Originaltitel: Eight Legged Freaks
USA 2002
David Arquette
Kari Wuhrer
Scott Terra
Regie: Ellory Elkayem
Verleih: Warner
Weil ein Müllentsorger bei der Beseitigung radioaktiver Abfälle schlampt, mutieren die Spinnen eines Wüstenkaffes mit dem schönen Namen Prosperity (= Wohlstand) zu mannshohen Ungetümen und nehmen den einen oder anderen Hinterwäldler als schnellen Snack für zwischendurch. Es obliegt einer vom aufrechten Bergwerker Chris McCormack ("Scream"-Dorftrottel David Arquette) eilig zusammen getrommelten Bürgerwehr, die Herausforderung aus der Tierwelt in genau der angemessenen Tonart zu beantworten.
SciFi-Trash der goldigen 50er lässt grüßen, wenn ausgewiesene Spaßvögel (darunter Produzent Roland Emmerich!) dem B-Horror eine Hommage erweisen und unter Effektfeuerwerk allen Arachnophobikern die 99 Minuten ihres Lebens bereiten.
Unersättliche Spinnen bedrohen eine Kleinstadt, immer auf der Suche nach der nächsten Mahlzeit. Das ultimative Horror-Update präsentiert sich auf dem neuesten Stand der Grusel-Technik.
Angst vor Spinnen? Dann sind Sie hier genau richtig! Gleich in Scharen krabbeln die achtbeinigen Kreaturen nun über die Leinwand. Damit nicht genug: Die Tierchen wachsen zu einer erstaunlichen Größe heran, die es ihnen ermöglicht, auch Menschen zu verspeisen.
Schon sind wir mittendrin in einem Film, der ganz in der Tradition der B-Pictures aus den 50ern steht, als haushohe Heuschrecken ("Beginning of the End"), Ameisen ("Formicula") und Taranteln ("Tarantula") das Publikum in Angst und Schrecken versetzten. "Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster" lautet dementsprechend auch der Titel dieses Werks, das sich spinnenhaargenau an alle Genreregeln hält.
Der Horror beginnt schleichend, als ein Laster mit höchst gefährlichen Chemikalien verunglückt und im Wasser landet. Klar, dass das Umweltgift auch das Haus eines Freaks erreicht, der in Glasvitrinen Hunderte von Spinnen aus aller Welt beheimatet.
Jeder kann sich ausmalen, wie es weitergeht, und natürlich ist es ein kleiner Junge (Scott Terra) mit Brille und Forscherdrang, der das Ausmaß des Schreckens als Einziger zu erkennen vermag. Leider will ihm keiner glauben, obwohl in der friedlichen Kleinstadt immer mehr Menschen und Haustiere auf unerklärliche Weise verschwinden.
Erst als die Gesetzeshüterin Sam (Kari Wuhrer) und ihr Nachbar Chris McCormick (David Arquette) das gigantische Bein einer Spinne entdecken, ahnen sie Schlimmes. Zu spät, denn die Spinnen haben sich bereits für einen Überraschungsangriff gesammelt.
Man braucht schon starke Nerven, wenn die ahnungslosen Bewohner anfangs noch in tiefe Löcher blicken oder mit der Hand ins Dunkle greifen. Aber auch die Lachmuskeln werden beansprucht, denn so ganz ernst gemeint ist dieser Spinnen-Spuk natürlich nicht.
Mit köstlicher Situationskomik wird das große Fressen versüßt, ohne dass die mutierten Bestien dabei an Bedrohlichkeit verlieren. Das war vor allem Roland Emmerich wichtig, der "Arac Attack" zusammen mit Dean Devlin produzierte und seine Trickschmiede CFX ("Independence Day") beauftragte, die Spinnen mit Hilfe modernster Computertechnik so echt wie möglich aussehen zu lassen.
Dass auch die Realszenen überzeugend wirken, liegt jedoch an den monstererprobten Darstellern: Kari Wuhrer kämpfte in "Anaconda" immerhin gegen eine 23 Meter lange Schlange, und David Arquette schlug sich zuvor schon mit Vampiren ("Buffy") und Serienkillern ("Scream") herum.
Allein der aus Neuseeland stammende Regisseur Ellory Elkayem kannte sich vorher mit Spinnen aus und begeisterte mit seinem Kurzfilm "Larger Than Life" auf vielen Festivals. Auch jetzt wird das Publikum diesem haarigen Monsterspektakel von Liebhabern für Liebhaber auf jeden Fall ins Netz gehen.
| Darsteller: | David Arquette | als Chris McCormack | |
|---|---|---|---|
| Kari Wuhrer | als Sheriff Sam Parker | ||
| Scott Terra | als Mike Parker | ||
| Scarlett Johansson | als Ashley Parker | ||
| Doug E. Doug | als Harlan | ||
| Rick Overton | als Hilfssheriff Pete | ||
| Leon Rippy | als Wade | ||
| Matt Czuchry | als Bret | ||
| Jay Arlen Jones | als Leon | ||
| Eileen Ryan | als Gladys | ||
| Riley Smith | als Randy | ||
| Matt Holwick | als Larry | ||
| Jane Edith Wilson | als Emma | ||
| Jack Moore | als Amos | ||
| Roy Gaintner | als Floyd | ||
| Don Champlin | als Leroy | ||
| John Christopher Storey | als Mark | ||
| David Waterman | als Norman | ||
| Regie: | Ellory Elkayem | ||
| Drehbuch: | Jesse Alexander | ||
| Ellory Elkayem | |||
| Produzent: | Dean Devlin | ||
| Bruce Berman | |||
| Koproduzent: | Kelly van Horn | ||
| Ausf. Produzent: | Roland Emmerich | ||
| William Fay | |||
| Peter Winther | |||
| Kamera: | John Bartley | ||
| Schnitt: | David J. Siegel | ||
| Musik: | John Ottman | ||
| Produktionsdesign: | Charles Breen | ||
| Charles Butcher | |||
| Kostüme: | Alix Friedberg | ||
| Ton: | Peter Geoco | ||
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