Originaltitel: Astérix et les Vikings
Frankreich/Dänemark 2006
Regie: Stefan Fjeldmark, ...
Verleih: Universum (Buena Vista)
Die Wikinger, denen Angst bis jetzt ein unbekanntes Phänomen war, haben davon gehört, dass Angst Flügel verleiht. Weil sie sich auch gerne mal in die Lüfte erheben würden, beschließen sie, südlichere Breitengrade aufzusuchen, um bei echten Könnern die Kunst der Angst zu studieren. Im kleinen gallischen Dorf hat man zwar keine Angst vor Wikingern, doch dafür ein ganz anderes Problem: Der verweichlichte Neffe vom Chef ist zu Gast, säße aber lieber im Pariser Tanzschuppen.
Nach zwei Realverfilmungen nun mal wieder ein Zeichentrickfilm über den antiken Superhelden und seinen dicken Kumpel. Christian Tramitz, Smudo, Nora Tschirner, Götz Otto und Dieter Hallervorden lieferten Stimmen für die Produktion frei nach dem Comicband "Asterix und die Normannen".
Der Dicke und der Listige sind zurück! Bei ihrem 8. Animationsabenteuer treffen die furchtlosen Gallier endlich mal auf Krieger, die auch keine Weicheier sind.
Grautvornix kann nix, außer Obelix das Tanzen beibringen (Foto: Universum (Buena Vista))
Beim Teutates! Ein Dutzend lange Jahre mussten ins Land ziehen, bis die beiden berühmtesten und stärksten Gallier endlich wieder in animierter Form die Leinwand unsicher machen dürfen. Der Grund: Erst einmal musste Albert Uderzo, neben René Goscinny der Vater von Asterix und Obelix, von der Originalität des Projekts überzeugt werden.
Als der dann grünes Licht gab, war der Weg frei für die insgesamt achte Zeichentrickverfilmung. Für "Asterix und die Wikinger" adaptierte der Däne Stefan Fjeldmark ("Terkel in Trouble") den Band "Asterix und die Normannen" von 1967.
Piraten in Panik: Mit den Galliern haben sie nicht gerechnet (Foto: Universum (Buena Vista))
Erzählt werden gleich zwei Stories. Die eine handelt von Grautvornix (gesprochen von Fanta 4-Rapper Smudo), dem verweichlichten Neffen von Majestix, der von dem Römer verkloppenden Zaubertrank-Duo zum Mann gemacht werden soll.
Die andere erzählt von den unerschrockenen Wikingern, die endlich wissen wollen, was Angst bedeutet und bei ihrer Suche nach dem größten Schisser ausgerechnet an Grautvornix geraten.
Absurd-skurriler Spaß ist also Ehrensache bei diesem aufwändig realisierten Animations-Komödien-Abenteuer, in dem man sich neben Smudo auch auf die Stimmen von Christian Tramitz (als Asterix) und Nora Tschirner (als Wikinger-Grazie Abba) freuen darf.
| Regie: | Stefan Fjeldmark | ||
|---|---|---|---|
| Jesper Møller | |||
| Drehbuch: | Jean-Luc Goossens | ||
| Stefan Fjeldmark | |||
| Produzent: | Thomas Valentin | ||
| Ausf. Produzent: | Natalie Altmann | ||
| Buchvorlage: | René Goscinny | ||
| Albert Uderzo | |||
| Musik: | Alexandre Azaria | ||
Das Gallier-Duo Asterix und Obelix ist mit einem neuen Angriff auf die Lachmuskeln zurück. In "Asterix und die Wikinger" werden die beiden mit der ehrenvollen Aufgabe betraut, den verweichlichten Grautvornix zum Krieger auszubilden. Während die Wikinger sich sicher sind, in ihm den "Meister der Angst" gefunden zu haben. Im Interview mit KINO.DE sprachen Christian Tramitz und Smudo über ihre Rollen als Synchronsprecher und das Dorf der unbeugsamen Gallier.
» Christian, du synchronisierst ja nun schon länger, bekommt man da irgendwann mal eine multiple Persönlichkeit?
CHRISTIAN TRAMITZ: Das hoffe ich nicht. Aber es war komisch für mich, da ich gerade den Matt Dillon gesprochen hatte und zwei Tage später als Asterix im Studio stand. Da habe ich mir dann schon gedacht, man muss ein bisschen gefestigt in der Seele sein, um das durchzustehen.
» Bei der Synchronarbeit an "Findet Nemo" hatten Anke Engelke und du viel Spaß, war es diesmal auch wieder so lustig?
TRAMITZ: Nun ja, man hat mich und Anke bei "Nemo" dann getrennt und dieses Prinzip hat man auch beibehalten und ich werde jetzt immer separiert beim Aufnehmen.
Nein, das hat in erster Linie mit der Technik zu tun. Was ein bisschen schade ist. Früher stand man zu dritt oder zu viert im Studio und man konnte direkter auf die Antworten des Dialogpartners reagieren.
» Wie seid Ihr zu euren Synchronsprechrollen gekommen?
SMUDO: Ich bin ja Gastsynchronsprecher und habe sehr große Ehrfurcht vor diesem Beruf. Im Rahmen des Castings für "Die Unglaublichen" ist mir angeboten worden "Frozon" zu sprechen, der im Original von Samuel L. Jackson gesprochen wird.
Der ist Mitte 50, klingt auch so und hat eine granatenheiße Stimme. Ich bin weder Mitte 50, noch habe ich eine granatenheiße Stimme, noch die schauspielerischen Fähigkeiten von Jackson. Ich bin beim Casting natürlich durchgeflogen.
Aber ich fand es schon so toll, dort gewesen zu sein. Ich habe bei dem Casting auch mehrfach betont, dass ich so etwas sehr gerne machen würde und man mir damit einen großen Wunsch erfüllen würde. Und so kam es dazu, dass ich zu Grautvornix für "Asterix und die Wikinger" angesprochen wurde.
TRAMITZ: Man hat mich gefragt, ob ich für die Rolle des Asterix vorsprechen will. Ich war zuerst noch skeptisch, weil er doch viel älter als ich ist. Aber man hat mich dann überzeugt, dass Asterix eigentlich sehr alterslos ist und ich habe vorgesprochen. Als ich dann zwei Monate nichts gehört hatte, dachte ich, okay das wird nix. Doch dann kam überraschenderweise doch die Zusage. Und es hat wirklich Spaß gemacht.
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