Vin Diesel
Mélanie Thierry
Michelle Yeoh
Regie: Mathieu Kassovitz
Verleih: Concorde
In naher Zukunft haben Kriege und Krankheiten die Menschheit fest in ihrem kalten Griff. Söldner Toorop (Vin Diesel) profitiert von der Krise und nimmt für Bares jeden Auftrag an. Auch den von Mafia-Boss Gorsky (Gérard Depardieu): Er soll eine junge Frau über Russland ins abgeschottete Amerika bringen. Mit ihrer Leibwache, der Nonne Rebecca (Michelle Yeoh), bricht Toorop auf. Doch das Mädchen (Mélanie Thierry) birgt ein mysteriöses Geheimnis.
Der Action strikt verpflichtete Zukunfts-Vision, mit der Mathieu Kassovitz ("Die purpurnen Flüsse") Maurice Dantecs Buch "Babylon Babies" als Endzeit-Spektakel verfilmt. Vin Diesel sorgt in dem düster ausgestatteten Opus auf den Spuren von "Children of Men" für taffe Knalleffekte.
Mathieu Kassovitz schickt Vin Diesel als düsteren Helden zur Rettung der Welt: Starpower in einem bildgewaltigen Sci-Fi-Actioner voller Gefühl.
Wenn die Welt zusammenbricht, dann schlägt die Stunde der Einzelkämpfer. Das Kino hat das schon mit eindrucksvollen Actionikonen demonstriert - ob Snake Plissken oder Mad Max. Und mit "Babylon A.D." reiht sich nun Toorop alias Vin Diesel in diese Galerie der düsteren Helden ein.
Aus einem von Bürger- und Bandenkriegen verwüsteten Europa soll er ein mysteriöses Mädchen in die vom Rest der Welt abgeschotteten USA überführen. Eine Mission, die ihn nicht nur mit allen erdenklichen physischen Gefahren konfrontiert, sondern auch in ein Komplott von planetaren Dimensionen verstrickt. Denn die schöne Aurora ist zugleich der Schlüssel für eine bessere Welt, den sich verschiedenste Parteien zunutze machen möchten.
Nach der Romanvorlage von Maurice G. Dantec verknüpft Regisseur Mathieu Kassovitz ("Gothika") dabei hochkarätiges Actionkino mit klassischer Pop-Mythologie. Und anders als in manch stilisierter Hollywood-Aufbereitung wirkt das Endzeitszenario des französischen Filmemachers bedrückend realistisch, das in Deutschland ungekürzt zu sehen ist.
Die Welt des desillusionierten Söldners ist konzipiert und designt nach dem Vorbild der Kriegsödnis des modernen Zentral- und Osteuropa. Kassovitz und sein kreatives Team finden hier immer wieder faszinierende Details - ob bei einer Flucht über eine Eiswüste oder einem bizarren Auto-Hubschrauber-Transport. "Babylon A.D." ist ein Beweis für die Vitalität des europäischen Genrekinos. Davon möchte man in Zukunft mehr sehen.
| Darsteller: | Vin Diesel | als Toorop | |
|---|---|---|---|
| Mélanie Thierry | als Aurora | ||
| Michelle Yeoh | als Rebecca | ||
| Lambert Wilson | als Darquandier | ||
| Mark Strong | als Finn | ||
| Jérôme Le Banner | als Killa | ||
| Gérard Depardieu | als Gorsky | ||
| Charlotte Rampling | als Hohepriesterin | ||
| Joel Kirby | als Dr. Newton | ||
| Souleymane Dicko | als Jamal | ||
| David Belle | als Junger Hacker | ||
| Radek Bruna | als Karl | ||
| Regie: | Mathieu Kassovitz | ||
| Drehbuch: | Mathieu Kassovitz | ||
| Eric Besnard | |||
| Produzent: | Christophe Rossignon | ||
| Alain Goldman | |||
| Mathieu Kassovitz | |||
| Koproduzent: | Benoit Jaubert | ||
| Ausf. Produzent: | Gary Ungar | ||
| Buchvorlage: | Maurice G. Dantec | ||
| Kamera: | Thierry Arbogast | ||
| Schnitt: | Benjamin Weill | ||
| Musik: | Atli Örvarsson | ||
| Produktionsdesign: | Paul Cross | ||
| Sonja Klaus | |||
| Kostüme: | Chattoune | ||
| Casting: | Jina Jay | ||
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