Fortsetzung des längst klassischen Erotikthrillers von 1992, in dem Catherine Tramell erneut in den Mittelpunkt polizeilicher Ermittlungen rückt. http://images.kino.de/flbilder/max06/mbiz06/mbiz06/z0606509/b150x150.jpg Basic Instinct: Neues Spiel für Catherine Tramell

Filmdetails

Basic Instinct: Neues Spiel für Catherine Tramell

Fortsetzung des längst klassischen Erotikthrillers von 1992, in dem Catherine Tramell erneut in den Mittelpunkt polizeilicher Ermittlungen rückt.


Basic Instinct: Neues Spiel für Catherine Tramell
Start: 30.03.2006

Originaltitel: Basic Instinct 2: Risk Addiction

Thriller

USA/Deutschland/Großbritannien/Spanien 2006
Laufzeit: 117 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Sharon Stone
David Morrissey
Charlotte Rampling

Regie: Michael Caton-Jones
Verleih: Constantin

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Action
Humor
Romantik
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Inhalt

Catherine Tramell (Sharon Stone), attraktive Kriminalliteratin mit undurchsichtiger Vergangenheit, lässt San Francisco hinter sich und siedelt nach London über. Dort interessiert sich bald wieder die Polizei für sie, ist doch soeben ihr ehemaliger Bettgefährte gewaltsam zu Tode gekommen. Scotland Yard bittet den Psychiater Dr. Andrew Glass (David Morrissey), ein Profil zu erstellen. Dem allerdings brennen angesichts der heißen Verdächtigen bald alle Sicherungen durch.

Mit so ziemlich derselben Geschichte, nur ohne Michael Douglas und einem Maniker wie Paul Verhoeven hinter Kamera, sucht Sharon Stone vierzehn Jahre später noch einmal ihr Glück als Femme fatale.


Kritik

Die Eispickelkillerin ist zurück: In extrem gewagten Szenen lässt Sharon Stone einen Film-Mythos wieder aufleben und übertrifft sich selbst.

Großansicht Sharon Stone in ungewohntem Kostüm: völlig angezogen (Foto: Constantin)

Sharon Stone in ungewohntem Kostüm: völlig angezogen (Foto: Constantin)

Als Sharon Stone vor über zehn Jahren in "Basic Instinct" ihren Männern einen Cocktail aus Sex und Tod servierte, sorgte das für eine erotische Sensation und monatelangen Gesprächsstoff. Kein Wunder, dass es mit einer Fortsetzung so lange dauerte. Dieser moderne Klassiker ließ sich nur schwer übertrumpfen.

Das Warten hat sich gelohnt: "Basic Instinct II" ist ein würdiger und doch völlig eigenständiger Nachfolger. Rein theoretisch wäre die Geschichte auch ohne den Kontext des ersten Teils denkbar: Als in London ein Profisportler ermordet wird, gerät eine zwielichtige Frau ins Visier von Scotland Yard. Ein junger Kriminalpsychologe soll sie analysieren, doch ehe er sich's versieht, wird er von ihr in ein ebenso mörderisches wie sexuell aufgeladenes Katz-und-Maus-Spiel verwickelt.

Großansicht Was ist Fiktion in den Thrillern von Catherine Tramell? (Foto: Constantin)

Was ist Fiktion in den Thrillern von Catherine Tramell? (Foto: Constantin)

Keine sichtbaren Spuren

Schon allein dieser Plot würde für einen hoch spannenden Thriller sorgen. Aber die Protagonistin ist eben keine geringere als die Romanautorin Catherine Tramell, die manipulative "Basic Instinct"-Killerin. Und das macht den Film zu einem regelrechten Event.

Aber das Highlight ist die immer noch extrem knackige Sharon Stone, die sich mit spürbarer Leidenschaft in die Rolle ihres Lebens stürzt. Ihren Gegenspieler, der vor ihren Reizen die Waffen streckt, spielt der englische Jungstar David Morrissey ("Entgleist"); in Nebenrollen sind Charlotte Rampling ("Swimming Pool") und David Thewlis ("Königreich der Himmel") zu sehen.

Großansicht Wieder gerät ein Opfer ins Netz der Verführerin (Foto: Constantin)

Wieder gerät ein Opfer ins Netz der Verführerin (Foto: Constantin)

Neue Skandale

Dabei waren sich die Macher des Films, allen voran Regisseur Michael Caton-Jones, bewusst, dass auch sie neue Grenzen des erotischen Films ausloten mussten. Denn die Skandalbilder von einst sind längst Standard geworden. Und die Erwartungen werden nicht enttäuscht: "Basic Instinct II" wagt Szenen, wie sie das Mainstream-Kino noch nicht gesehen hat.

Was die puritanischen Zensoren in den USA dazu sagen werden, will man sich nicht ausmalen. Mit diesem Potenzial dürfte der Film zum Gesprächsstoff dieses Frühjahrs werden. Wer Ostern etwas Aufregenderes suchen möchte als Hasen und Eier, der braucht nur ins Kino zu gehen.

Basic Instinct: Neues Spiel für Catherine Tramell

Darsteller:  Sharon Stone   als Catherine Tramell
  David Morrissey   als Dr. Andrew Glass
  Charlotte Rampling   als Milena Gardosh
  David Thewlis   als Roy Washburn
  Hugh Dancy   als Michael Tower
  Anne Caillon   als Laney Ward
  Iain Robertson   als Peter Ristedes
  Stan Collymore   als Kevin Franks
 
Regie:  Michael Caton-Jones  
Drehbuch:  Henry Bean  
  Leora Barish  
Produzent:  Mario F. Kassar  
  Andrew G. Vajna  
Ausf. Produzent:  Moritz Borman  
  Matthias Deyle  
  Denise O'Dell  
  Mark Albela  
Kamera:  Gyula Pados  
Schnitt:  John Scott  
Musik:  Jerry Goldsmith  
  John Murphy  
  John Scott  
Kostüme:  Beatrix Aruna Pasztor  
Ton:  Glen Gathard  
Casting:  Karen Lindsay-Stewart  

Sharon Stone in neuem Sex-Thriller

Regie führt "American History X"-Macher Tony Kaye.

Großansicht Sharon Stone versucht sich erneut als verludertes Biest (Foto: Constantin)

Sharon Stone versucht sich erneut als verludertes Biest (Foto: Constantin)

Als langbeinige Sexgöttin in "Basic Instinct" feierte Sharon Stone einst einen bombastischen Erfolg. Seitdem ist es still um den Star geworden, der seine Karriere nur wenig erfolgreich mit einer Neuauflage des 90er-Jahre-Kinohits wiederzubeleben versuchte.

Nun wagt Sharon Stone einen weiteren Versuch: Im Thriller "Attachment" wird sie die weibliche Hauptrolle spielen - und die ist als heißes Luder.

Stone soll als verheiratete Frau auftreten, die einen One Night Stand mit einem ihrer Studenten hat. Das Ganze beginnt unangenehm zu werden, als der längst vergessene Liebhaber plötzlich mit der Tochter des Hauses anbändelt und sich auch immer mehr zum lästigen Stalker zu entwickeln beginnt.

Sonderlich aufregend klingt dieser Plot nicht, jedoch gibt Regisseur Tony Kaye, der immerhin schon mit "American History X" einen viel beachteten Film lieferte, Grund zur Hoffnung. Das Drehbuch hingegen kommt von einem völligen Neuling: Christopher Denham, der bisher nur für einen Horrorfilm namens "Home Movie" aus dem Jahr 2008 die Feder schwang.

Scharfe Kurven reichen nicht

Bleibt zu hoffen, dass sich Sharon Stone für diese Rolle nicht wieder nur auf ihre körperlichen Reize verlässt. Die sind zwar durchaus vorhanden, reichen aber nicht aus, um ein ähnliches Erlebnis wie einst mit "Basic Instinct" zu schaffen.

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