Jane Fonda
John Phillip Law
Milo O'Shea
Regie: Roger Vadim
Verleih: Paramount
Wir schreiben das Jahr 40000, und Geheimagentin Barbarella steht vor ihrem schwierigsten Auftrag: Sie soll den kriminellen Wissenschaftler Durand Durand daran hindern, für die gefürchtete Schwarze Königin eine vernichtende Geheimwaffe zu entwickeln. Auf der Suche nach Durand gerät Barbarella in allerhand erotische Abenteuer, muß des öfteren um ihr Leben fürchten und steht schließlich der Schwarzen Königin persönlich zum Duell gegenüber.

Roger Vadims erotisches SF-Spektakel aus der Blütezeit der Flowerpower-Ära gehört zweifellos zur Gilde jener Filme, die mit zunehmendem Alter an Reiz gewinnen. Was den meisten Kritikern seinerzeit als eine sadomasochistische Peepshow auf dem "Trickniveau des ARD-Sandmännchens" (FILM) galt, wirkt heute in seiner inhaltlichen Naivität und entfesselten Kitschbegeisterung um so unterhaltsamer. Beim zahlenden Publikum kam der Film schon damals gut an, was angesichts der textilarmen Auftritte von Hauptdarstellerin Jane Fonda und ihrer Widersacherin Anita Pallenberg nur wenig verwundert.
| Darsteller: | Jane Fonda | als Barbarella | |
|---|---|---|---|
| John Phillip Law | als Pygar | ||
| Milo O'Shea | als Dr. Duran Duran | ||
| David Hemmings | als Dildano | ||
| Ugo Tognazzi | als Mark Hand | ||
| Anita Pallenberg | als Große Tyranni | ||
| Marcel Marceau | als Professor Ping | ||
| Claude Dauphin | als Präsident | ||
| Antonio Sabato | als Jean-Paul | ||
| Veronique Vendell | als Captain Moon | ||
| Serge Marquand | als Captain Sun | ||
| Giancarlo Cobelli | |||
| Regie: | Roger Vadim | ||
| Drehbuch: | Terry Southern | ||
| Brian Degas | |||
| Claude Brule | |||
| Clement Wood | |||
| Tudor Gates | |||
| Vittorio Bonicelli | |||
| Jean-Claude Forest | |||
| Roger Vadim | |||
| Produzent: | Dino De Laurentiis | ||
| Buchvorlage: | Jean-Claude Forest | ||
| Kamera: | Claude Renoir | ||
| Schnitt: | Victoria Spiri Mercanton | ||
| Musik: | Maurice Jarre | ||
| Produktionsdesign: | Mario Garbuglia | ||
| Kostüme: | Jacques Fonteray | ||
Ein geplatztes gemeinsames Projekt sorgt bei Robert Rodriguez und Rose McGowan für so viel Aufregung, dass von Trennung gesprochen wird.
Einbeinig und im Leder-Mini brachte Rose McGowan Robert Rodriguez einst um den Verstand: Am Set zum Zombie-Slasher "Planet Terror" verliebte sich der Regisseur in seine Hauptdarstellerin und ließ für sie Frau und Kinder sitzen.
Nun sei alles vorbei, behaupten Insider. Angeblich habe sich das Paar ums Geld - und wohl auch um Ruhm und Ehre gezankt. Auslöser für den Streit sei das geplatzte Remake von "Barbarella" gewesen.
Der "Sin City"-Macher wollte den Science-Fiction-Trash neu verfilmen - mit seiner Verlobten Rose in der Hauptrolle. Diese Besetzung hielt das Studio für verfehlt, da die Darstellerin "zu unbedeutend" sei und man nach "Grindhouse" einen weiteren finanziellen Flop befürchte.
Ein Sprecher von Rose dementiert die Trennungsgerüchte - immerhin würden damit auch einige gemeinsame Projekte kippen: So plante Rodriguez seine Verlobte bereits für die Neuverfilmung des Fantasy-Klassikers "Red Sonja" sowie eine Gefängnisserie namens "Women in Chains" ein.
"Sin City"-Fans allerdings könnten sich darauf ihren eigenen Reim machen: Wenn Robert mit diesen Projekten nicht durchkommt, hat er vielleicht endlich Zeit und Geld, mit dem schon lange geplanten "Sin City 2" anzufangen. Schön wär's ja.
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