Nathan Walker
John Grey
Benjamin Anderson
Regie: Gonzalo López-Gallego
Verleih: Senator
1974, zwei Jahre nach dem offiziellen Ende des bemannten Mondprogramms der NASA, schickt das US-Verteidigungsministerium drei weitere Astronauten auf eine streng geheime Mission zum Erdtrabanten. Die Apollo 18 bringt Nathan Walker, Ben Anderson und John Grey zum lunaren Südpol, wo sie ein Raketenfrühwarnsystem gegen die russische Nuklearbedrohung installieren sollen. Doch die Piloten sind mit ihrer Landefähre offenbar nicht allein auf dem Mond und befinden sich auf einem Flug ohne Wiederkehr. Ihre Vorgesetzten wollen sie eiskalt opfern.

Der Science-Fiction-Thriller liefert die vermeintliche Wahrheit über eine Geheimmission der Apollo 18, die nie in die Geschichtsbücher einging.
Diese Mondlandung ist definitiv im Studio entstanden, für fünf Millionen Dollar, und will uns doch das Gegenteil weismachen, nämlich dass sie Original Videoaufnahmen einer geheimen 18. und letzten Expedition zum Erdtrabanten sind. Veröffentlicht auf einer Webseite, bevor die Regierung sie offline nahm und die NASA die Echtheit des Materials bestritt - eine augenzwinkernde Hommage an die Verschwörungstheorien, die um die bemannten Mondlandungen kreisen.
Der von Timur Bekmambetov ("Wanted") produzierte Science-Fiction-Thriller spielt sein an einen originellen Platz verlegtes Szenario mit aller Ernsthaftigkeit bis zum Ende durch, das wohl nur jene überraschen wird, die noch keinen Vertreter dieses Subgenres kennen. Wem "Apollo 13" zu hollywoodesk war, kann sich mit der vorgeblichen Low-Fi-Variante vergnügen, die aus Bord- und Handkameras besteht, sowie Dialogen, die sich fast ausschließlich aus verrauschtem Funkverkehr speisen.
Zwei Jahre nach dem offiziellen Ende des Apollo-Programms schickt das US-Verteidigungsministerium drei Piloten auf streng geheime Mission. An Weihnachten 1974 setzen sie am lunaren Südpol auf, um dort ein Frühwarnsystem gegen die russische Raketenbedrohung zu installieren. Tatsächlich ist das Landemodul direkt in einer Verschwörung gelandet und befindet sich auf einem Flug ohne Wiederkehr. Denn die Astronauten sind nicht allein auf dem Mond und ihre eigenen Vorgesetzten opfern sie mit kaltem Kalkül.
Was die Kameras aufzeichnen, remixt Elemente aus "Alien" und "The Thing" zum horror vacui - ein "Blair Witch Project" auf dem Mond, das das erprobte Vokabular der Mockumentary ein weiteres Mal durchbuchstabiert. Dazu steuert das Material, künstlich mit Fehlern und Altersspuren versehen, viel bei. Audiovisuelle Störsignale lassen paranormale Aktivitäten, russische Spione oder ganz etwas anderes vermuten.
Gonzalo López-Gallego, ein bei uns weitgehend unbekannter Spanier, verkürzt in seinem US-Debüt mit Jump Cuts die üblichen Pausen des Genres, um dann in einer geschickten Kombination aus Original-NASA-Bildmaterial und eigenen Kreationen ein durchweg authentisches Filmerlebnis zu erschaffen. Das Design des Mondes kann sich ohnedies sehen lassen: Fahler grauer Staub und Stein in gleißendem Sonnenlicht und Ereignisse, die tief in die Mystery-Kiste greifen.
tk.
| Darsteller: | Nathan Walker | als Kommandant der Mondmission | |
|---|---|---|---|
| John Grey | als Pilot der Apollo-Raumkapsel | ||
| Benjamin Anderson | als Pilot der Mondlandefähre | ||
| Thomas Young | als Mission Control-Chef in der NASA-Zentrale | ||
| Ryan Anderson | als Sohn von Benjamin Anderson | ||
| Laura Anderson | als Frau von Benjamin Anderson | ||
| Regie: | Gonzalo López-Gallego | ||
| Drehbuch: | Brian Miller | ||
| Cory Goodman | |||
| Produzent: | Timur Bekmambetow | ||
| Michele Wolkoff | |||
| Ausf. Produzent: | Shawn Williamson | ||
| Cody Zwieg | |||
| Ron Schmidt | |||
| Kamera: | José David Montero | ||
| Schnitt: | Patrick Lussier | ||
| Produktionsdesign: | Andrew Neskoromny | ||
| Kostüme: | Cynthia Ann Summers | ||
| Ton: | Darren Brisker | ||
| Casting: | Jenny Jue | ||
| Johanna Ray | |||
| Maureen Webb | |||
Das Drehbuch zu "The Last Witch Hunter" landete 2010 auf Hollywoods "Black List" der besten, bisher nicht umgesetzten Stoffe.
Action-Star Vin Diesel begibt sich auf neue Wege und hat Interesse an einem Horrorfilm angemeldet. "The Last Witch Hunter" heißt der Stoff, der vom "Twilight"-Riese Summit Entertainment umgesetzt werden soll. Für die Regie ist Breck Eisner vorgesehen, der sich zwar nicht mit Hexen, immerhin aber mit Zombies aus "The Crazies" auskennt.
Das Drehbuch stammt von Cory Goodman, der schon bei "Apollo 18" am Werk war. Das Script landete 2010 auf der "Black List" der besten, noch nicht verfilmten Drehbücher Hollywoods, wo unter anderem auch schon Filme wie "Juno" auf eine Umsetzung warteten.
"The Last Witch Hunter" dreht sich um eine Generation von Hexen und Zauberern, die kurz vor einer explosionsartigen Vermehrung ihrer Art stehen. Damit der Menschheit von soviel Magie nicht das Licht ausgeblasen wird, muss ein Geisterjäger, der letzte Hexenjäger seiner Zeit, den Unholden den Garaus machen.
Ob Vin Diesel die Rolle bekommt, ist noch nicht klar. Im Kino ist Vin wieder ab 28. April in gewohnter Rolle zu sehen: Als Motorheld in "Fast & Furious Five" sowie in naher Zukunft im Sequel zu "xXx - Triple X": "xXx: The Return of Xander Cage".
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.