Gutmütige Bad-Taste-Komödie mit gelungenem Slapstick, in der ein Weichei dank animalischer Organtransplantate zum richtigen Mann wird. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz29/z0329414/b150x150.jpg Animal - Das Tier im Manne

Filmdetails

Animal - Das Tier im Manne

Gutmütige Bad-Taste-Komödie mit gelungenem Slapstick, in der ein Weichei dank animalischer Organtransplantate zum richtigen Mann wird.


Animal - Das Tier im Manne
Start: 20.09.2001

Originaltitel: The Animal

Komödie

USA 2001
Laufzeit: 83 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Rob Schneider
Colleen Haskell
John C. McGinley

Regie: Luke Greenfield
Verleih: Senator

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Polizeibürogehilfe Marvin Mange ist ein Verlierertyp. Das ändert sich nach einem Unfall, als ein Wissenschaftler Marvin mit Tierorganen wieder zusammenflickt. Fortan verfügt Marvin über den Geruchssinn eines Spürhunds und den Sexdrive eines Zuchthengstes. Er verliebt sich in die hübsche Rianna und kann schließlich seinen Traum von der Polizistenkarriere verwirklichen.


Kritik

Animal - Das Tier im Manne

Das Subgenre der Grossout-Komödie konnte in diesem Jahr noch nicht punkten. Die neue Komödie des "Saturday Night Live"-Stars Rob Schneider, der mit "Rent-a-Man" einen überraschenden Sleeperhit verbuchen konnte, sollte das Ruder nun wieder herumreißen. Statt mit hämischen Demütigungen und expliziten sexuellen Gags wartet der gutmütige Spaß über einen Verlierer, der plötzlich allzu tierische Qualitäten an den Tag legt, mit Jovialität und manch gelungenem Gag auf - und einem Hauptdarsteller, der sein Metier versteht und sich für keinen Gag zu schade ist.

Das Tier im Manne ist von jeher ein verlockender Kinostoff, doch selten wurde das Thema so wörtlich aufgegriffen wie in dem Debütfilm von Luke Greenfield. Protagonist Schneider und "Simpsons"-Autor Tom Brady zeichnen für das gaggespickte Drehbuch verantwortlich, das mit einem geballten Haufen (vor)pubertärer Possenhaftigkeit deutlich auf die Humorbedürfnisse männlicher Teenager zugeschnitten ist. Dabei wird der gute Geschmack vergleichsweise wenig angegriffen. Die Ansicht eines haarigen Hinterns und das Umbalzen einer Ziege stellen bereits die ausuferndsten Anzüglichkeiten dar. Schneider verzichtet als Hauptdarsteller zudem auf jene zynische Ironie, die Kollegen wie David Spade allzu oft naseweis erscheinen lässt, womit Mr. Animal sich automatisch einen Sympathiebonus sichert. Vorgestellt wird er als Polizeibürogehilfe Marvin Mange: ein Verlierertyp, der gleichermaßen von Nachbarhunden, alten Männern und kleinen Kindern terrorisiert wird. Sein Traum ist es, die Polizistenprüfung zu bestehen. Bislang hat er jedoch jedes Mal versagt. Als er einen zufällig von ihm angenommen Hilfeanruf beantworten will, erleidet er einen Autounfall (mit einer beeindruckenden Klippenabsturz-Sequenz). Im Koma erhält er von einem Wissenschaftler (Michael Caton) tierische Organtransplantate, was ihn vom gehänselten Weichei zum wilden Tier (sprich: richtigen Mann) mutieren lässt. Fortan verfügt Marvin über den Geruchssinn eines Spürhunds, die Agilität eines Affen, den Sexdrive und die Schnelligkeit eines Zuchthengstes und der Schwimmkraft eines Seelöwen. So erschnüffelt er Drogen am Körper eines Kolumbianers, rettet den Bürgermeistersohn vorm Ertrinken und kann die hübsche Rianna (Colleen Haskell aus der Reality-TV-Show "Survivor" lächelt sich liebenswürdig durch ihr Filmdebüt) mit dem Apportieren eines Frisbees von seiner animalischen Anziehungskraft überzeugen. Mit den positiven Verbesserungen in seinem Leben gehen auch ebenso fragwürdige wie erheiternde Verhaltensweisen einher. Seine Hormone befinden sich in bestialischer Aufwallung, und er beginnt, sein Territorium (und das seiner Angebeteten) mit Urin zu markieren. Im dritten Akt mündet die Viecherei schließlich in eine Horrorfilmparodie, in der der ausführende Produzent Adam Sandler und der einstige "SNL"-Kollege Norm MacDonald ("Dirty Work") Cameoauftritte absolvieren. An diesem Punkt findet auch ein höchst amüsante Running Gag über reversen Rassismus (Marvins schwarzer Kumpel bildet sich ein, dass alle Leute nur wegen seiner Hautfarbe nett zu ihm sind) seinen köstlichen Höhepunkt. Der Soundtrack des Spezialeffekte gepolsterten Untier-Ulks offeriert energetische Rocktracks (z.B. The Offspring) und Hiphop-Rhythmen und trifft genau den Geschmack der jungen Fans, was sich auch vom ganzen Film sagen lässt. ara.

Animal - Das Tier im Manne

Darsteller:  Rob Schneider   als Marvin
  Colleen Haskell   als Rianna
  John C. McGinley   als Sgt. Sisk
  Edward Asner   als Chief Wilson
  Michael Caton   als Dr. Wilder
  Louis Lombardi   als Fatty
  Guy Torry   als Miles
  Michael Papajohn   als Officer Brady
  Ron Roggé   als Officer Jaworski
  Scott Wilson   als Bürgermeister
  Cloris Leachman  
  Tom Kiesche  
  David Avallone   als Polizist
  James Bates Jr.   als Flughafen-Polizist
  Derek Di Biagio  
  Raymond Ma   als Mr. Tam
 
Regie:  Luke Greenfield  
Drehbuch:  Tom Brady  
  Rob Schneider  
Produzent:  Barry Bernardi  
  Carr D'Angelo  
  Todd Garner  
Koproduzent:  Tom Brady  
  Rob Schneider  
  Derek Dauchy  
Ausf. Produzent:  Adam Sandler  
  Jack Giarraputo  
Kamera:  Peter Lyons Collister  
Schnitt:  Jeff Gourson  
  Peck Prior  
Musik:  Teddy Castellucci  
Produktionsdesign:  Alan Au  
  Domenic Silvestri  
Kostüme:  James Lapidus  
Ton:  David Kelson  

Star

Rob Schneider

Als Komödiant ist Rob Schneider aufs Tierische spezialisiert und gehört zu den Darstellern der Filme von Schauspieler/Produzent Adam Sandler...

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Amerikanischer Schauspieler, Produzent und Drehbuchautor. Mit einem der markantesten Gesichter der Filmgeschichte, gehört John C....

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