Martin Lawrence
Will Smith
Jordi Mollà
Regie: Michael Bay
Verleih: Columbia Tristar
Die befreundeten Miami-Cops Marcus Burnett (Martin Lawrence) und Mike Lowry (Will Smith) haben sich gerade wegen Mikes Affäre mit Marcus' Schwester Sydney (Gabrielle Union) mächtig in der Wolle. Da versucht der aus Cuba herbei gereiste Drogenbaron Tapia (Jordi Molla) den kompletten Extasymarkt Floridas unter seine Kontrolle zu bringen - das bringt natürlich sofort alle auf andere Gedanken. Als Tapia dann noch den Fehler begeht, Sydney zu entführen, nehmen die bösen Buben vom Spezialkommando ihren Job höchst persönlich.
Violent Fun ist die Message und Kopfschuss die Antwort auf alle Fragen in diesem ultrazynischen, perfekt geölten Hochoktan-Actionthriller aus dem für derartige Knallbonbons zuständigen Hause Jerry Bruckheimer ("The Rock", "Pearl Harbor").
Zum zweiten Mal schickt Michael Bay seine harten Jungs Will Smith und Martin Lawrence auf Verbrecherjagd - so explosionsreich, dass das Wort Action neu definiert werden muss.
Mike Lowrey und Marcus Burnett: zwei harte Jungs auf dem Kriegspfad (Foto: Columbia TriStar)
Michael Bay und Jerry Bruckheimer - diese Namen lassen bei Action-Freunden die Augen leuchten, denn das Regie-/Produktionsgespann hat mit Testosteron-Epen wie "Pearl Harbor", "Armageddon" oder "The Rock - Fels der Entscheidung" in Sachen Blockbuster Zeichen gesetzt.
1995 landeten die Goldknaben mit "Harte Jungs" ("Bad Boys") einen Volltreffer an den Kinokassen.
Nun haben auch sie sich dem allgemeinen Sequel-Fieber angeschlossen und hetzen Will Smith und Martin Lawrence zum zweiten Mal durch den Großstadtdschungel von Miami.
Als Drogenfahnder haben Mike Lowrey (Smith) und Marcus Burnett (Lawrence) ja schon einiges erlebt, doch als Marcus' schöne Schwester, die Undercover-Agentin Syd (Gabrielle Union), zwischen die Fronten eines Drogenkrieges gerät, fliegen die Fetzen.
Denn der kaltblütige Unterwelt-Mufti Johnny Tapia (Jordi Mollà) will sich die Kontrolle über den Rauschgifthandel in Miami sichern und nimmt - nachdem er unangenehme Konkurrenten schon mal schlachtfrisch in Dosen verpackt - Syd als Geisel.
Da können die "Bad Boys", die auch in aussichtslosen Situationen nie den Humor verlieren, natürlich nicht untätig zusehen. Nicht zuletzt, weil auch Lowrey etwas mehr als nur berufliches Interesse an der Lady hat...
Wenn die harten Jungs in der Nähe sind, gehen schon mal ganze Anwesen in Flammen auf (Foto: Columbia TriStar)
Mit einer Explosion beginnen und sich dann stetig steigern - dieses Motto haben sich Bay und Bruckheimer wohl auf's Kissen gestickt, denn schon nach wenigen Minuten entbrennt in den Straßenschluchten Miamis eine wilde Verfolgungsjagd.
Gewaltige Explosionen und gewagte Stunts kommen reichlich zum Einsatz, wenn Smith und Lawrence stattliche 146 Minuten lang ihren Status als Superstars bestätigen. Sie zeigen den bösen Jungs eindrucksvoll, wo der Hammer hängt. Also anschnallen und durchstarten zu einem explosiven Action-Trip voller Überraschungen.
Superstar sein ist eins - von Tarantino-Fans vergöttert werden das andere…
Jamie Foxx löst Will Smith ab als Hauptdarsteller in Quentin Tarantinos Spaghetti-Western "Django Unchained" (Foto: Constantin, Kurt Krieger)
Mit Auftritten in Filmen wie "I Am Legend" den "Bad Boys"-Krachern und der "Men in Black"-Reihe ist Will Smith ein Superstar. Aber selbst ihm hätte die Hauptrolle im nächsten Streich von Kultregisseur Quentin Tarantino bestens zu Gesicht gestanden.
Doch aus unerfindlichen Gründen schlägt Will Smith das Angebot aus, im Western "Django Unchained" einen Ex-Sklaven zu spielen, der einen mächtigen Plantagenbesitzer jagt.
Stattdessen wird nun Oscar-Gewinner Jamie Foxx den Titelhelden Django mimen, der seine Frau aus den Fängen eines Sklaventreibers befreien will. Der Star aus "Ray", "Miami Vice" und "Gesetz der Rache" verbündet sich dabei mit Tarantino-Liebling Christoph Waltz, der einen Kopfgeldjäger spielt, gegen Oberfiesling Leonardo DiCaprio. Ebenfalls dabei sind Quentin Tarantinos langjähriger Weggefährte Samuel L. Jackson und "Thor"-Star Idris Elba.
Tarantino will "Django Unchained" im Stil der klassischen "Spaghetti-Western" von Sergio Leone und Co. inszenieren. Natürlich dient insbesondere Sergio Corbuccis "Django" mit Franco Nero in der Titelrolle als Inspiration.
Einen Starttermin haben die mächtigen Weinstein-Brüder, die hinter Tarantinos neuem Werk stehen, auch schon festgelegt: Ab 15. Dezember 2012 ballert sich Jamie Foxx in "Django Unchained" seinen Weg frei. Die erste Klappe fällt daher schon diesen Herbst.
Nichts bringt ihn aus der Ruhe. Dafür lässt er sein Gesicht umso deutlicher in jenen Verrenkungen der Mimik sprechen, mit denen es Jim...
Der Kumpel schlechthin. Frohnatur, Sprücheklopfer mit Herz, frechem Charme und der Fähigkeit, sich mit Leutseligkeit aus jedem Schlamassel...
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