Witzige Satire über einen geschäftstüchtigen militärischen Lebenskünstler in einer US-Kaserne in Deutschland. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz41/z0241501/b150x150.jpg Army Go Home!

Filmdetails

Army Go Home!

Witzige Satire über einen geschäftstüchtigen militärischen Lebenskünstler in einer US-Kaserne in Deutschland.


Army Go Home!
Start: 31.10.2002

Originaltitel: Buffalo Soldiers

Komödie / Drama

Großbritannien/Deutschland 2001
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Joaquin Phoenix
Ed Harris
Scott Glenn

Regie: Gregor Jordan
Verleih: Prokino (Fox)

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
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Inhalt

GI Ray Elwood (Joaquin Phoenix aus "Signs") ist ein Organisationstalent und Überlebenskünstler wie aus dem Bilderbuch. Verbannt auf einen trostlosen Auslandsstützpunkt im fernen Germany und drangsaliert von fiesen Militärpolizisten sowie dem missgünstigen Sergeant Lee (Scott Glenn), findet er immer noch Zeit und Muse, zwischen gewinnbringenden Drogen- und Waffendeals seinen vollkommen unfähigen Oberst (Ed Harris) zu beraten oder Lees Tochter (Anna Paquin) zu deflorieren.

Soldaten sind keine Helden und die Army garantiert keine Schule der Nation in dieser ebenso rabiaten wie treffsicheren Drillichsatire nach gutem alten "MASH"-Muster. Genau die richtige Medizin in Zeiten allgemeiner Wehrertüchtigung.


Kritik

Von wegen kalter Krieg... in den US-Kasernen in Deutschland geht es heiß her. Vor allem, wenn dort Troublemaker Joaquin Phoenix Wache schiebt.

Ray Elwood, coolster Schwarzhändler seiner US-Base

Ray Elwood, coolster Schwarzhändler seiner US-Base

Der schlimmste Feind eines Soldaten sind die eigenen Kameraden. Diese Regel aus "M.A.S.H." gilt auch für "Army Go Home!", eine groß besetzte Armee-Satire über das explosive Leben in einer US-Einheit Ende der 80er Jahre bei Stuttgart.

Um Abwechslung in sein eintöniges Leben zu bringen, versorgt der Soldat Ray Elwood (Joaquin Phoenix aus "Gladiator)" die gelangweilten Männer seiner Kaserne mit allem, was illegal ist. Glanzstück seines profitablen Schwarzmarktes: ein Labor zur Herstellung von Heroin für den größten Dealer der Base, den Chef der Militärpolizei.

Ungestört von seinem gutmütigen Commander Berman (Ed Harris) lebt er cool, bis der rabiate Sergeant Lee (Scott Glenn) aufkreuzt in der Absicht, den Sumpf trocken zu legen. Aber erst einmal zeigt Ray Lees Tochter Robyn (Anna Paquin) die wunderbaren Liegesitze in seinem Mercedes. Eine Menge Zündstoff für ein furioses Finale...

Leidenschaftlich: Elwood und die Tochter seines Vorgesetzten

Leidenschaftlich: Elwood und die Tochter seines Vorgesetzten

Was trieben Generationen von US-Boys in den Kasernen, in denen sie ihren Besatzungsdienst verrichteten? Der australische Regisseur Gregor Jordan gibt eine actiongeladene, schwarzhumorige Antwort, in der die guten und die bösen Jungs in der Wahl ihrer schmutzigen Mittel fast ebenbürtig sind. Der fantastisch aufgelegte Joaquin Phoenix wächst einem richtig ans Herz - selbst als Großdealer.

Army Go Home!

Darsteller:  Joaquin Phoenix   als Ray Elwood
  Ed Harris   als Colonel Wallace Berman
  Scott Glenn   als Sergant Robert Lee
  Anna Paquin   als Robyn Lee
  Elizabeth McGovern   als Mrs. Berman
  Dean Stockwell   als General Lancaster
  Leon Robinson   als Stoney
  Michael Peña   als Garcia
  Gabriel Mann   als Knoll
  Lars Rudolph   als Courier
  Shiek Mahmud Bey   als Sergeant Saad
  Glenn Fitzgerald   als Hicks
 
Regie:  Gregor Jordan  
Drehbuch:  Nora MacCoby  
  Eric Weiss  
  Gregor Jordan  
Produzent:  Rainer Grupe  
  Ariane Moody  
Koproduzent:  Chris Thompson  
Ausf. Produzent:  Paul Webster  
  James Schamus  
  Reinhard Klooss  
Buchvorlage:  Robert O'Connor  
Kamera:  Oliver Stapleton  
Schnitt:  Lee Smith  
Musik:  David Holmes  
Produktionsdesign:  Steven Jones-Evans  
Kostüme:  Odile Dicks-Mireaux  
Ton:  Martin Müller  
Casting:  Laura Rosenthal  
  Ali Farrell  

Rourke verkauft Kind an Vampire

Klar tragen sich hinter den Kulissen Hollywoods bisweilen merkwürdige Dinge zu - aber dass ein ehemaliger Security-Mitarbeiter eines Studiogeländes ein unschuldiges Kind entführt und an einen Vampirkult verhökert, ist selbst für L.A.-Verhältnisse etwas ungewöhnlich...

Großansicht Macht aber auch wirklich vor gar nichts halt: Mickey Rourke (Foto: Kurt Krieger)

Macht aber auch wirklich vor gar nichts halt: Mickey Rourke (Foto: Kurt Krieger)

Gut, dass dieses Geschehen auch "nur" aus einem Drehbuch stammt. "The Informers" heißt der Film, die Idee dazu stammt von Skandalautor Bret Easton Ellis, der schon in "American Psycho" eindrucksvoll vorführte, zu welch abartigen Gemeinheiten Menschen fähig sind. Bei Ellis' neuem Werk ist nun mit Haudegen Mickey Rourke auch schon eine Idealbesetzung für den fiesen Kinderhändler gefunden.

Doch "The Informers" hat noch mehr zu bieten, denn Rourkes Ex-Rausschmeißer ist nur einer von sieben Menschen, denen der Film bei ihren unmoralischen Unternehmungen über die Schulter guckt. Winona Ryder ist beispielsweise als Nachrichtensprecherin zu sehen, die gerade ihren Job verloren hat, weil ihre langjährige Affäre mit dem - verheirateten - Produzenten der Sendung in die Brüche gegangen ist.

Diesmal Blut statt Honig auf die Schenkel!

Dazu tritt noch ein Filmproduzent mitsamt Frau und Geliebter auf, ein abgetakelter Rockstar und natürlich ein paar Vampire. Als Darsteller der zwielichtigen Gestalten standen neben den beiden Neuzugängen Rourke und Ryder schon Billy Bob Thornton und "Superman" Brandon Routh fest, dazu Ashley Olsen und Kim Basinger, die sich bei Mickey Rourke auf ein Wiedersehen mit ihrem Partner aus dem epochalen Softsex-Filmchen "9 1/2 Wochen" freuen darf. Mitte Oktober fällt für das Allstar-Team die erste Klappe, Regie führt Gregor Jordan ("Army Go Home!").

Produziert wird der explosive Film übrigens vom Deutschen Marco Weber, der beim Kannibalen-Drama "Rohtenburg" schon leidvolle Erfahrungen mit einem Skandalstoff gemacht hat: Dem Film wurde per Gerichtsbeschluss der Kinostart verweigert. Hoffentlich läuft's diesmal besser!

Star

Joaquin Phoenix

Wie "Oscar"-Preisträger Benicio Del Toro ("Traffic"), der dem ebenfalls nominierten Kollegen (für "Gladiator") 2001 den Preis als bester...

Star

Ed Harris

Ed Harris ist der große Verlässliche des amerikanischen Kinos, der mit der sicheren Hand und dem klugem Blick. Als loyaler Mr. Integer steht er...

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