Originaltitel: Banlieue 13 - ultimatum
Frankreich 2009
Cyril Raffaelli
David Belle
Philippe Torreton
Regie: Patrick Alessandrin
Fünf Jahre sind vergangen, seit Damien und Leito, der Flic und der Gauner aus der Pariser Trabantenstadt, in Teamarbeit einen Atomanschlag verhinderten. Doch viel zum Besseren gewandelt hat sich seither nicht im Banlieue 13. Im Gegenteil: Drogenhandel und ethnische Gangkonflikte bestimmen den Ghettoalltag. Um das Problem ein für allemal zu lösen (und anstelle des Banlieues Luxushäuser hochzuziehen), zettelt eine Gruppe krimineller Cops im Verbund mit Stadtplanern Krieg an zwischen Gangs und Polizei. Doch Damien und Leito sind auf der Hut.

Als 2006 der von Luc Besson produzierte Actionthriller "Ghettogangz" in Deutschland erschien, waren Fach- und Fanforen voll des Lobes für die rasante Dynamik, den schwarzen Humor und die spektakuläre Stunt-Artistik der aus dem Parcour-Sport stammenden Hauptdarsteller. Im Sequel ist der Regisseur ein anderer, der Look etwas glatter und die Geschichte etwas konfuser, doch für atemlose Gefechte, Verfolgungsjagden und ein hohes Maß an makabrer Situationskomik ist gesorgt. Gezeigt auf dem Fantasy Filmfest 2009 und enttäuscht die Fans nicht.
| Darsteller: | Cyril Raffaelli | als Damien | |
|---|---|---|---|
| David Belle | als Leïto | ||
| Philippe Torreton | als Der Präsident | ||
| Daniel Duval | als Walter Gassman | ||
| MC Jean Gab'1 | als Molko | ||
| La Fouine | als Ali-K | ||
| James Deano | als Karl | ||
| Elodie Yung | als Tao | ||
| Regie: | Patrick Alessandrin | ||
| Drehbuch: | Luc Besson | ||
| Produzent: | Luc Besson | ||
| Ausf. Produzent: | Didier Hoarau | ||
| Kamera: | Jean-François Hensgens | ||
| Schnitt: | Julien Rey | ||
| Musik: | Alexandre Mahout | ||
| Da Octopuss | |||
| Produktionsdesign: | Hugues Tissandier | ||
| Kostüme: | Thierry Delettre | ||
| Maske: | Stéphane Robert-Lagadic | ||
| Ton: | François de Morant | ||
| Casting: | Hervé Jakubowicz | ||
| Marc Robert | |||
Ein Hauptdarsteller ist nun sicher. Der Regisseur allerdings ist von Bord.
Gerade gibt Dwayne "The Rock" Johnson im Kino die "Zahnfee auf Bewährung". Seine nächste Rolle dürfte aber etwas erwachsener werden: Johnson ist bei dem Thriller "Procetion" eingestiegen und löst Clive Owen ab. Damit wird Dwayne Johnson Teil einer seltsamen Umbesetzungskette, denn einst ersetzte Clive Owen Paul Walker.
Ebenso chaotisch geht es bei der Regie zu: Zuerst war "Lara Croft"-Macher Simon West an Bord. Der stieg aus und überließ das Feld Patrick Alessandrin ("Ghettoganz 2 - Ultimatum"), der nun ebenfalls das Handtuch geworfen hat. Das ganze Projekt steht nun ohne Regisseur da - aber immerhin gibt es einen Drehbuchautor, der bleibt.
"Protection" erzählt von einer jungen Mexikanerin, die Zeugin des Mordes an ihrer Familie durch eine Gangsterbande wird. Nunmehr in höchster Lebensgefahr flieht sie und landet im amerikanischen Grenzgebiet. "The Rock" gibt einen CIA-Agenten, der versucht, die Frau bei ihren mehrmaligen illegalen "Einreisen" in die USA zu beschützen. Dwayne Johnson ist im deutschen Kino zudem wieder ab 21. Oktober in "The Other Guys" als Polizist zu sehen.
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
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