Action http://images.kino.de/flbilder/max00/mbiz00/mbiz08/z0008704/b150x150.jpg Assassins

Filmdetails

Assassins


Assassins
Start: 26.10.1995

Action

USA 1995
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Sylvester Stallone
Antonio Banderas
Julianne Moore

Regie: Richard Donner
Verleih: Warner

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Richard Rath ist Auftragskiller, der beste seines Fachs: pünktlich, gründlich und in jedem Fall tödlich. Einigen Leuten ist der alternde Einzelgänger ein Dorn im Auge, denn eines Tages ist jemand hinter ihm her. Der weit jüngere Miguel Bain stürzt Rath in einen lebensgefährlichen "Generationskonflikt", denn mit dem Anschlag auf den Profi hofft er, sein Profil zu verstärken.


Kritik

Assassins

Die Blockbuster dieses US-Kinoherbstes sind starker Tobak. Nach David Finchers famosem Überraschungshit "Sieben" steht auch im Mittelpunkt des elegant-kontrollierten Actionthrillers "Assassins" eine düstere Auseinandersetzung mit Entfremdung und Fatalismus - und das, obwohl mit Sylvester Stallone, Richard Donner und Joel Silver ein leibhaftiges Triumvirat der "Kawoom"-Unterhaltung seine Talente vereinigt hat. Schwer ist in ihren Filmen zumeist nur die Bewaffnung: hier gilt das nicht. Deutlich steht das atmosphärisch dichte, von Kameramann Vilmus Zsigmund brillant in trüben Farben eingefangenes Duell zweier Hitmen in der Tradition von Stallones letztjährigem Erfolg "The Specialist": Wieder ist es eine Meditation über die Einsamkeit des Auftragskillers, wieder steht ein Antiheld im Mittelpunkt, der des sinnlosen, aber lukrativen Mordens überdrüssig geworden ist, wieder ist es die Liebe zu einer Frau, die ihn endgültig zum Absprung bewegt. Aber "Assassins" ist konsequenter und letztlich überzeugender als der kleine Bruder von 1994, auch wenn die Häufung von Zufällen und nicht immer schlüssigen Entwicklungen im ähnlich oberflächlichen Drehbuch immer wieder den Fluß des ohnehin nicht gerade rasend schnellen Films behindern. Es ist die verblüffend eisige, aber gewohnt professionelle Regie von Richard Donner, die die Falten glättet. Von dem ausgelassenen Humor seines letzten Hits "Maverick" oder gar der "Lethal Weapon"-Filme ist in dem pausenlos in Regen getauchten Katz-und-Maus- Spiel nicht viel zu sehen. Dafür wird man mit drei sehr ausgedehnten, klug auf den Film verteilten Actionsequenzen in einem Taxi, einer Wohnanlage und einem verfallenen Hotel entschädigt - jede für sich ein kleines Lehrstück an Timing und Suspense. Die echte Überraschung ist jedoch Sylvester Stallone. In einer Rolle, die ursprünglich Sean Connery zugedacht war, liefert er nach seinem Abstieg in die actiongeschwängerten Comicwelten von "Demolition Man" und "Judge Dredd" eine beeindruckende, seinem Alter angepaßte Performance als Buddha-artiger, vereinsamter Berufskiller Robert Rath. Die Action überläßt er Antonio Banderas, der seinen Part als amoralischer Desperado Miguel Bain mit wilder Gestik, verrückter Entschlossenheit und stets gezückten Waffen angeht. Erst mit dem Auftritt der wunderbaren Julianne Moore als katzenliebender Computer-Crack Electra, auf die die beiden Killer von einem geheimnisvollen Auftraggeber gleichzeitig angesetzt werden, steigt die Temperatur des ultrakühlen Kampfs auf Leben, Tod und die Vorrangstellung in der Profession des Hitman über den Gefrierpunkt. Während sich Rath auf die Seite Electras schlägt, nimmt Hotshot Bain die Verfolgung der beiden auf. In einem knapp 50minütigen Showdown lauert der junge Killer seinem Idol Rath in einem bizarren Ritual vor einer Bank auf. Der schmerzhaft langsame Spannungsaufbau ist ebenso Sergio Leone pur wie die bleihaltige Auflösung, wenn der alternde Superkiller mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Ein würdiger Schluß für dieses Drei-Personen-Stück im High-Tech-Neo-Western- Gewand, in dem die Produzenten das gewagte Pokerspiel eingehen, dem Publikum ausschließlich Negativcharaktere als Identifikationsfiguren anzubieten. Aber mit Stallone als Zugpferd läßt sich diese Hürde wohl nehmen. ts.

Assassins

Darsteller:  Sylvester Stallone  
  Antonio Banderas  
  Julianne Moore  
  Anatoli Dawidow  
 
Regie:  Richard Donner  
Drehbuch:  Andy Wachowski  
  Lana Wachowski  
  Brian Helgeland  
Produzent:  Richard Donner  
  Joel Silver  
  Bruce A. Evans  
  Raynold Gideon  
  Andrew Lazar  
  Jim van Wyck  
Ausf. Produzent:  Lauren Shuler-Donner  
  Dino De Laurentiis  
Kamera:  Vilmos Zsigmond  
Musik:  Mark Mancina  

Stallone in "Spy Kids"

Das hätte nun wirklich niemand gedacht! Action-Held Sylvester Stallone wird auf seine alten Tage zum Kinderstar. In "Spy Kids 3: Game Over" wird Stallone den Gegenspieler von Familie Cortez spielen.

Ausnahmsweise als B&ouml;sewicht:<br />Sylvester Stallone

Ausnahmsweise als Bösewicht:
Sylvester Stallone

Sylvester Stallone übernimmt die Rolle des Oberschurken "Toymaker", der die Familie Cortez schon seit Jahren als seine ganz privaten Todfeinde ansieht. Jetzt holt er zum finalen Schlag aus. Er entführt Töchterchen Alexa in ein von ihm entwickeltes, virtuelles Computerspiel. Nun müssen ihm nur noch Papa, Mama und der Sohnemann in die Falle gehen.

Für Stallone ist der Auftritt in der Komödie der erste kindergerechte Film seit Jahren. Nach "Stop! Oder meine Mami schießt" und "Oscar - Vom Regen in die Traufe" hat sich "Sly" eher auf humorig angehauchte Actionfilme wie "Demolition Man" und "Assassins" verlegt. Hin und wieder eine anspruchsvolle Rolle wie in "Cop Land" - Jugendliche unter 16 Jahren bekamen die lebende Leinwandlegende so gut wie gar nicht zu sehen.

Robert Rodriguez ist es zu verdanken, dass Stallone in der Kinderkomödie mitwirkt. Der Regisseur hatte schon lange den Wunsch, mit dem Superstar zusammenzuarbeiten: "Ich war schon immer ein großer Fan von 'Sly'. Er ist einfach eine Nummer größer als normale Schauspieler. Seine Anwesenheit wird 'Spy Kids 3: Game Over' sicherlich gut tun."

Neben Sylvester Stallone kann Rodriguez auf die bewährten Kräfte der ersten beiden "Spy Kids"-Abenteuer zurückgreifen: Antonio Banderas, Alexa Vega, Daryl Sabara und Carla Gugino geben sich wieder als durchgeknallte Agenten-Familie die Ehre.

Star

Sylvester Stallone

Mit der Figur des Boxers "Rocky" und der des Vietnam-Veteranen "Rambo" schuf Sylvester Stallone zwei Ikonen des Action-Films der...

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Antonio Banderas

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