Achtes Zeichentrickabenteuer von Asterix und Obelix, die sich kulturell und kämpferisch mit Furcht erregenden Nordmännern austauschen. http://images.kino.de/flbilder/max06/mbiz06/mbiz12/z0612501/b150x150.jpg Asterix und die Wikinger

Filmdetails

Asterix und die Wikinger

Achtes Zeichentrickabenteuer von Asterix und Obelix, die sich kulturell und kämpferisch mit Furcht erregenden Nordmännern austauschen.


Asterix und die Wikinger
Start: 11.05.2006

Originaltitel: Astérix et les Vikings

Zeichentrick / Abenteuer

Frankreich/Dänemark 2006
Laufzeit: 79 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Regie: Stefan Fjeldmark, ...
Verleih: Universum (Buena Vista)

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Die Wikinger, denen Angst bis jetzt ein unbekanntes Phänomen war, haben davon gehört, dass Angst Flügel verleiht. Weil sie sich auch gerne mal in die Lüfte erheben würden, beschließen sie, südlichere Breitengrade aufzusuchen, um bei echten Könnern die Kunst der Angst zu studieren. Im kleinen gallischen Dorf hat man zwar keine Angst vor Wikingern, doch dafür ein ganz anderes Problem: Der verweichlichte Neffe vom Chef ist zu Gast, säße aber lieber im Pariser Tanzschuppen.

Nach zwei Realverfilmungen nun mal wieder ein Zeichentrickfilm über den antiken Superhelden und seinen dicken Kumpel. Christian Tramitz, Smudo, Nora Tschirner, Götz Otto und Dieter Hallervorden lieferten Stimmen für die Produktion frei nach dem Comicband "Asterix und die Normannen".


Kritik

Der Dicke und der Listige sind zurück! Bei ihrem 8. Animationsabenteuer treffen die furchtlosen Gallier endlich mal auf Krieger, die auch keine Weicheier sind.

Großansicht Grautvornix kann nix, außer Obelix das Tanzen beibringen (Foto: Universum (Buena Vista))

Grautvornix kann nix, außer Obelix das Tanzen beibringen (Foto: Universum (Buena Vista))

Beim Teutates! Ein Dutzend lange Jahre mussten ins Land ziehen, bis die beiden berühmtesten und stärksten Gallier endlich wieder in animierter Form die Leinwand unsicher machen dürfen. Der Grund: Erst einmal musste Albert Uderzo, neben René Goscinny der Vater von Asterix und Obelix, von der Originalität des Projekts überzeugt werden.

Als der dann grünes Licht gab, war der Weg frei für die insgesamt achte Zeichentrickverfilmung. Für "Asterix und die Wikinger" adaptierte der Däne Stefan Fjeldmark ("Terkel in Trouble") den Band "Asterix und die Normannen" von 1967.

Großansicht Piraten in Panik: Mit den Galliern haben sie nicht gerechnet (Foto: Universum (Buena Vista))

Piraten in Panik: Mit den Galliern haben sie nicht gerechnet (Foto: Universum (Buena Vista))

Weichei und die starken Männer

Erzählt werden gleich zwei Stories. Die eine handelt von Grautvornix (gesprochen von Fanta 4-Rapper Smudo), dem verweichlichten Neffen von Majestix, der von dem Römer verkloppenden Zaubertrank-Duo zum Mann gemacht werden soll.

Die andere erzählt von den unerschrockenen Wikingern, die endlich wissen wollen, was Angst bedeutet und bei ihrer Suche nach dem größten Schisser ausgerechnet an Grautvornix geraten.

Absurd-skurriler Spaß ist also Ehrensache bei diesem aufwändig realisierten Animations-Komödien-Abenteuer, in dem man sich neben Smudo auch auf die Stimmen von Christian Tramitz (als Asterix) und Nora Tschirner (als Wikinger-Grazie Abba) freuen darf.

Asterix und die Wikinger

 
Regie:  Stefan Fjeldmark  
  Jesper Møller  
Drehbuch:  Jean-Luc Goossens  
  Stefan Fjeldmark  
Produzent:  Thomas Valentin  
Ausf. Produzent:  Natalie Altmann  
Buchvorlage:  René Goscinny  
  Albert Uderzo  
Musik:  Alexandre Azaria  

"Den Zaubertrank hätte ich literweise zu Hause"

Das Gallier-Duo Asterix und Obelix ist mit einem neuen Angriff auf die Lachmuskeln zurück. In "Asterix und die Wikinger" werden die beiden mit der ehrenvollen Aufgabe betraut, den verweichlichten Grautvornix zum Krieger auszubilden. Während die Wikinger sich sicher sind, in ihm den "Meister der Angst" gefunden zu haben. Im Interview mit KINO.DE sprachen Christian Tramitz und Smudo über ihre Rollen als Synchronsprecher und das Dorf der unbeugsamen Gallier.

Großansicht Tapferer Krieger zu werden, ist gar nicht so einfach (Foto: Universum)

Tapferer Krieger zu werden, ist gar nicht so einfach (Foto: Universum)

» Christian, du synchronisierst ja nun schon länger, bekommt man da irgendwann mal eine multiple Persönlichkeit?

CHRISTIAN TRAMITZ: Das hoffe ich nicht. Aber es war komisch für mich, da ich gerade den Matt Dillon gesprochen hatte und zwei Tage später als Asterix im Studio stand. Da habe ich mir dann schon gedacht, man muss ein bisschen gefestigt in der Seele sein, um das durchzustehen.

» Bei der Synchronarbeit an "Findet Nemo" hatten Anke Engelke und du viel Spaß, war es diesmal auch wieder so lustig?

TRAMITZ: Nun ja, man hat mich und Anke bei "Nemo" dann getrennt und dieses Prinzip hat man auch beibehalten und ich werde jetzt immer separiert beim Aufnehmen.

Nein, das hat in erster Linie mit der Technik zu tun. Was ein bisschen schade ist. Früher stand man zu dritt oder zu viert im Studio und man konnte direkter auf die Antworten des Dialogpartners reagieren.

Großansicht Freute sich über seine erste große Synchronsprechrolle: Smudo (Foto: Harald Hoffmann)

Freute sich über seine erste große Synchronsprechrolle: Smudo (Foto: Harald Hoffmann)

» Wie seid Ihr zu euren Synchronsprechrollen gekommen?

SMUDO: Ich bin ja Gastsynchronsprecher und habe sehr große Ehrfurcht vor diesem Beruf. Im Rahmen des Castings für "Die Unglaublichen" ist mir angeboten worden "Frozon" zu sprechen, der im Original von Samuel L. Jackson gesprochen wird.

Der ist Mitte 50, klingt auch so und hat eine granatenheiße Stimme. Ich bin weder Mitte 50, noch habe ich eine granatenheiße Stimme, noch die schauspielerischen Fähigkeiten von Jackson. Ich bin beim Casting natürlich durchgeflogen.

Aber ich fand es schon so toll, dort gewesen zu sein. Ich habe bei dem Casting auch mehrfach betont, dass ich so etwas sehr gerne machen würde und man mir damit einen großen Wunsch erfüllen würde. Und so kam es dazu, dass ich zu Grautvornix für "Asterix und die Wikinger" angesprochen wurde.

TRAMITZ: Man hat mich gefragt, ob ich für die Rolle des Asterix vorsprechen will. Ich war zuerst noch skeptisch, weil er doch viel älter als ich ist. Aber man hat mich dann überzeugt, dass Asterix eigentlich sehr alterslos ist und ich habe vorgesprochen. Als ich dann zwei Monate nichts gehört hatte, dachte ich, okay das wird nix. Doch dann kam überraschenderweise doch die Zusage. Und es hat wirklich Spaß gemacht.

Top-Filme der Woche

 

kino.de kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Große Preview zu Martin Scorseses "Hugo Cabret"!

Zum Magazin

Das interaktive Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Weitere Clips zum Film

 

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.