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(The Aviator) Drama - USA 2004 FSK: Freigegeben ab 12 Jahren - 170 Min. - Verleih: Buena Vista Start: 20.01.2005
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Premiere
 | | PREMIERENFIEBER | | Leonardos Meisterwerk in Berlin | | Mit 6 Golden Globe Nominierungen gilt "The Aviator", und mit ihm Leonardo DiCaprio, zu den diesjährigen heißesten Oscarkandidaten. Nova Meierhenrich berichtet von der ersten großen Filmpremiere des Jahres. |
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Leonardo DiCaprio nahm ein Bad in der Menge (Foto: Buena Vista) |
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Wenn man genau hinschaut, dann erkennt man schon ein paar Gemeinsamkeiten zwischen Howard Hughes und Leonardo DiCaprio. Beiden liegen die schönsten Frauen der Welt zu Füßen, über Geldmangel kann auch nicht geklagt werden und eine gewisse Besessenheit ist weder dem einem noch dem anderen unbekannt.

Denn wäre nicht Leo seit Jahren fasziniert gewesen von der außergewöhnlichen Lebensgeschichte des amerikanischen Filmtycoons, Milliardärs, Frauenheldes und Luftfahrtpioniers der 40er, dann würden wir heute nicht alle in Berlin die Deutschlandpremiere von Martin Scorseses Filmepos "Aviator" feiern.

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Nova Meierhenrich berichtet von der "Aviator"-Premiere in Berlin (Foto: Buena Vista) |
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Stargast des Abends: Oma Helene

Am Freitagnachmittag zusammen mit Filmpartnerin Cate Blanchett aus Paris eingeflogen, beziehen die beiden Hollywoodstars als erstes ihre 240qm großen Luxus Suiten im edlen Ritz Carlton Hotel am Potsdamer Platz.

Und während Miss Blanchett es vorzieht, sich vor der großen Premiere am Abend noch ein wenig zurückzuziehen, trifft Leo in der Brasserie des Ritz auf den halben DiCaprio Clan: Mutter Irmeline, die als Teil des Managements ihrem Sohn eh selten von der Seite weicht, Onkel, Tante, und natürlich Oma Helene (89) aus Oer Erckenschwick.

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Cate Blanchett ließ keinen Autogrammwunsch unerfüllt (Foto: Buena Vista) |
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Glanz und Glamour im Delphi Palast

Und in der alten Brasserie war es so gemütlich, dass Leo glatt die Zeit vergaß und satte 45 Minuten zu spät zur eigenen Premiere kam. Aber um halb acht war es endlich so weit: großer Jubel vor dem altehrwürdigen Delphi Palast an der Kantstrasse.

Leo, Cate und Anhang betreten den roten Teppich, und über eine Stunde stehen sie tapfer in der Kälte Rede und Antwort und geben fleißig Autogramme. Sie in einem zarten, schwarzen Plissee-Kleid im Stil der 40er, und er hat seinen Frottee-Jogginganzug vom Nachmittag gegen einen dunkelblauen Anzug getauscht. Nicht wieder zu erkennen!

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Dschungel-Queen Desiree Nick mit Wolfgang Joop (Foto: Buena Vista) |
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Stolz auf den berühmten Enkel

Immer ein paar Meter hinter Leo mit wachem Blick: Oma Helene. Ob sie denn noch nervös vor solchen Abenden ist? "Ach nein, nervös bin ich nicht mehr. Ich kenn das ja, seit der Junge 16 ist", meint sie. Aber stolz sei sie schon auf ihren Enkel. "Aber auch nicht mehr als auf all die anderen Enkel auch."

Dicht auf ihren Fersen Mutter Irmeline, die jeden Schritt ihres Jungen auf dem roten Teppich stolz mit einer Videokamera fest hält. Martin Scorsese ist leider nicht mit nach Berlin gekommen, da seine Frau - so offizielle Angaben - sich nicht von Paris trennen wollte. Sehr schade.

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Stilecht eingerahmt: Schauspieler Matthias Schweighöfer (Foto: Buena Vista) |
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Viel Prominenz im Premierenkino

Um viertel nach acht kehrt Ruhe ein im Delphi Palast. Und während Leos Familie im Kino zusammen mit Premierengästen wie Franziska Knuppe, Wolfgang Joop, Michael Ballhaus, Tom Tykwer, Christian Kahrmann, Jasmin Gerat, Markus Maria Profitlich, Matthias Schweighöfer und vielen anderen Platz nimmt, um den Film zu genießen, verschwinden Leonardo Di Caprio und Cate Blanchett durch den Seiteneingang und machen sich auf zum neuen "In-Italiener" Berlins, dem "Anna et Bruno" in Charlottenburg.


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Edel: Christoph M. Orth mit Gattin (Foto: Buena Vista) |
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Die Gästeschar huldigt den Superstars

170 Minuten später ist das Premierenpublikum hingerissen. Und als die beiden Hauptdarsteller die Bühne betreten, nehmen die Jubel-Rufe und der Applaus gar kein Ende. Doch Leonardo scheint nur eine Meinung so richtig wichtig: "Ich möchte ganz herzlich meine Familie grüßen die extra heute nach Berlin gekommen ist. Und vor allem meine Oma. Sie wird mir nach dem Film schonungslos erzählen, ob es ihr gefallen hat oder nicht", so Leo grinsend. Und Oma Helene, versunken in ihren Kinosessel. nickt schmunzelnd.

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Comedian Markus Maria Profitlich mit Ingrid Engfeld (Foto: Buena Vista) |
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Party im Stil der 40er Jahre

Vom Kino aus zieht die Premierengesellschaft weiter zur glamourösen Party ins benachbarte Theater des Westens. Hier ist man von Kopf bis Fuß auf die Forties eingestellt: Hostessen mit knappen Kleidchen und Federhütchen im Stil der wilder 40er reichen Drinks und Häppchen.

Und während die Gäste die Tanzfläche erobern, ziehen sich die Hauptakteure des Abends auf die Empore im Theater des Westens zurück.


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| Leo DiCaprio hofft vor allem auf Lob von Oma Helene (Foto: Buena Vista) |
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Leo zieht's nach Spanien - mit Oma!

Cate Blanchett sitzt noch Stunden später ins Gespräch mit Tom Tykwer vertieft in einer Ecke, mit dem sie den Eröffnungsfilm der Berlinale 2003 "Heaven" drehte, während Leo es sich mit seiner Verwandtschaft bequem macht.

Am Samstag hieß es für alle noch mal früh aufstehen. Pressetermine und Interviews stehen auf dem Programm. Aber morgen, am Sonntag, geht es weiter zur nächsten Premiere nach Madrid. Und mit im Gepäck: Oma Helene aus Oer Erckenschwick.

Nova Meierhenrich
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