdachloser | ||
| Emma Lockhart | als Rachel Dawes (age 8) | ||
| Christine Adams | als Jessica | ||
| Catherine Porter | als Blonde Reporterin | ||
| John Nolan | als Fredericks | ||
| Karen David | als Gerichtsreporterin | ||
| Jonathan D. Ellis | als Gerichtsreporter | ||
| Tamer Hassan | als Fadens Chauffeur | ||
| Regie: | Christopher Nolan | ||
| Drehbuch: | David S. Goyer | ||
| Christopher Nolan | |||
| Produzent: | Emma Thomas | ||
| Charles Roven | |||
| Larry Franco | |||
| Ausf. Produzent: | Benjamin Melniker | ||
| Michael E. Uslan | |||
| Kamera: | Wally Pfister | ||
| Schnitt: | Lee Smith | ||
| Musik: | Hans Zimmer | ||
| James Newton Howard | |||
| Produktionsdesign: | Nathan Crowley | ||
| Kostüme: | Lindy Hemming | ||
| Ton: | Peter Lindsay | ||
| Casting: | John Papsidera | ||
| Lucinda Syson | |||
Tim Burton ist für seine düsteren Leinwandeskapaden bekannt. In Christopher Nolan hat er laut eigener Aussage seinen Meister gefunden. Burtons Batman-Werke reichen Burtons Meinung nach in Sachen Finsternis nicht die Spur an Nolans "Batman Begins" und "Dark Knight" heran.
Was haben Filme wie "Beetlejuice", "Batman", "Alice im Wunderland" oder "Dark Shadows" gemein? Richtig, sie wurden alle von Tim Burton in Szene gesetzt und strotzten nur so vor Skurrilität, Groteske und Aberwitz.
Jetzt hat die Gallionsfigur des Abgründigen laut eigener Meinung jedoch seinen Meister in Christopher Nolan gefunden. Tim Burton glaubt nämlich, seine beiden Batman-Abenteuer "Batman" und "Batmans Rückkehr" wären eine fröhliche Dollerei verglichen mit den neu befeuerten "The Dark Knight"-Versionen von Christopher Nolan.
Burton, der nun mit der Beißer-Mär "Dark Shadows" erneut Gänsehautgefühle aufkommen lassen möchte, zeichnete für Batmans Auferstehung im Kino verantwortlich. 1989 legte der Kalifornier mit "Batman" den Grundstein, bevor er 1992 mit "Batmans Rückkehr" nachlegte.
Burton empfindet seine beiden Flattermannversuche in der Zwischenzeit als zu lasch, wenn er sie mit Nolans Krawall-Blockbustern "Batman Begins" und "The Dark Knight" vergleicht. "Mir wurde immer gesagt, mein Filmmaterial wäre dunkel. Aber heutzutage wirkt mein 'Batman' wie eine Kindergartenversion verglichen mit Christopher Nolans 'The Dark Knight'", berichtet Burton.
Ihm persönlich bleibt wenigstens ein Trost. Immerhin ist für ihn Michelle Pfeiffers Leistung als Catwoman eine seiner Lieblingsdarbietungen von allen Filmen, in denen er mitgewirkt hat. Besonders eine Szene beeindruckte den Regisseur am meisten: "Ich erinnere mich daran wie sie es schaffte, mich zu beeindrucken. So ließ sie einen lebenden Vogel aus ihrem Mund fliegen, lernte den Umgang mit einer Peitsche und tanzte mit High-Heels über Häuserdächer." Daran erinnern wir uns auch besonders gerne.
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