Originaltitel: Arthur et la vengeance de Maltazard
Frankreich 2009
Freddie Highmore
Mia Farrow
Ron Crawford
Regie: Luc Besson
Verleih: Tobis
Voller Vorfreude fiebert der junge Arthur dem zehnten Vollmond entgegen, jenem Tag, an dem er in das zauberhafte Reich der kleinen Minimoys zurückkehren darf. Dort warten seine Freunde schon gespannt auf ihn und die schöne Prinzessin Selenia bereitet sogar ein Willkommensfest vor. Da erhält er plötzlich einen Hilferuf, geschrieben auf einem Reiskorn und zweifellos von den Minimoys. Arthur macht sich sofort auf die Reise zu seinen kleinen Freunden. Dort muss er feststellen, dass Prinzessin Selenia spurlos verschwunden und das Königreich in großer Gefahr ist.

Zweiter Teil des Fantasy-Abenteuers mit neuen Figuren, neuen Kulissen und der bewährten deutschen Stimme von Tokio-Hotel-Frontmann Bill Kaulitz.
Arthur und die Minimoys kehren ins Kino zurück. Der Menschenjunge wartet auf den zehnten Vollmond, um wieder einzutauchen in das Königreich der Minimoys, wo Prinzessin Selenia sehnsüchtig auf ihn wartet. Als er ein Reiskorn mit einem Hilferuf findet, stürzt er sich in ein wildes Abenteuer und schrumpft bei seiner Ankunft im Winzlingsuniversum auf eine Größe von zwei Millimetern. Erst einmal heißt es Freund Beta aus Händen von Brutalos zu retten, um dann ins Dorf von Selenia aufzubrechen, die aber verschwunden ist, gefangen vom perfide Pläne schmiedenden bösen M. Wie in der ersten Ausgabe treiben sich die Mini-Wesen zwischen haushohem Gras herum und Insekten so riesig wie Flugzeuge. Diesmal steht Action im Vordergrund mit immer neuen Bedrohungen und Monstern, als Fortbewegungsmittel gilt alles, was kreucht und fleucht. Im ersten Film mussten die Macher dem Zuschauer die Welt der Minimoys begreifbar machen, jetzt wird dieses Wissen vorausgesetzt. Mehr Tempo verleiht die Interaktion zwischen den Live-Action-Szenen und der CGI-Animation.
Innerhalb von zweieinhalb Jahren stellte Luc Besson parallel den zweiten und den dritten Teil fertig, Pierre Buffins auf dem Weltmarkt führende Firma im Bereich Spezialeffekte entwickelte extra eine Software für die Perfektion fotorealistischer Animation, was dem Film einen ganz besonderen Charakter verleiht wie auch die Lichtsetzung durch Kameramann Thierry Arbogast und Eric Serras Musik mit dem London Sinfonieorchester ohne den üblichen Klassik-Sound. Die außergewöhnliche Animation bietet ein Füllhorn verrückter Gestalten und Aktionen, alle Figuren gehen auf ein einziges jeweils variierendes Modell zurück und sind völlig unterschiedlich. Die Referenzschauspieler für die Bewegungsabläufe durften richtig aufdrehen. Technisch beeindruckt diese ausgefeilte Fantasy-Welt, nur Herz und Charme des ersten Teils sind verloren gegangen beim atemlosen Trip durch die Möglichkeiten der CGI-Animation, der - für einen Film ungewöhnlich - mit einem Cliffhanger endet und wie eine Übergangsstation zum demnächst folgenden Finale wirkt. mk.
| Darsteller: | Freddie Highmore | als Arthur | |
|---|---|---|---|
| Mia Farrow | als Großmutter | ||
| Ron Crawford | als Großvater | ||
| Penny Balfour | als Arthurs Mutter | ||
| Robert Stanton | als Arthurs Vater | ||
| Regie: | Luc Besson | ||
| Drehbuch: | Luc Besson | ||
| Céline Garcia | |||
| Produzent: | Luc Besson | ||
| Emmanuel Prevost | |||
| Kamera: | Thierry Arbogast | ||
| Musik: | Eric Serra | ||
| Produktionsdesign: | Hugues Tissandier | ||
| Kostüme: | Olivier Bériot | ||
| Ton: | Martin Boissau | ||
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