Originaltitel: Astérix & Obélix: Mission Cléopatre
Frankreich/Deutschland 2002
Gérard Depardieu
Christian Clavier
Jamel Debbouze
Regie: Alain Chabat
Verleih: Tobis
Leinwand-Adaption des wohl besten Comic-Albums um das wohlbekannte gallische Dorf: Asterix und Kleopatra. Druide Miraculix wird von dem ägyptischen Chaos-Architekten Numerobis um Hilfe gebeten. In kürzester Zeit muß er für Kleopatra (Monica Bellucci) einen Palast bauen, sonst endet er als Snack für die Krokodile. Asterix (Christian Clavier) und Obelix (Gérard Depardieu) reisen zum Nil, um in bewährter gallischer Manier dafür zu Sorgen, dass Kleopatra ihre Wette gegen Julius Cäsar gewinnt.
Nach ihrem triumphalen Sieg über Caesar schlüpfen {mlnamen.1246.Gérard Depardieu|U|T} und {mlnamen.8483.Christian Clavier|U|T} erneut in die Klamotten der gallischen Superhelden und helfen der ägyptischen Königin nicht nur beim Bau prunkvoller Paläste.
Wir schreiben das Jahr 52 vor Christus. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Halt. Stopp! Moment mal. Da stimmt doch was nicht. Rein geografisch befinden wir uns nämlich nicht in Europa, sonden im exotischen Afrika, genauer gesagt in Ägyptens schönem Nildelta. Und die an diesem Strom gelegene Stadt Alexandria ist Schauplatz der zweiten Realverfilmung nach Claude Zidis "Asterix & Obelix gegen Caesar", die vor rund drei Jahren mehr als 3 Millionen begeisterte Comic-Fans vor die Leinwand lockte. In "Asterix & Obelix: Mission Kleopatra" ist von den gallischen Freunden zunächst wenig zu sehen. Vermutlich verteidigen sie mal wieder ihr kleines Dorf gegen die Römerbrut, bauen Hinkelsteine oder essen Wildschweinbraten.
Aber auch Kleopatra (Traumfrau Monica Bellucci) hat mit den römischen Invasoren ihre liebe Not, behauptet doch deren arroganter Capo Caesar (Alain Chabat, zugleich noch Autor und Regisseur des Films), die aparte Königin brächte es nicht fertig, binnen dreier Monate ihm zu Ehren einen prunkvollen Palast hochzuziehen. Sofort lässt Kleopatra ihren besten Architekten, einen windigen Typen namens Numerobis, kommen und beauftragt diesen mit dem Bau. Aber man kennt die Südländer ja, das Malochen haben die nicht gerade erfunden. Und nachdem die Arbeiten auch noch von fiesen Saboteuren massiv behindert werden, erinnert sich Numerobis seiner gallischen Kumpel und ruft Asterix (Christian Clavier), Obelix (Gérard Depardieu) und den Druiden Miraculix (Claude Rich) zu Hilfe. Die machen sich sogleich mit Idefix und Zaubertrank im Gepäck auf den Weg ins ferne Ägypten, wo sie sich nicht nur als tollkühne Bauarbeiter, sondern auch als versierte Römer-Prügler bewähren.
Mit unglaublichem Aufwand in Sachen Produktionsdesign, Spezialeffekte und Massenszenen hat Regie-Caesar Alain Chabat einen Monumentalfilm aus dem Boden gestampft, der Meisterwerke wie "Ben Hur" oder "Die zehn Gebote" so popelig wie "Die Sendung mit der Maus" aussehen lässt. Aber Chabat denkt auch an die Lachmuskeln seines Publikums. Neben den bewährten Hauptdarstellern Gérard Depardieu und Christian Clavier, die mit sichtlichem Spaß das berühmt-berüchtigte Comic-Duo erneut verkörpern, gibt's witzige Anspielungen auf die Neuzeit. Wie etwa Vodafonis, jene Dame, die wie eine Ägypterin aussieht, aber wie ein Handy spricht. Ein weiteres Highlight: das Jim-Carrey-artige Grimassenspiel von Frankreichs Kultkomiker Jamel Debbouze alias Numerobis.
| Darsteller: | Gérard Depardieu | als Obelix | |
|---|---|---|---|
| Christian Clavier | als Asterix | ||
| Jamel Debbouze | als Numerobis | ||
| Monica Bellucci | als Kleopatra | ||
| Claude Rich | als Miraculix | ||
| Gérard Darmon | als Pyradonis | ||
| Alain Chabat | als Julius Caesar | ||
| Dieudonné | als Chorus | ||
| Isabelle Nanty | als Vodafonis | ||
| Edouard Baer | als Sekretaris | ||
| Jean Benguigui | als Steißbeinwehis | ||
| Edouard Montoute | als Schraubzieris | ||
| Bernard Farcy | als Der Rote Kosar | ||
| Michel Crémadès | als Dreifuß | ||
| Joey Starr | als Nikelapolix | ||
| Marina Foïs | |||
| Noemie Lenoir | |||
| Zinedine Soualem | |||
| Regie: | Alain Chabat | ||
| Drehbuch: | Alain Chabat | ||
| Produzent: | Claude Berri | ||
| Ausf. Produzent: | Pierre Grunstein | ||
| Buchvorlage: | René Goscinny | ||
| Albert Uderzo | |||
| Kamera: | Laurent Dailland | ||
| Schnitt: | Stéphane Pereira | ||
| Musik: | Philippe Chany | ||
| Produktionsdesign: | At Hoang | ||
| Kostüme: | Philippe Guillotel | ||
| Tanino Liberatore | |||
| Florence Sadaune | |||
| Ton: | Pierre Escoffier | ||
| Thierry Lebon | |||
Die katastrophale Jahrhundertflut der letzten Tage und Wochen hat jetzt auch schwere Schäden an einem Filmset angerichtet. In Prag wurde die Kulisse mit dem Unterssebot "Nautilus" für den Abenteuerfilm "The League of Extraordinary Gentlemen" komplett überschwemmt. Dazu Produzent Don Murphy:
"Wir mussten die Dreharbeiten Dienstag Mittag abbrechen: Zwei Drittel der Crew waren im Hilton, das evakuiert werden musste, weil die Lobby einen halben Meter unter Wasser stand. Das Set mit der Nautilus, eine der schönsten Kulissen, die ich je gesehen habe, war nahe der Moldau gelegen. Es ist gar nicht mehr zugänglich, weil auch sämtliche Zufahrtswege unter Wasser stehen. Viele der Schauspieler waren in Appartements in der Nähe des Flusses untergebracht, sie mussten bereits am Montag evakuiert werden. Und es regnet weiter - wir können allerfrühestens nächste Woche weiterdrehen."
Murphys Projekt scheint unter keinem guten Stern zu stehen: Erst sprang mit Monica Bellucci ("Asterix & Obelix: Mission Kleopatra") einer der großen Stars ab, dann zog sich Hauptdarsteller Sean Connery eine schwere Krankheit zu, so dass der Drehbeginn verschoben werden musste.
"League of Extraordinary Gentlemen" basiert auf einer britischen Comic-Reihe; Connery spielt Allan Quatermain, der einige illustre Figuren aus der Literatur (Dr. Jekyll, Dorian Gray, Captain Nemo, Dante) um sich schart, um die Welt vor den finsteren Absichten des bösen "Fantom" zu retten.
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In seiner Heimat Frankreich gilt der ehemalige Kabarettist und Grimassenschneider Christian Clavier, der als Darsteller, Autor und...
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