Bei einem Börsencrash verliert Ah Jie sein gesamtes Vermögen. Er zieht sich in seine Wohnung zurück, raucht Joints und kümmert sich um seine selbst angepflanzten Marihuanapflanzen. Verzweifelt nimmt er Kontakt mit einer Selbstmord-Hotline auf und lernt so Chiyi kennen, in deren Stimme er sich sofort verliebt. Weil sie seine Avancen ablehnt, projeziert Ah seine Gefühle für sie auf Shin, das aufreizende Mädchen, das seit neuestem am Nussstand. Obwohl er mit ihr amouröse Abenteuer erlebt, lässt ihn der Gedanke an Chiyi nicht los.

Mit seiner ersten Regiearbeit nach dem von der Kritik wohlwollend aufgenommenen Debüt "Bu jian" von 2003 ist der chinesische Schauspieler Lee Kang Sheng in Venedig erstmals im Wettbewerb eines A-Festivals vertreten. Es ist ein sexuell ungewöhnlich freizügiges Drama, das zwar die amourösen Eskapaden eines jungen Mannes in den Mittelpunkt rückt, durchaus aber auch einen kritischen Blick auf das moderne China wirft.
| Darsteller: | Kang-Sheng Lee | ||
|---|---|---|---|
| Jane Liao | als Chyi | ||
| Dennis Nieh | als Ah Rong | ||
| Regie: | Kang-Sheng Lee | ||
| Drehbuch: | Kang-Sheng Lee | ||
| Produzent: | Tsai Ming-liang | ||
| Vincent Wang | |||
| Kamera: | Liao Pen-jung | ||
| Schnitt: | Lei Chen-ching | ||
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